Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.

 

14

Militärpfarre Burgenland und Österreichische Albert-Schweitzer-Gesellschaft leisten einen kleinen Beitrag zur „Attraktivierung des Grundwehrdienstes“

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sich schnell ein Tee zubereiten zu können oder eine Suppe zu kochen und, obwohl es ein gut funktionierendes Soldatenheim gibt, ist es dennoch angenehm, sich mal in den „eigenen vier Wänden“ zu verköstigen - und sei es eben nur mit Kleinigkeiten. Für die Grundwehrdiener der Stabskompanie des Militärkommandos Burgenland und der Militärmusik Burgenland wurde dies nun möglich.

In diesem Sinne wurden von der Österreichischen Albert-Schweitzer-Gesellschaft gespendete Miniküchen von der Militärpfarre Burgenland „generalüberholt“ und funktionell eingerichtet. In jedem der kleinen, praktisch eingerichteten rollbaren Miniküchenkästchen  finden sich nun neben einer Herdplatte (mit Zeitschalter) ein kleiner Kühlschrank, sowie Töpfe, Messer, Besteck, Teller, Tassen und so manches andere Küchenutensil.

„Wir wollten mit dieser Aktion letztlich auch den Alltag unserer Grundwehrdiener etwas verbessern,“ so Militärpfarrer Alexander Wessely und ich danke der Österreichischen Albert-Schweitzer-Gesellschaft, mit der uns schon eine langjährige Freundschaft verbindet für die Miniküchen, die uns die Unterstützung unserer Grundwehrdiener ermöglichten.“

Foto: Referat für ÖA

15Wenn junge Leute firm werden und mehr vom Glauben und Geist wissen wollen.

Militärpfarre NÖ1: In dieser Woche herrschte rege Betriebsamkeit in den Räumen der Militärpfarre. Der Grund: eine Gruppe von Rekruten war angemeldet und gekommen, um sich auf die Firmung vorbereiten zu lassen. Junge Männer, die ganz bewusst „jetzt“ sich dieser Herausforderung stellen und sich in diesen Tagen ganz intensiv mit dem Thema Firmung auseinandersetzen wollten. Gestern war es an mir, mit ihnen zu arbeiten und sich ihren Fragen und Zweifeln zu stellen. Ich sprach mit ihnen zum Thema  „online mit Gott“.

Mir ging es dabei um die Möglichkeit der ganz eigenen, besonderen Verbindung mit Ihm und  des   ganz persönlichen Verbindungsaufbaues zu Ihm. Von Hart- und Software, Firewalls,  Zugangscodes bis hin zum Onlinesein rund um die Uhr war dabei die Rede – eingebaut natürlich in die Welt des Glaubens. Von diesem etwas unerwarteten Ansatz herkommend, gelang es gut, diese für den Glauben aufgeschlossenen und sensibilisierten jungen Menschen mitzunehmen und ihnen das ganz eigene des Inbeziehungtretens mit Gott näher zu bringen oder zumindest fühlen zu lassen.

Online sein mit Gott – die offene Leitung zu ihm, mein Herunterfahren der Firewall und das Öffnen eines Zugangs für Ihn. Ein Vormittag voller Zuhörbereitschaft und Diskutierfreude, eine Zeit, die auch für mich als Vorbereitender bereichernd, aber auch herausfordernd war, da auch Fragen gestellt wurden, die nicht ohne weiteres mit einem Satz beantwortet werden konnten. Fragen wie: Warum sollen wir beten, wenn eh alles nur eine Einbahn ist und nichts zurück kommt? Warum Ihn kontaktieren, wenn sich nichts auf unsere Anfragen/Bitten ändert? Warum höre und vernehme ich ihn nicht? Fragen, die sich wohl so mancher gestellt hat. Oder?

