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Katholische Militärseelsorge
Webauftritt des Katholischen Militärordinariates der Republik Österreich
Während der gesamten Osterzeit finden am Mittwochabend Ostervesper in der St. Georgs-Kathedrale statt. Die Vesper heißt lateinisch „vesperae“ und bedeutet adverbiell „abends“. Rund um den Taufbecken leitet der Rektor MilSuperior MMag. Stefan Gugerel das liturgische Abendgebet.
Wer weiß noch um die Bedeutung des Stundengebetes, wer kennt die Feier einer Vesper aus eigenem Erleben? Ist das alles „Schnee von gestern“ oder liegen hier nicht Gottesdienstformen brach, die auch bei uns wiederbelebt werden können? Die Vesper will danken für den sich neigenden Tag, für die Heilstaten Christi am Gründonnerstag und sein Kreuzesopfer am Karfreitag. Seit alters her kommt dem Gottesdienst des Ostersonntags besondere Bedeutung zu. Sie war mit Prozessionen zum Taufbrunnen verbunden; man ging dabei die Wege der in der Osternacht Getauften gleichsam noch einmal nach.
Zu Beginn jeder Vesper wird in der Eröffnung der Name Gottes ausgerufen:„O Gott, komm mir zu Hilfe – Herr, eile mir zu helfen – Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist – wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“ Danach folgt ein Hymnus zur Einstimmung in den Gehalt der Stunde.
Das Singen der Psalmen ist der Kern der Tagzeitenliturgie. Die Psalmen werden von einem Kehrvers (Antiphon) eingerahmt und enden stets mit der Kleinen Doxologie: „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit, und in Ewigkeit. Amen.“ In der Vesper wird an Stelle des dritten Psalms ein Gesang aus dem Neuen Testament gesungen. Es folgt eine Schriftlesung, darauf ein Antwortgesang, das Responsorium breve.
Höhepunkt der Vesper ist das Magnificat, der Hochgesang aus dem Lukasevangelium (Lk 1, 46-55): „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten...“ Dem schließen sich Fürbitten, Vaterunser, Tagesgebet und Segen an. „Es ist eine Freude, mit Jüngeren und Älteren gemeinsam diese Gottesdienstform in der Kathedrale wiedereinzuführen, vor allem beim Taufbrunnen, der unseren gemeinsamen Weg in Christus eröffnet hat.“ resümierte der Rektor.
Foto: Serge Claus
Pfarren der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt und der Landesverteidigungsakademie in Wien zu einer neuen gemeinsamen Pfarre zusammengeführt - St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt kommt künftig als Bischofskirche bedeutendere Rolle zu
In der Militärdiözese geht der Reformprozess weiter.
Seit 1. April sind die beiden Pfarren der Theresianischen Militärakademie (TherMilAk) in Wiener Neustadt und der Landesverteidigungsakademie (LVAk) in Wien zu einer gemeinsamen Pfarre zusammengeführt. Damit kommt auch der Sankt Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt eine neue bedeutendere Rolle. Militärbischof Werner Freistetter wird künftig öfter in seiner Bischofskirche präsent sein und regelmäßig als Zelebrant bei allen großen Festen in der Kathedrale sein. "Wir halten die Präsenz des Militärbischofs in seiner Kathedrale für wichtig, da sie Zusammenhalt und Identität stiftet", erläuterte Stefan Gugerel, neuer Rektor der Kathedrale.
Mit der nun durchgeführten Kombinierung der zwei Pfarren zu einer gemeinsamen Pfarre für die Soldaten, wolle man nun mit „einem Gesicht“ auftreten, so Gugerel. „Es gibt nun eine Pfarre für die zwei Offiziersausbildungsstätten des Bundesheeres“, das sei wichtig, da es viele Dinge, insbesondere auch die Administration vielfach vereinfache. Neben Gugerel, der als Rektor für die Organisation der Gottesdienstordnung und andere Veranstaltungen in der Kathedrale verantwortlich ist, ist Militärdekan Peter Papst für die seelsorgerische Betreuung zuständig. Da es sich bei der Militärdiözese um eine kategoriale Diözese ohne geografische Grenzen handelt, sei es zentral überall dort, wo das Militär tätig ist, präsent zu sein. „Besonders Wiener Neustadt, als ein Zentrum des österreichischen Bundesheers, ist in diesem Zusammenhang wichtig“, zeigte sich Gugerel überzeugt.
