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Ein Bericht von Mag. Peter Papst, Militärsuperior

   
Am 9. Mai fand in der St. Georgskathedrale die Firmung für den Dekanatsbereich der Akademien und Schulen statt, welche  in Vertretung für den Militärbischof spendete.

Zum 550. Geburtstag von Kaiser Maximilian I. zelebrierte der Akademiepfarrer eine Seelenmesse auf dem Herzen des Kaisers am St. Georg geweihten Hauptaltar der Militärkathedrale von Wiener Neustadt.

Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus

Ihre Blütezeit erlebte die Stadt Wiener Neustadt im 15. Jahrhundert, als sie Kaiser Friedrich III. viele Jahrzehnte hindurch als Residenz diente. In der Neustädter Burg wurde am 22. März 1459 Friedrichs berühmter Sohn, der spätere Kaiser Maximilian I., geboren. Er fand in der prachtvollen St.-Georgs-Kathedrale der Burg 1519 seine letzte Ruhestätte. Einem Wunsch des Kaisers zufolge sollte der Sarg nur soweit unter den Hochaltar geschoben werden, dass jener Teil, der Haupt und Brust des Leichnams barg, herausragte und der Priester bei der Messe über dem Herzen stehen musste. Im Jahre 1469 erfolgte die Gründung eines Bistums in Wiener Neustadt, seit dem 11. Oktober 1997 ist Seine Exzellenz Mag. Christian Werner, Militärbischof für Österreich, Titularbischof von Wr. Neustadt.

Maximilian hat in seinem Leben alle Höhen und Tiefen erfahren. Vom gefeierten Fürsten bis hin zum im Stich gelassenen und Geschmähten hat er alles erlebt. Er blieb jedoch immer der zähe Kämpfer der nie aufgab. Er zählt zweifellos zu jenen Persönlichkeiten, die die Geschichte unserer Heimat und die Europas geformt und geprägt haben. 1490 eroberte er Niederösterreich zurück und 1493 vereinigte er alle habsburgischen Länder.

Maximilian I. war sehr fromm: Er ließ sich im Osttrakt der Burg Wiener Neustadt eine Eremitage erbauen, um sich hier bei seinen gelegentlichen Besuchen religiösen Betrachtungen hinzugeben. Der Kaiser beherrschte sieben Sprachen, hatte Humor, besaß Handfertigkeit bei der Herstellung von Waffen, liebte Turniere und besonders die Jagd.

Maximilian I. war ein bedeutender Förderer der Wissenschaften und der Künste, aber auch auf den Ruhm seiner Person und seines Hauses bedacht (Triumphzug und Ehrenpforte, Porträts von A. Dürer unter anderem). Er diktierte die autobiographischen Werke „Weißkunig“ (die Geschichte seines Vaters und seiner Jugend) und „Theuerdank“ (seine Brautfahrt zu Maria von Burgund und die Kämpfe um deren Erbe). Maximilian I. beschäftigte Gelehrte zur Erforschung seiner Genealogie und ließ mehrere Prunkhandschriften anfertigen - ein wahrer Renaissancefürst. Zu Lebzeiten ließ er sein Grabmal (Maximiliansgrab) herstellen, das später nicht in Wiener Neustadt, sondern in der Innsbrucker Hofkirche aufgestellt wurde.

Im November 1518 kam der "erwählte römische Kaiser", alt und kränklich, zum letzten Mal nach Innsbruck. Der Aufenthalt in seiner bisher bevorzugten Residenzstadt war ihm durch die Haltung der Innsbrucker Gastwirte verleidet worden, die sich wegen einer noch nicht beglichenen, alten Schuld weigerten, des Kaisers Hofgesinde in die Stadt aufzunehmen. Der Kaiser war schwer enttäuscht und reiste schnell weiter. In Wels fühlte er sich zu krank zum Weiterreisen und diktierte seinen letzten Willen: Er traf genaue Anordnungen über die Art und Weise, wie er beigesetzt zu werden wünschte. So verlangte Maximilian, der nicht einbalsamiert und mit den Abzeichen seiner weltlichen Macht geschmückt, sondern als Büßer bestattet werden wollte, man solle ihm nach seinem Tode die Haare scheren, die Zähne ausbrechen, ihn geißeln, mit Kalk und Asche bestreuen und im Ornat des St.-Georgs-Ritterordens beisetzen.