Foto, ÖA/Grutschnig

 
16a
Am 23. Februar 2017 zelebrierte Militärbischof Dr. Werner Freistetter mit den Militärpfarrern für Vorarlberg und Oberösterreich das Requiem für Dr. Alfred Kostelecky und segnete anschließend sein Grab.
Dr. Alfred Kostelecky war von 1986 bis 1994 erster Militärbischof von Österreich und Titularbischof von Wiener Neustadt. Musikalisch kunstvoll umrahmt wurde das Requiem durch die Schola unter Leitung von Guillaume Fauchère.
Nach dem diözesanen Priesterrat an der Theresianischen Militärakademie feierte der Militärbischof mit Pater Johannes (Militäroberkurat Dipl.-Ing. Mag. Johannes Martin Rupertsberger) und Pfarrer Erhart (Militärkurat Mag. Alois Erhart) und mithilfe von Zeremoniär MilSuperior MMag. Stefan Gugerel und Militärdiakon Oberst Karl Kastenhofer das Requiem für den am 22. Februar 1994 verstorbenen ersten Militärbischof.
 
Dr. Freistetter sprach von trostvollen Worten, wer wünsche sich nicht diese Vollendung? „Als Kind“, schilderte der Ordinarius, „fürchtete ich mich vor einer Messe für Verstorbene, aber sie führt uns immer zur Hoffnung auf Auferstehung in Christus und durch ihn, wenn alles in dieser Welt vergeht. Nach unserem Tod erstrahlt diese Welt Gottes, die sich in einer Ahnung erfassen lässt. Die Bilder vom Paradies sind nur Versuche, wo die Dunkelheit durch den Blitz der Auferstehung durchbrochen wird.“ Mit der Bitte allen zu danken und den Verstorbenen in Liebe und Hoffnung zu gedenken, beendete er seine Predigt. Nach dem Requiem ging der Zelebrant in die Krypta, wo er das Grab von Dr. Kostelecky segnete, bevor die anwesenden Gläubigen sich vor dem Grab verneigten. Im Anschluss ließ man bei einer kleinen Agape die alten Zeiten Revue passieren.
 
Allmächtiger Gott, erbarme Dich unseres verstorbenen Militärbischofs.
Ihm hast Du die Sorge für das Militärordinariat von Österreich anvertraut.
Schenke ihm nun den Lohn für seine MühenUnd nimm ihn auf in Deine Freude.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.

Bild: © MilRG Hptm Prof. Mag. Serge Claus
17Gesucht war eine „Jubiläumsschokolade mit Mehrwert“, fündig wurde man beim steirischen Chocolatier Zotter.
 
Auf der Suche nach einem süßen, kleinen Geschenk für die zahlreichen Veranstaltungen rund um das 30-Jahre Jubiläum der Militärdiözese, war Bischofsvikar Alexander Wessely am Freitag zu Besuch beim Schokoladenhersteller Zotter in Riegersburg. Wessely zeigte sich vom Konzept der Steirer überzeugt. So produziert Zotter ausschließlich mit biologisch angebauten und fair gehandelten Zutaten. „Wir möchten hier ganz bewusst ein Zeichen setzten, ist doch die Bewahrung der Schöpfung für uns Christen ein Auftrag Gottes“, so der Bischofsvikar.
Nachdem sich der Bischofsvikar bei einem Rundgang selbst ein Bild von der in vielen Arbeitsschritten noch händischen Produktion der zahlreichen verschiedenen Schokoladenkreationen machen konnte, wurde bei einem Gespräch mit dem Marketingchef, Werner Luef, über mögliche Sorten diskutiert und natürlich auch die eine oder andere Kreation verkostet. „Wir haben bereits eine engere Auswahl getroffen, mehr möchte ich an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten“, die schlussendlich ausgewählte Sorte werde aber gut zur Militärdiözese passen, zeigte sich Wessely überzeugt.
 
Bild: Privat

Liebe Pilgerinnen und Pilger!

Im Jahr 1958, also vor genau 60 Jahren, fand die erste Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger statt. Heute ist sie die größte europäische Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten in den europäischen Armeen. Über die Jahre entwickelte sich eine regionale, nationale und schließlich internationale Bewegung. Österreichische Soldatinnen und Soldaten sind unter der Leitung des Militärordinariats schon seit 1958 jedes Jahr dabei, also Teilnehmer der ersten Stunde.