Offene Kirche für alle Gläubigen
Es sei ihm besonders wichtig, dass die St. Georgs-Kathedrale allen Gläubigen offen stehe, betonte Gugerel. Natürlich sei die seelsorgerische Betreuung der Soldaten weiterhin von größter Wichtigkeit, man wolle sich aber auch zivilen Gläubigen und Interessierten öffnen. „Wir sind eine gastfreundliche und offene Kirche und wollen in alle Teile der Gesellschaft wirken“, so Stefan Gugerel.
Militärbischof Freistetter feierte Georgsfest in der St. Georgs-Kathedrale in Wr. Neustadt und zeichnete Personen, die sich um das Militärordinariat verdient gemacht haben mit dem Georgsorden aus.
„Auch in der heutigen Zeit gibt der Heilige Georg Hoffnung, da er durch sein Martyrium ein starkes Zeugnis des Glaubens abgelegt hat“, das betonte der Militärbischof von Österreich, Werner Freistetter am Samstagabend in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt. Bei der Festmesse zu Ehren des Heiligen Georgs waren zahlreiche Träger des Georgsordens anwesend. Im Anschluss an die Messe zeichnete der Militärbischof weitere Personen, die sich um das Militärordinariat verdient gemacht haben mit dem Orden aus.
Die Geschichte des Heiligen Georg beeindrucke ihn schon seit seiner Kindheit, betonte Freistetter in seiner Predigt. „Georg ist ein besonderer Heiliger und seine Geschichte hat viele Menschen und Völker ganz unterschiedlich berührt“. Georg sei kein „Gotteskrieger“ gewesen, wie er manchmal dargestellt werde, sondern durch den seine Aufopferung, die er schlussendlich mit dem eigenen Leben bezahlt hat, ein großes Vorbild für Gewaltlosigkeit, zeigte sich Freistetter überzeugt. Er lege deswegen auch ein besonders starkes Zeugnis des Glaubens ab. Darüber hinaus spende Georg Hoffnung. „Sein Mut und seine Tapferkeit ermutigen uns dem Tod ins Angesicht zu sehen und auf Gott zu vertrauen.“ Dadurch sei das Fest des frühchristlichen Märtyrers Georg auch immer ein Fest der Auferstehung, schloss Freistetter.
Wichtiger Soldatenheiliger
Georg zählt zu den wichtigsten Soldatenheiligen. An seinem Todestag am 23. April feiert die Kirche das Fest des Heiligen Georg. Er lebte im 3. Jahrhundert im kleinasiatisch-syrischen Raum und erlebte sein Martyrium im Rahmen der Christenverfolgung unter Diokletian. Georg wird mit zahlreichen Heldentaten, wie etwa der Drachenlegende, in Verbindung gebracht. Demnach rettete er eine jungfräuliche Königstochter vor einer Bestie, dem Drachen, indem er diesen tötet. Die Jungfrau ist ein Opfer, das der Drache von der Bevölkerung fordert. Nach dem Erschlagen des Drachen ist das Land vom Bösen befreit und viele Menschen lassen sich taufen. Der Drachenkampf symbolisiert Georgs mutigen Kampf gegen das Böse.
Die Verehrung Georgs breitete sich im Vorderen Orient, Äthiopien und Ägypten aus. Im merowingischen Frankenreich ist die Georgsverehrung schon im 6. Jahrhundert bezeugt, die größte Popularität wurde Georg jedoch im Hochmittelalter zuteil. Im Zeitalter der Kreuzzüge und des Rittertums verbreitete sich die Verehrung des orientalischen Märtyrers zusehends. Georg wurde als Miles christianus, als „Soldat Christi“ zur Identifikationsfigur der Ritter und Krieger, sowie zum Heiligen von Ritterorden wie dem gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstandenen Deutschen Orden oder den Templern. Heute sieht die Kirche in Georg in erster Linie sein Martyrium als wichtiges Glaubenszeugnis an.
Foto: Privat
„Ich bitte dich, Vater, lass sie eins sein, wie wir eins sind. Halleluja.“
Rektor MMag. Stefan Gugerel schenkte vor dem Schlusssegen allen Frauen eine Rose. Unabhängig von Mutterschaft kommt den Frauen in der Kirche als Töchtern Gottes hohe Würde und Anerkennung zu.