Er wurde deshalb in den einfachen Holzsarg gelegt, den er bereits seit einigen Jahren auf all seinen Reisen mitgeführt hatte, und nach Wiener Neustadt seiner Geburtsstätte gebracht. Dort wurde er unter dem Hochaltar in der Burg zu Wiener Neustadt zwischen Himmel und Erde in einem schmucklosen Grab beigesetzt.

Wr. Neustadt – St. Georgs-Kathedrale: Der Titularbischof von Wiener Neustadt und Militärbischof für Österreich, S. E. Mag. Christian Werner, zelebrierte das feierliche Osterhochamt. Er ermutigte die Gläubigen, Jesus in Treue zu suchen, wie Maria Magdalena, die dadurch erste Zeugin der Auferstehung wurde.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus 
  
Unter den Klängen von W. A. Mozarts Spatzenmesse für Soli Chor, Orchester und Orgel, die von Ars Musica unter der Leitung von Peter Hrncirik aufgeführt wurde, zelebrierte der Militärbischof den wichtigsten Gottesdienst im Kirchenjahr in seiner festlich geschmückten Kathedrale.
 
In der Predigt ermutigte er wie die Jünger am Grab zu suchen: „Wir müssen mitlaufen und mitsuchen, um diesen Christus nachzufolgen. Das Suchen ist unsere Sache, das Finden ist ein Geschenk“, der Bischof vertiefte den Ort des Suchens, „dort, wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, in den Familien -  was ihr dem geringsten Bruder antut, habt ihr mir getan -  und wir haben alle einen Verkündigungsauftrag aus der Hl. Schrift, sie tatsächlich zu leben, durch die Eucharistie schließlich Diener des anderen zu sein.“
 
Die Erfahrungen können damit verschieden sein, der Jünger nimmt die negative Erfahrung – das leere Grab – als Anstoß zum Glauben: Er sah und glaubte! Das tiefe Vertrauen lasse uns nie vorzeitig aufgeben: Er warte auf uns! Wir müssen weiterlaufen, er gehe mit uns nach Emmaus, zur Herrlichkeit, zum Ziel unseres Lebens, mit ihm als Brüder und Schwester werden wir zum Vater gelangen.“
Frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein begleiteten die Weihe der Palmzweige am Palmsonntag im Burghof der Militärakademie in Wr. Neustadt. Dieser Tag leitet die Karwoche ein.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Im Mittelpunkt der lateinischen Liturgie steht am Palmsonntag die Weihe der Palmzweige. Die Kirche weiht vor dem Hauptgottesdienst Palmzweige - meistens Zweige von Buchsbaum oder Weidenkätzchen - nach derer Weihe wird das Evangelium verkündet, das den Einzug Jesu in Jerusalem schildert. Hierauf folgt dann die Prozession mit den geweihten Zweigen, die durch die Georgs-Kathedrale in der Hand getragen und dann das Jahr hindurch als Sakramentale in den Familien aufbewahrt werden.
 
Palmprozessionen sind im Abendland bereits seit dem 8. Jahrhundert nachgewiesen. Diese Palmprozession versteht sich als ein öffentliches Bekenntnis der Gläubigen zu Jesus Christus.
 
In seiner Ansprache ging der Akademiepfarrer auf die Worte Jesu ein, der Zeugnis für die Wahrheit ablegt. Diese besteht laut Paulus darin, dass Jesus Gott gleich ist, sich aber entäußerte und den Menschen gleich wurde. Gott ist Mensch geworden, damit er Sühne leistet für den Menschen, der sich an Gottes Stelle setzen wollte. Jesus ist König über die Sünder, um das Licht der Wahrheit zu bringen.
 