Pacem in Terris – Friede auf Erden, so lautet das diesjährige Motto dieser Jubiläumswallfahrt. Friede auf Erden, ein Wunsch, ja eine tiefe Sehnsucht, die wir alle, die wir uns in diesem Jahr auf die Reise nach Lourdes machen, tief in uns verspüren. In Österreich leben wir zum Glück in einem Zeitalter des Friedens. Ein Umstand, den man gar nicht hoch genug schätzen kann, denn Frieden ist niemals etwas Selbstverständliches und etwas an dem wir alle ständig arbeiten müssen.

Es gibt auch heute auf dieser Erde viele Menschen deren Heimat von Unfrieden, Krieg und Ungerechtigkeit erschüttert wird. Deswegen bitte ich Sie in ihrem Gebet für den Frieden auch bei diesen Menschen zu sein. Leben wir den Frieden auch im Gespräch und bei Feiern und werden wir zu Aposteln des Friedens, wenn wir bereichert von der Wallfahrt in unsere Einheiten und Dienststellen zurückkehren. So können wir alle dazu beitragen, dass der Friede auf Erden ein bisschen näher rückt.

In diesem Sinne freue ich mich, die 60. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes gemeinsam mit Ihnen begehen zu dürfen!

Ihr + Dr. Werner Freistetter

Militärbischof für Österreich

 


ORF-Drehteam begleitete Bischofsvikar Alexander Wessely einen Tag lang in der Kaserne Güssing.

{mosimage}„Eine Kulisse wie gemalt, besser hätte man es sich nicht ausdenken können“, freute sich Bischofsvikar Alexander Wessely am Donnerstagmorgen während der letzten Vorbereitungen für das Kirchweihfest der Kasernenkapelle in Güssing. Begleitet wurde der Bischofsvikar an diesem Tag von einem Team des ORF. Anlässlich des Jubiläumsjahrs „30 Jahre Militärdiözese“ wird am 22. Oktober ein Portrait in der Religionssendung „Orientierung“ gesendet werden (12:30, ORF 2, danach unter www.tvthek.orf.at).

Nach der feierlichen Messe mit großartiger musikalischer Begleitung durch die Militärmusik, wurde zur Agape mit vielen persönlichen Gesprächen geladen. Anschließend besuchte der Militärpfarrer noch den Assistenzeinsatz
an der österreichisch-ungarischen Grenze. „Mitgehende Seelsorge die immer ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Soldaten und Soldatinnen hat, das muss immer unser Hauptanliegen als Militärseelsorger sein“, zeigte sich Wessely überzeugt.

30 Jahre Militärordiözese

Als feierlicher Abschluss zum 30-Jahr-Jubiläum der Militärdiözese findet am 23. November in Wiener Neustadt eine ganztägige Festveranstaltung mit Gästen aus Kirche, Militär und Gesellschaft statt. Dabei stehen ein Gottesdienst in der Georgs-Kathedrale und eine Festakademie mit internationaler Beteiligung auf dem Programm. "Im Kontext des Jubiläumsjahres, wollen wir gemeinsame Wege in die Zukunft beschreiten", so Bischof Freistetter.

ORF-Orientierung „30 Jahre Militärordinariat“ am 22.Oktober 12:30 in ORF 2.

Umgestaltung des Kirchenraums hat kirchliche und praktische Gründe. Bischof Freistetter: „Neue Altarinsel fügt sich sehr gut in Gesamtbild ein und bietet gleichzeitig einen neuen Akzent für den Kirchenraum.“ Umbau startet im Sommer.

Der Kirchenraum der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt wird 2018 umgestaltet. Nach einer öffentlichen Präsentation von fünf Projekten am Montag, 22. Jänner in der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt entschied sich die Fachjury für einen Entwurf des Tiroler Künstler- und Brüderpaars Martin und Werner Feiersinger. „Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, da es sich unserer Meinung sehr gut in die Kathedrale einfügt und gleichzeitig einen neuen Akzent für den Kirchenraum bietet“, so Militärbischof Werner Freistetter, der auch in der Jury vertreten war. „Ebenso war uns wichtig, dass der Entwurf den pastoralen und praktischen Erfordernissen an die Kirche entsprochen hat“, so der Bischof.