Die Lesungen des 7. Sonntags in der Osterzeit seien nicht leicht zu hören, meinte der Rektor: „Während draußen alles blüht, müssen wir hören, wie Stephanus getötet wird, aber auch dass Jesus bald kommen wird und wir das Wasser des Lebens bekommen werden. Schlussendlich erfahren wir noch vom Gebet Jesu im Johannesevangelium, wie er seinem Vater um die Einheit bittet: ‚Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast‘. Gott gibt uns den Geist des Mutes und der Versöhnung, um gemeinsam Zeugnis abzulegen. Es geht hier nicht um eine ‚Fassade‘, es ist eine Einheit, wo sich die persönlich-privaten Grenzen auflösen, nicht neben- sondern in-einander. Dies kann eine Mutter am ehesten verstehen, sie hat ja schon erlebt, was es bedeutet, ihre eigene Substanz einem anderen Menschen zu geben. Das Ganze ist eine Herausforderung, deshalb formuliert Jesus sie auch als Gebet an seinem Vater.“
Der heutige Muttertag stammt aus methodistischen Kreisen der Vereinigten Staaten von Amerika und wurde nach dem Ersten Weltkrieg als ein Fest des Friedens, damit die Söhne nicht noch einmal in den Krieg ziehen müssen, in Europa verbreitet. 1924 wurde der Muttertag in Österreich eingeführt, die Nationalsozialisten haben diesen Tag mit zur Gottesdienstzeit veranstalteten 'Mütterweihen' und der Verleihung des Mutterkreuzes an 'arische' Mütter antikatholisch gestaltet. Nach dem Krieg wurde es vor allem in der us-amerikanischen Zone wieder zum Friedensfest. Die Kirche würdigt heute alle Frauen, auch jene, die keine Kinder zur Welt bringen können und jene, die sich zum Beispiel als Ordensfrau oder geweihte Jungfrau bewusst für einen anderen Weg entschieden haben, deshalb bekamen alle Frauen, nicht nur Mütter, eine Rose vor dem Schlusssegen.
Foto: Privat
Die St. Georgs-Kathedrale erfreut sich einer neuen Fahne im Altarraum, diesmal des Jahrganges Weissenwolff.
Die Fahne des Jahrganges Abensperg und Traun wurde bereits am Jahrgangsabend am 21. April 2016 und nun am 28. April 2016 im Rahmen der feierlichen Ostervesper jene des Ausmusterungsjahrganges gesegnet, in Anwesenheit von Altgraf Mag. Niklas Salm-Reifferscheidt und des MilAk-Jahrganges Weissenwolff.
Wie immer begann die Ostervesper am Taufbrunnen im hinteren Teil der St. Georgs-Kathedrale. Der Rektor MMag. Stefan Gugerel und P. Gereon Gschwandtner, Neukloster-Kaplan, leiteten die Liturgie. Begleitet wurden sie von der Konzertorganistin MMag. Ines Schüttengruber und der Kantorin Sonja Treuer. Die Taufe als Vorwegnahme des Todes und der Auferstehung ermöglicht dem Christen, alle Herausforderungen mutig anzugehen; denn was können Feinde ihm noch androhen? Der Erbe der Weissenwolff-Tradition sowie Ritter des Malteser Ordens, Altgraf Salm-Reifferscheidt, beweist durch seine Verbindung von Familienvater, Ordensritter und Verwalter des Erbes, dass christlicher Glaube nicht nur von einer kleinen Gruppe von Klerikern, sondern von jedem in seinem Alltag umgesetzt werden kann. Insofern wird er wie sein Urahn auch zum Vorbild für die angehenden Offiziere.
Nach der Segnung der Fahne wurde unter einer Orgelimprovisation über die Hymne des Staates Malta die Fahne in Prozession zum Altarraum gebracht, wo an erster Stelle Christus mit dem Osterlicht stand. Um die Verwirklichung des Anliegens des Malteser Ordens allgemein und im Herzen der Fähnriche wurde bei den Fürbitten gebetet. Nach dem Schlusssegen wurde kräftigst die Bundeshymne gesungen. Im Altarraum fehlen nur noch die Fahne des Jahrgangs Löwenstein und jene des Militärrealgymnasiums, der Rektor hofft auf einen baldigen Termin zur feierlichen Segnung.
Foto: Privat
An den Fronleichnamsfeierlichkeiten in Wiener Neustadt nahm zum ersten Mal der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, teil.
„Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.“ (1 Kor 10,17)
Bei Kaiserwetter begrüßte Dompropst Monsignore Karl Pichelbauer die vielen Gläubigen, den Bürgermeister mit den Stadträten, das uniformierte privilegierte Bürgerkorps und die Vereine, er freue sich, dass die Militärdiözese mitfeiere und der Militärbischof der Eucharistie vorstehe. Der Chor war zusammengesetzt aus dem Dom- und dem Neuklosterchor.