In der Karwoche lud der Seelsorger ein, zu horchen, was Gott uns in diesen Tagen sagt, wo wir uns ändern sollen. So werden wir aus dem Grabe unserer Sünden zu einem Frühling der Seele auferstehen!
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Wr. Neustadt, St. Georgs-Kathedrale: Der Militärbischof für Österreich und Titularbischof von Wiener Neustadt zelebrierte die Ölweihmesse mit seinen Priestern, die ihre Bereitschaft zum priesterlichen Dienst erneuerten. Bei diesem feierlichen Hochamt in der Karwoche weiht der Bischof die heiligen Öle, die bei der Spendung der Sakramente Taufe, Firmung, Krankensalbung, Priester- und Bischofsweihe gebraucht werden. Die Salbung eines Menschen mit Öl versinnbildlicht seine Erwählung durch Gott und bringt Segensfülle, Stärkung und Heil(ung) zum Ausdruck.
 
Am Anfang der Chrisam-Messe begrüßte der Rektor der Georgs-Kathedrale Seine Exzellenz Mag. Christian Werner sowie seine zahlreichen Mitbrüder und wünschte allen Gläubigen, dass das Bild Christi in ihrer Seele aufstrahle. Die Lesung aus dem Propheten Jesaja machte bereits den Sinn der Liturgie deutlich: „Der Geist Gottes ruht auf mir und der Herr hat mich gesalbt“.
 
In seiner Ansprache betonte der Bischof, dass es ein Fest für alle Christen sei, da alle bei der Taufe und bei der Firmung mit Chrisam gesalbt worden sind, nur die Priester werden es noch ein drittes Mal auf der Innenfläche der Hände bei der Priesterweihe. Er verlangte von seinen Priestern, im Auftrag Jesu wie beim letzten Abendmahl, dass sie heilig werden, eine Heiligkeit, die der Herr von den Priestern will, worauf sie dann mit „Ich bin bereit“ antworten werden. Er dankte seinen Mitbrüdern für ihren Dienst und ihre Verpflichtung überall und stets den Geist Christi zu verbreiten als treue Diener des Evangeliums.
 
Die musikalische Gestaltung durch Ars Musica brachte unter anderem den Genuss der Missa Quadragesimalis a-moll von Michael Haydn.
 
Am weißen Sonntag zelebrierte der Frohsdorfer Franz-Xaver Friedrich seine Erstkommunion in der Militärkathedrale der TherMilAk, machte sein Glaubensbekenntnis vor der versammelten Gemeinde und trug die Hostien zum Altar.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Zum weißen Sonntag, mit dem die „Osteroktav“ – also jene acht Tage vom Ostersonntag an – endet, fand eine Erstkommunion in der Militärpfarre zur St. Georgs-Kathedrale statt. Beim feierlichen Einzug ging der Erstkommunikant Franz-Xaver Friedrich aus dem Bezirk Wiener Neustadt an der Hand seiner Mutter zum Altar. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch MilDek Mag. Siegfried Lochner, gestaltete der Militärdekan seine Ansprache entsprechend: „Genau wie ein Kind, wenn es auf Ferienlager ist, am Telefon Heimweh nach Zuhause hat, so ist es für uns Menschen mit Heimweh nach dem Heiland. Wir sind dazu berufen auf ewig in Gemeinschaft mit Gott zu stehen.
 
Als Thomas erkannte, dass Jesus sein Herr und sein Gott ist, sprach Jesus: "Selig, die glauben, ohne zu sehen". Um ein bisschen Gott zu begreifen, ist Jesus Mensch geworden, den man wie jeder Mensch an seine Taten erkennen kann, er hat nur Gutes getan und dies steht auch in seiner ‚guten‘ Botschaft, im Evangelium. Jesus kommt zu Dir, Franz-Xaver!“, führte der Militärdekan fort, „das ist ein strahlender Freudentag!“
 
Aus Liebe zur Kommunion zu gehen, sein Herz auf diese Begegnung vorzubereiten und dies ein Leben lang stärker werden zu lassen, waren die Wünsche am Ende des Gottesdienstes: „Bleibe treu!“ fasst alles zusammen. Das Geschenk der Pfarre war ihm eine große Freude und strahlend ging Franz-Xaver aus der Kirche und feierte mit seiner Familie diesen besonderen Tag.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
In der St. Georgs-Kathedrale der Theresianischen Militärakademie wurde während des feierlichen Pfingsthochamtes die "Jugend-Messe" für Soli, Chor, Streicher und Orgel von Joseph Haydn zu seinem 200. Todestag vom Musikerkollegium ARS MUSICA unter der Leitung seines Gründers, Mag. Thomas Dolezal, aufgeführt.
 