Erforderlich sei der Umbau aus kirchlichen und praktischen Gründen. Er habe sich seit Beginn seiner Amtszeit intensiv mit dem Gedanken einer Umgestaltung des Kirchenraums beschäftigt, so Freistetter. Denn, „die St. Georgs-Kathedrale erfüllt derzeit nicht die kirchlichen Vorgaben für eine Kathedrale“. So wird der neue Altar, wie vorgeschrieben, feststehen und von allen Bereichen aus besser sichtbar sein.

Ebenso soll durch die Umgestaltung das Grab Maximilians I. besser für Besucher zugänglich werden. Dies hat auch praktische Gründe, so ist die Grabstätte ein Bestandteil der 2019 in Wiener Neustadt stattfindenden Niederösterreichischen Landesausstellung. Diese beschäftigt sich unter anderem auch mit dem Monarchen, dessen 500. Todestag ebenso im kommenden Jahr begangen wird und der in der St. Georgs-Kathedrale seine letzte Ruhestätte fand.

Altarinsel mit klaren Linien und Geometrie

Die Künstler Feiersinger setzen in ihrem Entwurf auf klare Linien und Geometrie, konzipiert als „körperhaftes Ensemble ohne übertriebene Schwere“, hieß es in der Präsentation. Bezüge auf die Formensprache der Kirche aber auch auf die Geschichte Maximilians I. werden durch Kreisbogengeometrie hergestellt. Mit der wappenartigen Grundrissfigur der Altarinsel soll eine Verbindung mit den vielfältigen Wappenformen in und außerhalb des Kirchenraums geschaffen werden. Als Materialien werden Naturkalkstein, Bronze sowie Eschen- und Olivenholz verwendet.

Baubeginn im Sommer

Im Ausschreibungsprozess unter der Leitung des Linzer Diözesankonservators Hubert Nitsch wurden im Sommer 2017 fünf Künstler mit der Erstellung eines Konzepts für die Umgestaltung des Kirchenraums der St Georgs-Katedrale beauftragt. Nach der öffentlichen Präsentation hat sich die Fachjury, bestehend aus Künstlern, Militärs, dem Bundesdenkmalamt und dem Militärbischof für das Projekt des Künstlerduos Feiersinger entschieden. Die Kosten für die Umsetzung des Projekts belaufen sich auf 98.000 Euro. Geplanter Beginn der Umbauarbeiten ist Sommer 2018. Der reguläre Messbetrieb soll während der Umbauzeit nicht gestört sein.

 

20-Jahres-Feier der Ethik-Einrichtung der katholischen Militärseelsorge mit Würdigungen aus Kirche und Bundesheer - Bischof Freistetter: "Frage des Friedens muss im Heer immer lebendig bleiben"

In Zeiten von zunehmendem religiösen Pluralismus ist die Arbeit des Instituts für Religion und Frieden (IRF) "mehr denn je" notwendig: Das hat der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Peter Schipka, am Mittwoch im Rahmen der Wiener Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung der katholischen Militärseelsorge hervorgehoben. Die katholische Kirche in Österreich brauche "Kompetenzzentren wie dieses Institut, die auf billige Vorurteile kompetente Antworten geben", so der Generalsekretär.

Religion und Friede stünden im "Spannungsverhältnis", sagte Schipka. Einerseits habe der Glaube eine starke friedensstiftende Kraft und könne "Grundlage für umfassenden Frieden" sein. Er werde aber zunehmend auch als "Brandstifter" gesehen, wo man ihn als Vorwand für politische Interessen missbrauche. Schipka: "Man versucht, sich durch religiöse Überzeugungen zu legitimieren. Religion wird dann zum Vorwand, zur Begründung des Ende des Friedens." Beispiele dafür lieferten nicht nur heutige Kämpfer im Islam, sondern in der Vergangenheit auch Christen.

Dabei könne Religion zum Verständnis von Frieden viel beitragen, betonte der Generalsekretär der Bischofskonferenz. Im christlichen Verständnis sei der Friede immer auch Geschenk Gottes, sei daher nicht von Menschen gemacht und bleibe stets vorläufig und gefährdet. "So sehr wir uns darum bemühen müssen, so sehr haben wir es nicht bis ins Letzte in der Hand, ob Frieden herrscht." Was Religion verheiße, sei jedoch der "beständige Friede durch die Herrschaft Gottes am Ende der Zeit".

