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„Lieber will ich selbst vor Hunger sterben, als den Armen, die sonst verzweifeln müssten, meine Hilfe zu versagen. Gott wird mir in Zukunft schon helfen; jetzt aber will ich die noch vorhandenen Lebensmittel unter die hungrigen Armen austeilen.“ (Elisabeth von Portugal)

Eine Frau von Adel
Elisabeth wurde 1271 als Tochter von König Peter III. von Aragon und Konstanze von Navarra geboren. Damit war sie mütterlicherseits eine Urenkelin des Hohenstaufenkaisers Friedrich II und auch eine Großnichte von Elisabeth von Thüringen.. Bereits mit 12 Jahren wurde sie mit dem König Dionysius von Portugal verheiratet. Mit ihm hatte zwei Kinder. Die Ehe der beiden Adeligen galt als schwierig. Er ging einseits viele außereheliche Beziehungen ein, andererseits galt er als äußerst eifersüchtig.

Elisabeth – die Wohltätige
Je mehr sich ihr Mann den Zügellosigkeiten hingab, desto mehr wandte sich Elisabeth dem religiösen Leben zu. Mit ihren Gütern, mit denen sie im Ehevertrag ausgestattet worden war, förderte sie Klöster - so das 1264 gegründete Kloster Santa Clara in Santarém - Kirchen und zahlreiche Spitäler.

Elisabeth – die Friedensstifterin
Zweimal zog sie unbewaffnet aus, um Krieg zu verhindern: dass erste Mal, als ihr Sohn Alfons IV. - aus Sorge um sein Erbe - seinem Vater den Krieg erklärte, das zweite Mal, als 1336 ein Krieg zwischen ihrem Sohn Alfons IV. und seinem Schwiegervater, dem König von Kastilien, ausbrach. Beide Male stelle sie sich hier unbewaffnet zwischen die Fronten und verhinderte den Ausbruch der Kämpfe.

Wie schon ihrer Großtante Elisabeth von Thüringen/Ungarn sagt man auch ihr ein Rosenwunder nach: Die Legende erzählt, dass sie die Burg in Leiria an einem Wintermorgen verließ, um Brot unter den Armen zu verteilen. Damit dies nicht auffiel, verhüllte sie das Brot mit ihrem Schleier. Auf dem Weg zu den Ärmsten wurde sie von ihrem Mann überrascht, dem ihre Großzügigkeit und Wohltätigkeit nicht gefiel. Er fragte sie, was sie da verstecke. Elisabeth erwiderte, dass es Rosen seien. Ihr Mann glaubte ihr nicht – schließlich war es ja Jänner. So musste Elisabeth das Tuch hochheben, doch es lagen tatsächlich „nur“ Rosen statt der Brote darunter.

Kanonisation
1516 wurde Elisabeth durch Papst Leo X. seliggesprochen, am 24. Juni 1625 von Papst Urban VIII. heiliggesprochen.

Ihre Attribute
Rosen (als Symbol der portugiesischen Könige), sie wird auch oft Kranke pflegend dargestellt

Elisabeth - die Patronin
Sie ist Patronin von Portugal, Coimbra, Estremoz, Saragossa; gegen Kriegsnot

Von 26.06. bis 29 06. 2022 kamen auf Einladung von Militärbischof Werner Freistetter Militärbischöfe und deren Vertreter aus Europa und Südamerika in Wien zusammen, um sich aktuellen Fragen zu Krieg, Pandemie und Migration zu widmen und auszutauschen.

Zwei Jahre musste dieses Treffen immer wieder aufgrund der Pandemielage verschoben werden. Heuer gelang es, diese Veranstaltung in Wien durchzuführen, die dem Militärbischof für Österreich ein großes Anliegen ist. Bischof Freistetter dazu: „Ich freue mich, dass die Konferenz, die schon eine lange Tradition hat, nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder hier stattfinden konnte".

Die Veranstaltungsorte in Wien waren die Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie in Wien, wo Generalleutnant Mag. Erich Csitkovits, Kommandant der Landesverteidigungsakademie, die Gäste empfing und die Militärpfarre beim Militärkommando Wien. 

Bei der Konferenz, an der der Erzbischof von Spanien, Militärbischöfe von Argentinien, Frankreich, Niederlande, Slowakei und Venezuela, Generalvikare und geistliche Vertreter aus Belgien, Chile, Deutschland Slowakei und dem Vatikan sowie zwei Vertreter der AMI (Apostolat Militaire International) teilnahmen, ging es um den Meinungsaustausch zu den Themen „Krieg in der Ukraine“, „Corona-Pandemie“ und „Migration“.

Auch seitens der Politik wurde diese Veranstaltung sehr positiv wahrgenommen. Dazu Klaudia Tanner, Bundesministerin für Landesverteidigung : „Es ist schön zu sehen, dass die internationalen Kirchenvertreter so zahlreich nach Österreich gekommen sind." Die Ministerin nahm auch Stellung zu den Aufgaben und Tätigkeiten der Militärdiözese und hob dabei hervor, dass die Militärdiözese eine wichtige Stütze für viele Soldatinnen und Soldaten und deswegen ein wichtiger Teil des Bundesheeres sei.