Bei diesem Hochamt betete Rektor Mag. Siegfried Lochner nicht nur für die Pfarrgemeinde um eine Erneuerung im Heiligen Geist, sondern firmte auch im bischöflichen Auftrag die Braut eines Offiziers. In seiner Ansprache wies der Militärdekan auf die Sendung hin, die Pfingsten für den Christen bedeute und „dass Sendung ebenso Auftrag ist, den katholischen Glauben ohne Feigheit in der Gesellschaft zu bekennen. Wenn wir Joseph Haydn betrachten, sehen wir, welche Gnaden und Gaben der Hl. Geist auch im natürlichen Bereich zu schenken vermag. Um so mehr dürfen wir für unser Leben um die Erneuerung der übernatürlichen Gnaden bitten, die uns bei der heiligen Taufe und Firmung zuteil geworden sind.“
 
Die Brüder Joseph und Michael Haydn verbrachten ihre Kindheit im niederösterreichischen Rohrau, ihre musikalische Ausbildung erhielten sie aber in Wien, genauer gesagt in der bis in das vorige Jahrhundert existierenden Sängerknabenschule am Stephansdom. In dieser Zeit (1749) entstand in St. Stephan Joseph Haydns Messe F-Dur als erste Komposition des damals 17jährigen, daher der Beiname „Jugendmesse“.
 
Schon in diesem frühen, kurz gehaltenen Werk zeigt sich die für Haydn charakteristische Synthese aus gelehrter und volkstümlicher Musik, kunstvoll geformte Elemente in Verbindung mit unbekümmert fröhlichen Abschnitten. Als er sich im Alter (1805) noch einmal mit diesem Erstlingswerk beschäftigt hatte, sagte er: "Was mir an diesem Werkchen besonders gefällt, ist die Melodie und ein gewisses jugendliches Feuer…"
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
 
Am Sonntag dem 21. Juni 2009 ermutigte der Akademiepfarrer, Christus in dieser Welt spürbar zu machen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst mit Gfr Weißenhofer an der Trompete und Prof. Mag. Manfred Perger an der Orgel.
 
An den schönen Bergfeuern in Tirol als Zeichen des „Bundes“ an das Heiligste Herz-Jesu erinnerte der Rektor der Georgs-Kathedrale am Anfang seiner Ansprache. Laut alten Aufzeichnungen wurden die Bergfeuer im Jahr 1796 das erste Mal gemacht. Zu dieser Zeit bedrängte Napoleon Tirol und so stellten die Tiroler ihr Land unter den Schutz des Herz-Jesu. Wie die Tiroler am Ende des 18. Jahrhunderts, solle heute auch das Herz von Jesus Christus die Mitte des christlichen Lebens darstellen. 
 
Wie der Hl. Petrus bei der ersten Lesung alle Sorgen auf Christus zu werfen empfiehlt, sei es an der Zeit, den Glauben öffentlich zu bekennen, Jesus noch ähnlicher zu werden. Durch die Salbung der Firmung ist der von der Liebe geprägte Wohlgeruch Christi in die heutige Gesellschaft zu bringen. Das Evangelium des guten Hirten am heutigen Sonntag zeigt, dass kein Mensch für Gott uninteressant ist. Er sucht uns ein Leben lang, um uns heim zu tragen. Die Politik müsse sich auch für Notleidenden einsetzen, es dürfe einem nicht gleichgültig sein, wenn Leute verhungern. Auch wenn es über unsere Kräfte hinausgeht, sprenge der Hl. Geist die Fesseln und ersetze Feigheit durch Glauben und Egoismus durch Dasein für anderen.
 
Der Akademiepfarrer firmte noch einen Erwachsenen und einen Jugendlichen und wünschte ihnen das Feuer des Hl. Geistes, damit Christus in ihnen und in der Pfarrgemeinde Gestalt annehme.
 