Freistetter: Wissen über Ethik, Religion und Frieden

Das Institut für Religion und Friede wurde 1997 vom damaligen Militärbischof Christian Werner gegründet, mit seinem heutigen Nachfolger Werner Freistetter als Gründungsleiter. Erklärtes Ziel sei gewesen, "dass Soldaten mehr über Ethik, Religion und Frieden wissen", berichtete Freistetter im Rahmen des Festakts. Seine eigene knapp zwei Jahrzehnte andauernde Leitungstätigkeit am Institut bezeichnete der Militärbischof rückblickend als besonders "fruchtbare" Zeit, in der das Institut sowohl im Bundesheer als auch in der Öffentlichkeit einiges bewirken habe können.

Ethische Bildung, Dialog mit der Gesellschaft sowie auch internationale Kontakte bezeichnete Bischof Freistetter als künftige Herausforderungen des Instituts. Die "Frage des Friedens" müsse im österreichischen Bundesheer "immer lebendig bleiben". Freistetter hatte die Institutsführung mit seiner Bischofsernennung durch Papst Franziskus im Jahr 2015 an den Militärpriester Stefan Gugerel übergeben. Weiterhin ist er jedoch Schirmherr des IRF und werde ihm "auch in Zukunft verbunden bleiben", sicherte der Militärbischof seine Unterstützung zu.

General: Hohe Bedeutung des Instituts

Dank für das Wirken des Instituts und große Erwartungen an die Zukunft formulierten auch hochrangige Vertreter des Verteidigungsministeriums sowie des Bundesheeres. Der Chef des Generalstabes des Bundesheeres, General Othmar Commenda, sah im IRF eine "immens wichtige" Bedeutung, die "höher als man messen kann" sei, auch wenn die geleistete Arbeit für die meisten unsichtbar sei. "Ohne einer Symbiose von Religion und Militär kann es keine gesunde Entwicklung im Heer geben", würdigte Commenda den nunmehrigen Einsatz von Institutsleiter Gugerel.

Vertreter der Ausbildungseinrichtungen im Bundesheer machten zudem deutlich, dass sie in der Zusammenarbeit mit dem IRF und in dessen Kompetenz große Potenziale sähen; eine Mitwirkung an der Lehre im Bereich Führung, Recht und Moral sei gewünscht.

Anlässlich seiner 20-Jahres-Feier hatte das Institut für Religion und Frieden eine zweitägige Enquete zum Thema "Soldaten in revolutionären Prozessen" in der Vega-Payer-Weyprecht-Kaserne in Wien-Penzing ausgerichtet. Bei den Vorträgen mit internationaler Beteiligung - anwesend waren zudem auch Militärseelsorger anderer Konfessionen - wurde u.a. die Rolle des Militärs in der Zentralafrikanischen Republik, Kolumbien, China und Russland sowie auch Aspekte der Zusammenarbeit in der OSZE behandelt.

107Von 16. bis 19.Oktober 2017 fand die berufsethische Bildung der Kaderanwärterausbildung 3 bei der 1 JgKp in Tamaweg statt.

Militärerzdekan Harald Tripp brachte den knapp 100 Kameraden Grundlagen der soldatischen Berufsethik näher. Neben theoretischen Grundlagen der Ethik und der ethischen Systeme wurden vor allem die Fragen von Werten und Tugenden, der Ethik in militärischen Einsätzen sowie den Fragen nach Krieg, Frieden und Gerechtigkeit in den Weltreligionen Raum geboten.

Interessante Gruppenarbeit und Diskussionen vertieften die einzelnen Unterrichtseinheiten. Zum ersten Mal bot Tamsweg auch Raum für ökumenische Begegnung mit Vater Alexander Lapin, dem orthodoxen Militärseelsorger im Bundeheer, der in seinen Ausführungen Grundsätzen der orthodoxen Sozialethik und Friedenslehre sowie der Frage nach der Transkulturalität nachging. Im praktischen Teil der Ethik wurden so von katholischer und orthodoxer Kirche Unterschiede und Gemeinsamkeiten festgestellt, die die Frage des christlichen Glaubens im Militär betreffen und eine große Herausforderung für junge Menschen darstellen.