In seiner Predigt ging der Propst auf drei Zeichen von Jesus bei der Brotvermehrung ein: „Zuerst das Brot-Nehmen, d.h. das heißt dieses Lebensmittel wertschätzen und die Begegnung mit Jesus stillt unseren Hunger heute noch; zweitens er segnete das Brot, d.h. es dankbar an Gott erheben, aber auch ihn anerkennen, dass wir ihm alles verdanken und schließlich das Brotbrechen, wir erkennen dadurch, worauf es ankommt, auf das Teilen des Brotes. Dies soll sich im Alltag bewähren, die heutige Prozession soll ein Teilen sein, das Leben in der Stadt soll ein Stückchen dem Reich Gottes näher sein mit glücklicheren, hoffnungsvolleren Menschen. Die Prozession ist das Zeichen, dass wir bereit sind, das Zeichen des gebrochenen Leibes Christi im Leben zu verwirklichen!“
Vor Beginn der Prozession segnete P. Walter Ludwig OCist, Pfarrer und Prior des Neuklosters, die Fahnenbänder der katholischen Studentenverbindungen Theresiana und Neostadensis, Babenberg und Liechtenstein. Die eucharistische Prozession mit Christus, „dem Brot des Lebens“, der mit seiner Kirche, dem wandernden Gottesvolk, unterwegs ist, führte zum Hauptplatz, wo P. Walter den Stadtsegen spendete: „Ich schenke Dir meine Barmherzigkeit, sagte Christus, und wir bringen die Monstranz Gottes in die Welt“. Die Gläubigen wurden noch einmal eingeladen sich den Frieden Gottes gegenseitig zu wünschen, „gerade weil Gott zu uns kommt, um Gräben zuzumachen, soll der Friede zu allen kommen, wir sind die Boten dieses Friedens!“ Die Prozession führte weiter zum Dom mit dem Schlusssegen durch den Propst mit dem feierlichen „Großer Gott, wir loben Dich“.
Ein gemütlicher Ausklang fand dann anschließend beim Domheurigen im Propsteigarten statt.
Foto: Serge Claus
Seit 4. Juli 2016 ist Paul Koch nach 13 Jahren wieder an der Theresianischen Militärakademie, als „Sachbearbeiter Kathedrale“ bei der Militärpfarre an der Landesverteidigungs‐ und Theresianischen Militärakademie tätig. Der Burgenländer aus Wiesen freut sich auf die neuen Herausforderungen.
Beim neuen Team rund um Militärbischof Dr. Werner Freistetter ist nun ein lächelndes Gesicht, Paul Koch, dazu gekommen. Er wartet von Montag bis Donnerstag von 7 bis 16 Uhr in der neu eingerichteten Kanzlei bei der Kathedrale auf Anfragen aus der zivilen oder der Militärseelsorge. Er zeichnet ebenfalls verantwortlich für die Vorbereitung auf die Gestaltung der Gottesdienste sowie für die Sauberkeit im Kirchenraum, das Organisieren sämtlicher Reparaturen. Paul Koch hält die Kontakte zur Presse für die Ankündigung von Veranstaltungen oder musikalischen Highlights: Die bekannte Konzertorganistin MMag. Ines Schüttengruber wird öfters auftreten.
Jeden Sonntag ist Herr Koch anwesend und öffnet die Kathedrale bereits um 9 Uhr. Als Pfarrhelfer beim ehemaligen Militärbischof, Mag. Christian Werner, kam Herr Koch im Jänner 1989 an die Militärakademie, blieb in dieser Funktion bis 2003, wo er zum Bischofsamt nach Wien zog.
Rektor der Kathedrale: Militärsuperior MMag. Stefan Gugerel
Militärpfarrer: Militärdekan Mag. Peter Papst
Pfarradjunkt: Vzlt Rudolf Paul
Kathedrale: Hr. Paul Koch
Foto: Hptm Prof. Mag. Serge Claus
Das Militärrealgymnasium hat nun auch seine gesegnete Fahne, die in der St. Georgs-Kathedrale hängt. Am Schulschluss wurde noch Anna Pajer vom Kameradschaftsbund geehrt sowie die Athleten vom Abschlussmarsch. Der Elternverein übergab Geldkuverts an alle Schüler mit Auszeichnung.