Am Donnerstag reiste der letzte Teilnehmer der Konferenz ab. Was blieb, ist der Wunsch, dass man sich auch nächstes Jahr wieder hier in Wien - in Freundschaft verbunden - wiedersehen könne.

Seit dem Jahr 1923 wird ein Fest aller Märtyrer, die durch die Verfolgung Neros ihr Leben ließen, am 30. Juni gefeiert. Der neue römische Kalender dehnte diesen Gedenktag auf die ganze Kirche aus.

Kaiser Nero, der die Stadt Rom in Flammen aufgehen ließ, beschuldigte das Volk der Christianer (die Christen), dies getan zu haben, um das Gerücht von sich zu weisen, dass er der Brandstifter wäre.

Infolge wurden zuerst die Leute verhaftet, die bekannten, Christen zu sein, dann diejenigen, die von der ersten Gruppe genannt wurden. Die Christen wurden zwar nicht der Brandstiftung überführt, wohl aber beschuldigte man sie des allgemeinen Menschenhasses.

Die so dem Tode geweihten Christen wurden in Tierfelle gehüllt und infolge von Hunden zerfleischt, sie wurden ans Kreuz genagelt oder am Abend als Fackeln angezündet. Für all dieses „Schauspiele“ stellte Nero seinen Park zur Verfügung, in dem er sich gerne im Aufzug eines Wagenlenkers unter das Volk mischte. Dies berichtet Tacitus im 15. Buch seiner Annalen.

Am heutigen Tag gedenkt die Kirche zweier Apostel, die bis heute vielen noch dem Namen nach bekannt sein dürften: Petrus und Paulus.
Der 29. Juni wurde ihnen gewidmet, weil – so der Legende nach - an diesem Tag im Jahre 258 deren Gebeine aus den ursprünglichen Gräbern entnommen und in die Katakomben an der Via Apia transferiert wurden. Seit dem 4. Jahrhundert nach Christi sind Feiern an diesem Tag belegt. In der römisch-katholischen Kirche hat aufgrund der herausragenden Bedeutung dieser beiden Aposteln dieser Tag den Rang eines kirchlichen Hochfestes inne.

Petrus: Sein ursprünglicher Name war eigentlich Simon. Er wurde um das Jahr 1 geboren und war Fischer in Kafarnaum am See. Durch seinen Bruder Andreas kam Petrus zu Jesus, der ihm den Namen Kephas, was übersetzt Fels (woraus dann lat. Petrus wurde) bedeutet.
Von Petrus berichtet die Bibel, dass er Zeuge aller großen Ereignisse im Leben Jesu war. Jesus sah in ihm etwas Besonderes, nämlich die „tragende Rolle“ für die Kirche. So soll Christus zu ihm gesagt haben: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ (Mt16,18).
Petrus vollbrachte im Zuge seines Wirkens viele Wunder, er unternahm verschiedene Missionsreisen, die ihn auch bis nach Rom führten. Er wird zum Begründer und zum Haupt der Kirche von Rom. Von ihm leitet sich bis in die heutige Zeit das Papstamt (Petrusamt) des römischen Bischofs ab. Im Jahr 64 wurde Petrus in Rom unter Kaiser Nero mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Über seinem heutigen Grab erhebt sich der Petersdom.

Paulus, um das Jahr 10 in Tarsus in Kleinasien geboren, war jüdischer Abstammung und römischer Bürger. Sein ursprünglicher Name war Saulus. Er gehörte den Pharisäern an und er war hochgebildet. Anfangs zählte er zu den massiven Gegnern der neuentstandenen Gruppe der Judenchristen (1 Kor 15,9), auch war er an der Steinigung des heiligen Stephanus beteiligt (siehe Apg 7,58ff). Auf einer Reise nach Damaskus erschien ihm Jesus (Damaskusereignis Apg 9,3–29). Dieses bewirkte in Saulus eine vollständige Umkehr. Aus Saulus wurde Paulus. Er schloss sich den Christen an, ließ sich taufen, missionierte als Paulus in vielen Ländern. Aus dem Verfolger der Christen wurde der bedeutendste Missionar seiner Zeit für das Christentum. Im Jahr 64 oder 67 wurde Paulus - ebenfalls wie Petrus - unter Kaiser Nero zum Tod verurteilt. Sein Grab befindet sich heute in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern.

Laut Überlieferung starb die heilige Hemma von Gurk im Jahr 1045. Man weiß wenig von ihr. Wirklichkeit und Legende in der Überlieferungsgeschichte sind zu eng verwoben sind. Und doch lässt sich aus den wenigen uns erhaltenen Quellen das Bild einer Frau rekonstruieren, die in vielen Bereichen des heutigen Lebens noch Strahlkraft besitzt und immer noch Vorbild sein kann.

Eine der einflussreichten und reichsten Frauen ihrer Zeit in Kärnten
Hemma zählte zu ihrer Zeit zu den reichsten und einflussreichsten Frauen im Kärnten. Mit Kaiser Heinrich II. war sie verwandt, mit dem Grafen Wilhelm von Friesach und an der Sann war sie verheiratet. Von ihren Ahnen erbte sie reiche Besitztümer: So in Kärnten das Gurk- und Metnitztal, den Ort Zeltschach, Güter und Burgen im Trixnertal sowie Ländereien an der Save um Brestanica (Reichenburg) und im Gurkfeld im heutigen Slowenien.