Aufmerksamkeit  wurde auch den Fragen nach der Bedeutung militärischer und religiöser Symbolik sowie dem Spannungsfeld Soldat und Familie geschenkt. Dabei kam zum erstmals auch das Buch „DOCAT-Was tun?“ zum praktischen Einsatz, der die Soziallehre der katholischen Kirche in jugendgerechter Sprache und Form sehr ansprechend darstellt und sich didaktisch als gute Hilfe erwiesen hat.

Ein großer Dank den Kameraden, die in den Diskussionen und Stellungnahmen  Interesse und Wissen sowie Diskussionsfreude gezeigt haben. Ein „Vergelt´s Gott“ auch den Kameraden, die an der morgendlichen ökumenischen Andacht teilgenommen haben sowie dem Kader der Ausbildungskompanie in Tamsweg, die auf ihre Weise zum Gelingen der Unterrichtseinheiten beigetragen haben.

Foto: MilDioz/Tripp

106Das Erntedankfest der Militärpfarre Oberösterreich
 
Trotz des schon Tage davor angesagten schlechten Wetters ließen es sich die knapp 30 Kameraden und Angehörige aus den oberösterreichischen Garnisonen nicht nehmen, der Einladung zum heurigen Erntedank-Gottesdienst der Militärpfarre am Sonntag, dem 08. Oktober, in der Georgskirche der Wallfahrtsbasilika Maria Puchheim zu folgen. Pfarrer Karl Stockinger konzelebrierte diesmal mit unserem Militärpfarrer den Festgottesdienst, der musikalisch von Orgel und Violine begleitet wurde.
Nach einem gepflegten Mittagessen im Restaurant Himmelreich in Regau ging es weiter zum Gustav Klimt Zentrum in Schörfling am Attersee. Wetterbedingt konnten wir den „Gustav Klimt Themenweg“ nur im Museum „erkunden“, wo uns neben vielen weltberühmten Bildern in einer sehr kompetenten Führung auch das Leben dieses großen Wiener Malers, dessen Todestag sich im kommenden Jahr zum hundertsten Male jährt, nähergebracht wurde. Mit vielen Eindrücken bereichert, sangen wir in der Stiftskirche Lambach zu einem kräftigen Te Deum und ließen diesen schönen Tag gemütlich im dortigen Stiftskeller ausklingen.

Empfehlungen

Adventbotschaft des Militärbischofs

Adventbotschaft des Militärbischofs

Die Adventkränze und die brennenden Kerzen laden uns zur Vorbereitung auf eines der größten und schönsten christlichen Feste ein: das Fest der Geburt Jesu, seiner Menschwerdung, seines Kommens in diese... Weiterlesen

Adventkranzsegnungen am Beginn der Adven…

Adventkranzsegnungen am Beginn der Adventzeit

Diese Woche segnete Militärbischof Werner Freistetter sowohl im Amtsgebäude Rossau Bernardis-Schmid als auch in der Jansa-Kaserne Adventkränze. In der Woche vor dem ersten Advent finden traditionellerweise in den Militärpfarren Adventkranzsegnungen... Weiterlesen

Wissenswertes rund um den Advent

Wissenswertes rund um den Advent

Advent - das ist eine Zeit, die jeder von uns mit ganz bestimmten und persönlichen Vorstellungen und Erinnerungen verbindet. Advent -  das ist (wäre) eine Zeit des Ruhigwerdens, der inneren... Weiterlesen

Firm werden und ein bewusstes Ja spreche…

Firm werden und ein bewusstes Ja sprechen

Mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ und dem Aufzeichnen des Kreuzes mit Chrisam auf die Stirn spendete Militärerzdekan Harald Tripp sieben jungen Soldaten das... Weiterlesen

Den Menschen und der Tradition verpflich…

Den Menschen und der Tradition verpflichtet

Im Rahmen der Feldlagerwoche besuchte Militärsuperior Sascha Kaspar am 5. Oktober die Rekruten des Einrückungstermins September 2022 „im Feld“ am Truppenübungsplatz Allentsteig. Auch und gerade in der Zeit der Feldlagerwoche als... Weiterlesen