Der ökumenische Gottesdienst wurde vom Militärsenior Mag. Michael Lattinger und vom Militärsuperior MMag. Stefan Gugerel in Anwesenheit der letzten MilRG-Klassen, des Lehrkörpers und des Kaderpersonals geleitet. Aus dem 2. Kapitel des Buches Jona wurde gelesen und der Senior wies auf die tiefe Bedeutung hin, dass nur von Gott die Rettung kommt. „Jona geht dann nach Ninive zurück, sagt die Meinung Gottes und die Menschen beginnen ein gemeinschaftliches Leben zu führen, das ist im Schulalltag genauso, kleine und große Erfolge stehen neben den Misserfolgen, in den Ferien sollen wir Erholung und Kraft für die Herausforderung des nächsten Schuljahres holen!“
Der Superior erinnerte sich bei diesem Text an die Taufe, alles Bestehende wird ertränkt, neues Leben bewässert es. Das Sakrament der Taufe ist wie ein Fahneneid, so auch ihre lateinische Bedeutung. „Wenn wir die Fahnen nun segnen, steht sie für euch, wir halten euch in der Kirche präsent!“ Dann sprach er die Segnung: Gott, Du Ursprung aller Gemeinschaft, segne die Fahne des Militärrealgymnasiums und schließe alle, die diesem Zeichen folgen zu einer Gemeinschaft des Friedens und der Hilfsbereitschaft zusammen! Nachher wurde kräftigst die Bundeshymne gesungen.
Nach den Fürbitten, wo OStR Galler den verstorbenen Kollegen, vor allem Vzlt Peter Heller und Prof. Mag. Eugen Krammer gedachte, wurde das Gebet aller Christen „Vater Unser“ gemeinsam gesprochen.
Foto: Serge Claus
Wr. Neustadt; In der Vesper zum Fest der Kreuzerhöhung am Mittwoch in der St. Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt beauftragte Militärbischof Werner Freistetter Josef Juster zum Lektor.
Der Neubeauftragte trug daher auch die Lesung im Gottesdienst vor. Aufgabe des kirchlichen Lektors ist nicht nur das Verkünden von Schrifttexten bei Gottesdiensten und deren Auslegung in Leben und Lehre; es gehört auch die Vorbereitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf die Feier der Sakramente dazu. Diakon Johannes Fichtenbauer und Diakon. Wilhelm Hold assistierten dem Bischof, die Militärseelsorger wurden durch Oliver Hartl und die Zivilseelsorger Gereon Gschwandtner aus dem Wr. Neuststädter Neukloster vertreten.
Jahrgangs- und Ausbildungskameraden des Beauftragten, seine Familie und die Gläubigen sangen die Vesper, unterstützt von einem kirchenmusikalischen Ensemble unter der Leitung von Ines Schüttengruber. An die Seite der Vesper aus dem Gotteslob traten drei Arien aus Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion, die auf das Geheimnis des Kreuzes als Zeichen der den Hass überwindenden Liebe ausgerichtet sind.
Foto: Privat
Beim frühmorgigen Antreten am 3. Oktober 2016 im Burghof hatte der Akademiekommandant Brigadier Karl Pronhagl ermutigt, ein Zeichen der Gemeinsamkeit durch den Gottesdienst in der St. Georgs-Kathedrale zu setzen. Zum Thema „Wissen und Umsetzung“ gestalteten Militärsenior Michael Lattinger und Militärsuperior Stefan Gugerel eine sehr besinnliche Stunde für alle Angehörigen der TherMilAk, aber vor allem für die Fähnriche der drei Jahrgänge.
Ausgehend vom Galaterbrief und seiner Warnung vor Opportunismus, wurde der Offizier als jemand vorgestellt, der seiner Pflicht, nicht seiner Neigung folgt. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter im Evangelium zeigte, dass erworbenes Wissen auch umgesetzt werden muss, da es sonst nutzlos wird. Im Gottesdienst, der musikalisch von gregorianischem Choral und der Militärmusik Burgenland getragen war, wurde auch die Fahne des Jahrgangs ‚Fürst zu Löwenstein‘ gesegnet und auf den ersten Platz der Jahrgangsfahnen erhöht.
„Habe die Kirche heute generell angenehm gefunden. War was Neues. Die Fahnenweihe hat noch niemand vorher gemacht, ich finds würdig!“ schilderte ein Angehöriger des Jahrgangs. Um zum Lernen, zum Lehren und zum Unterstützen zu motivieren, gab es für alle Feiernden Missionsschokolade oder Missionsgummitiere von der Jugendaktion im Missionsmonat Oktober.
„Einmal eine etwas andere Art Gottesdienst zu feiern, eigentlich recht viele Denkanstöße in Richtung Glaube und Pflichtbewusstsein, war nicht schlecht“, resümierte ein Tiroler Fähnrich.
Foto: Hptm Prof. Mag. Serge CLAUS

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