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Am Sonntag der Weihnachtsoktav, dem 27. Dezember 2009, feierte die Kirche auch das Fest des Apostels und Evangelisten Johannes. Da die Legende von Johannes berichtet, er habe folgenlos einen Giftkelch geleert, segnete der Rektor der Georgskathedrale in Wiener Neustadt an seinem Gedächtnistag in der Kirche Wein, den die Gläubigen nach Hause brachten.
 
Mit dem Fest des heiligen Johannes, des Lieblingsjüngers Jesu, dem Jesus sterbend seine Mutter anvertraute, ist eine interessante Tradition verbunden. Bei der Umformung vorchristlicher Volksbräuche hat die Kirche heidnischen Trankopfern einen neuen Inhalt gegeben. Man hat zu Ehren verschiedener Heiliger Wein gesegnet und den Gläubigen als Minnetrank (Minne = Liebe) gereicht. Unter diesen Weinsegnungen blieb vor allem die Segnung des Johannisweines erhalten, als Johannisminne oder als Johannissegen bzw. Johanniswein bekannt. Das Brauchtum lässt sich vom Mittelalter her bis in die Barockzeit verfolgen. Es knüpft an die Überlieferung an, dass dem Heiligen vergifteter Wein gereicht worden sei, den er ohne Schaden zu nehmen trank.
 
Der Legende nach bedeutete das Trinken des Johannisweins: „Das Gift des Bösen soll uns nicht schaden“ und das Trinken selbst nannte man „Liebetrinken“. Der Johanniswein erinnert uns heutzutage an das Gebot argloser Liebe, das dieser Apostel besonders gepredigt hat.
Chrisam-Messe an der Militärakademie
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   

Am Montag der Karwoche feierte der Militärbischof für Österreich, Mag. Christian Werner, in Konzelebration mit den Priestern und Diakonen aus der ganzen Militärdiözese die Chrisammesse in der St. Georgskathedrale zu Wiener Neustadt. „Der seelsorgliche Erfolg kommt aus der Verbundenheit mit dem Kreuz Christi“, betonte der Ordinarius bei seiner Ansprache. Nach alter Tradition wurden drei Öle geweiht, gleichzeitig erneuerten die Priester und Diakone die Versprechen zur treuen Ausübung ihres Dienstes.
 
Am 29. März 2010 freute sich der Militärbischof zahlreiche Priester aus der Militärdiözese begrüßen zu dürfen: Militärgeneralvikar Msgr. Mag. Dr. Franz Fahrner und Bischofsvikar MilSup Msgr. Dr. Werner Freistetter, aus Oberösterreich kamen MilDek KR Msgr. Mag. Ewald Kiener und MilKur MMag. Stefan Gugerel, aus Wien MilOKur Dr. Harald Tripp, aus Niederösterreich MilDek Mag. Leszek Ryzka, MilDek MMag. Martin Steiner, MilDek Mag. Alfred Weinlich und der Rektor der Kathedrale MilDek Mag. Siegfried Lochner, am Altar wirkten Diakon GR Helmut Stockinger und die Diakone ADir RegR Wilhelm Hold sowie Obst Karl Kastenhofer mit. Musikalisch feierlich umrahmt wurde das Hochamt von ARS MUSICA mit u. a. der Missa Quadragesimalis a-moll von Michael Haydn.
 
In seiner Ansprache ging Mag. Werner besonders auf die Bereitschaft zum priesterlichen Dienst ein: „Sind am Höhepunkt des Kirchenjahres Kreuz und Auferstehung an erster Stelle. Ist das Kreuz für uns tatsächlich Gottes Kraft?“ Diese Einsicht führe zur echten Reue, nur diese allein bringe Heil und mache neu. Jesus hat das Kreuz für uns getragen, wir müssen bereit sein für andere das Kreuz zu tragen. Das Geheimnis der Karwoche zeige die Treue des Herrn. Dieses Vertrauen ihm gegenüber sollen wir auch einander haben, um eine geschwisterliche Gemeinschaft zu bilden.
 
Nach der Erneuerung der Bereitschaft zum priesterlichen Dienst wurden die Öle geweiht, der Chrisam für die Salbung nach der Taufe, für die Firmung, die Weihe des Bischofs und des Priesters, auch für die Weihe von Kirchen und Altären; das Katechumenenöl für die Salbung vor der Taufe; das Krankenöl für das Sakrament der Krankensalbung.

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