Ein doppeltes Fest, eine doppelte Freude

Ein doppeltes Fest, eine doppelte Freude

Der 15.09.2022 war für die Militärpfarre Burgenland ein ganz besonderer Tag. Es gab zwei Gründe, die diesen Tag zu einem wahren Freudentag werden ließen: Einerseits die Segnung der neurenovierten Hauskapelle... Weiterlesen

Einladung zum Pfarrfest der katholischen…

Einladung zum Pfarrfest der katholischen Militärpfarre Kärnten

Die Militärpfarre Kärnten lädt am Freitag, 16. September 2022, zu einem Festgottesdienst und anschließendem Pfarrfest herzlich in die Soldatenkirche in der Khevenhüller-Kaserne ein. Musikalisch umrahmt wird diese Veranstaltung durch die... Weiterlesen

4. Blaulichtwallfahrt

4. Blaulichtwallfahrt

Am Freitag, 9. September 2022, war es wieder so weit: Bereits zum 4. Mal fand die von AKS-Präsident Brigadier Martin Jawurek, Militärkommandant von Niederösterreich, initiierte „Blaulichtwallfahrt“ statt. Dieses Jahr war das... Weiterlesen

8. September: Mariä Geburt

8. September: Mariä Geburt

Genau neun Monate nach dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis wird am 8. September das Fest Mariä Geburt gefeiert. Wie der Name schon betitelt, wird an die Geburt der Mutter von... Weiterlesen

4. August: Hl. Johannes Maria Vianney, P…

4. August: Hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars

Jean-Marie Vianney wurde am 8. Mai des Jahres 1786 nahe bei Lyon geboren. Sein Aufwachsen fiel in die Zeit der Französischen Revolution, seine Erstkommunion empfing er in seinem Elternhaus –... Weiterlesen

25. Juli: Hl. Christophorus

25. Juli: Hl. Christophorus

Am 25. Juli gedenkt die Kirche einer ihrer Großen, nämlich des Hl. Christophorus. Ein Schutzheiliger, ein Nothelfer, der sich auch heute noch aus der Schar der Heiligen hervortut, während andere... Weiterlesen

22. Juli: Gedenktag von Maria Magdalena

22. Juli: Gedenktag von Maria Magdalena

Heute gedenkt die Kirche einer der wohl am meist umstrittensten und viel diskutiertesten weiblichen Personen in der Bibel: Maria Magdalena – auch Maria von Magdala genannt. Und vieles wurde ihr... Weiterlesen

Einladung zur 4. Blaulichtwallfahrt

Einladung zur 4. Blaulichtwallfahrt

Nach der Covid-19-bedingten Absage im letzten Jahr treffen sich heuer wieder die Blaulichtorganisationen zur Blaulichtwallfahrt . Die gemeinsame Wallfahrt soll am 9. September 2022 "über die Bühne" gehen.   Diesmal ist gebietsmäßig... Weiterlesen

13. Juli: Hl. Heinrich und Hl. Kunigunde

13. Juli: Hl. Heinrich und Hl. Kunigunde

Jede Stadt hat ihre Persönlichkeiten, ihre ganz eigenen Helden und manche auch ihre ganz eigenen Heiligen. So auch in Bamberg. Diese Stadt in Bayern besitzt gleich zwei Heilige. Und das... Weiterlesen

12. Juli: Hl. Felix und Hl. Nabor

12. Juli: Hl. Felix und Hl. Nabor

Aus einer ganzen Reihe von Heiligen, deren die Kirche heute gedenkt, möchte ich Ihnen zwei dem Christentum innigst verbundene Soldaten vorstellen: Felix und Nabor. Beide stammen aus Nordafrika und erlitten in... Weiterlesen

4. Juli: Gedenktag von Hl. Elisabeth von…

4. Juli: Gedenktag von Hl. Elisabeth von Portugal

„Lieber will ich selbst vor Hunger sterben, als den Armen, die sonst verzweifeln müssten, meine Hilfe zu versagen. Gott wird mir in Zukunft schon helfen; jetzt aber will ich die... Weiterlesen

30. Juni: Gedenktag für die ersten heil…

30. Juni: Gedenktag für die ersten heiligen Märtyrer der Stadt Rom

Seit dem Jahr 1923 wird ein Fest aller Märtyrer, die durch die Verfolgung Neros ihr Leben ließen, am 30. Juni gefeiert. Der neue römische Kalender dehnte diesen Gedenktag auf die... Weiterlesen

29. Juni: Petrus und Paulus - die beiden…

29. Juni: Petrus und Paulus - die beiden großen Apostel und Kirchenfürsten des frühen Christentums.

Am heutigen Tag gedenkt die Kirche zweier Apostel, die bis heute vielen noch dem Namen nach bekannt sein dürften: Petrus und Paulus. Der 29. Juni wurde ihnen gewidmet, weil –... Weiterlesen

27. Juni: Der Festtag der Heiligen Hemma

27. Juni: Der Festtag der Heiligen Hemma

Laut Überlieferung starb die heilige Hemma von Gurk im Jahr 1045. Man weiß wenig von ihr. Wirklichkeit und Legende in der Überlieferungsgeschichte sind zu eng verwoben sind. Und doch lässt... Weiterlesen

8. Dezember: Das Hochfest Mariä Empfän…

8. Dezember: Das Hochfest Mariä Empfängnis

Die römisch-katholische Kirche begeht am 8. Dezember, neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens (8.September), das Hochfest der Empfängnis Mariens. Die vollständige Bezeichnung des Festes lautet: Hochfest der ohne... Weiterlesen

Nikolaus von Myra: Einer, der stets das …

Nikolaus von Myra: Einer, der stets das Gute wollte!

Am 6. Dezember gedenkt die Kirche einem der am meisten verehrten Heiligen: Dem Hl. Nikolaus von Myra. Wettergegerbt soll sein Gesicht gewesen sein, seine Nase war durch einen Bruch krumm zusammengewachsen... Weiterlesen

Splitterkreuzsegnung zum „Internationa…

Splitterkreuzsegnung zum „International Day of Peace“ in der St. Georgs-Kathedrale.

Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper setzte mit der Segnung eines Splitterkreuzes durch Militärbischof Werner Freisteter in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie ein besonderes Zeichen zum „International Day of... Weiterlesen

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwall…

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwallfahrt ist abgesagt.

Die 62. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes vom 13. bis 19. Mai 2020 wird nicht stattfinden. Der Gastgeber der Wallfahrt, der französische Militärbischof, Antoine de Romanet, hat die Wallfahrt am heutigen... Weiterlesen

7 Gaben

7 Gaben

Die 7 Gaben des Hl. Geistes Immer wieder „Sieben“: Die Sieben findet sich etliche Male in der Bibel, es ist ein altes biblisches und vorbiblisches Symbol, das für Fülle und Vollkommenheit... Weiterlesen

Advent in der Militärdiözese

Advent in der Militärdiözese

Advent ist die Zeit, mit der viele Menschen ganz eigene und bestimmte Vorstellungen verbinden. Es sind dies Wochen, in denen alte, überlieferte Bräuche wiederaufleben, eine Zeit, die geprägt ist von... Weiterlesen

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Wie oft hat man diesen Satz im Glaubensbekenntnis schon ausgesprochen, aber wie wenig hat man darüber reflektiert, wie selten wurde bewusst gefragt, wer oder was dieser Geist ist. Der Heiligen... Weiterlesen

Mit Maria durch den Mai

Mit Maria durch den Mai

Warum wird sie gerade im Mai so verehrt? Maria, die Mutter Jesu, eine einzigartige, eine bemerkenswerte Gestalt: Sie ist über alle Grenzen hinweg bekannt, von ihr wurden unzählige Portraits gemalt, sie... Weiterlesen

Von Ostern auf Pfingsten zu!

Von Ostern auf Pfingsten zu!

Die Zeit von der Auferstehung bis Christi Himmelfahrt. Das ist der Zeitraum von 40 Tagen, in dem die Kirche daran erinnert, dass Jesus Christus immer wieder seinen Jüngern erschien und... Weiterlesen

So entstand die Soldatenwallfahrt

So entstand die Soldatenwallfahrt

Die jährlich stattfindende Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand 1958 aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Heute ist sie die größte Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten in den europäischen... Weiterlesen

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahr…

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahrt: Damals und heute!

1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Festgottesdienst zum Weltfriedenstag 200…

Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

Bildergalerien

Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
62. Intern. Solda...
Konferenz der Mil...