Was Hemma mit vielen Frauen ihrer Zeit teilte, war der Verlustes ihrer Kinder und die frühen Witwenschaft: Um 1036 wurde ihr Mann, vom aufständischen und mittlerweile abgesetzten Kärntner Herzog Adalbero von Eppenstein ermordet.

Hemma, die Klosterstifterin und ihr Erbe - die Diözese
Ein Großteil ihres Vermögens verwendete sie zur Stiftung zweier Klöster: Admont und Gurk. Die Gründung des Benediktinerklosters in der Obersteiermark erfolgte erst einige Jahre nach ihrem Tod, die Fertigstellung des Frauenstiftes in Gurk durfte sie selbst noch erleben. Die erste Kirche in Gurk wurde der Gottesmutter am 15. August des Jahres 1042 oder 1043 geweiht. Wenige Jahre nach der Vollendung dieses Werkes starb Hemma und wurde in ihrer Klosterkirche beigesetzt.

Das Nonnenkloster in Gurk sollte aber keinen langen Bestand haben. Erzbischof Gebhard von Salzburg hob es auf. Statt dessen errichtete er an seiner Stelle das Bistum Gurk. Diesem wurde dann auch der größte Teil des Besitzes des Hemma-Klosters übertragen. Das Andenken an die Gräfin von Friesach schien mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten. Erst im Kampf um die Unabhängigkeit von Salzburg erinnerten sich Bischof und Domkapitel von Gurk wieder an ihre eigentliche Stifterin Hemma.

Im Jahr 1174 wurden in die eben fertiggestellte 100säulige Krypta des Gurker Domes die sterblichen Überreste von Hemma aus der alten Klosterkirche feierlich übertragen und dort beigesetzt. Seither blieb sie als Stifterin von Gurk bleibend im Gedächtnis.

Hemma, die heilige Frau
Die offizielle Heiligerklärung von Hemma durch Rom erfolgt erst im Jahr 1938 erfolgte. Aber schon durch Jahrhunderte wurde sie von den Gläubigen als Heilige verehrt. Man vergaß nicht, dass Hemma sich als großzügige Gründerin von Klöstern und Kirchen hervortat. So gehen in Kärnten - neben Gurk - die Gründung der Pfarrkrichen Glödnitz, Lieding, St. Radegund, Lorenzenberg, St. Lambert, St. Georgen am Weinberg und St. Margarethen bei Töllerberg direkt auf die Initiative Hemmas zurück

Hemma blieb als eine gerechte Herrin in Erinnerung, was sich in der Legende vom gerechten Lohn bis heute erhielt, aber auch als eine fromme Frau im Volk verankert, die trotz ihrer schwerer Schicksalsschläge weder rebellierte noch verzweifelte, sondern alles Schmerzhafte und Leidvolle, das ihr widerfuhr, als Ratschluss Gottes mit Blick auf die Gottesmutter Maria zum Positiven wenden und sehen konnte.
All dies und andere Erinnerungen an diese besondere Frau ließen schon bald Menschen aus Kärnten, der Steiermark und aus dem heutigen Slowenien, also aus den ehemaligen Wirkungsstätten Hemmas, zu ihrem Grab nach Gurk pilgern. Von vielen wird berichtet, dass sie dort auf Fürbitte Hemmas Rat, Trost und Heilung erfuhren.

So wie diesen sollte auch uns nicht in erster Linie ein bestimmtes Jahr Anlaß für unser Gedenken sein, sondern der Todestag der heiligen Hemma. Seit Jahrhunderten wird ihr Todestag alljährlich am 27. Juni in Gurk festlich begangen.

Wortlaut der Presseerklärungen zur Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, 20. bis 22. Juni 2022 in Mariazell.

1. Vorsynodale Beratung der Bischofskonferenz: Mit der vorsynodalen Beratung der Bischofskonferenz in Mariazell ist der weltweite Synodale Prozess in Österreich in eine neue Phase eingetreten. Gemeinsam mit den Bischöfen haben insgesamt 60 Personen aus den Diözesen und bedeutenden kirchlichen Einrichtungen sowie mit dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios und dem evangelischen Bischof Michael Chalupka auch zwei Repräsentanten der christlichen Ökumene an der zweitägigen Versammlung teilgenommen. Die Themen der Weltsynode - Gemeinschaft, Partizipation, Mission - waren dabei die inhaltliche Vorgabe für den Austausch. Er war geprägt von freimütiger Rede, dem aufmerksamen Hören, dem gemeinsamen Gebet und Gottesdienst sowie Momenten der Stille.

Ziel der Beratung war es, die Ergebnisse der synodalen Prozesse auf Ebene der Diözesen zu bündeln, zu reflektieren und zu gewichten. Basis dafür war ein Arbeitspapier, das von einem aus vier Personen bestehenden Redaktionskomitee vorab erstellt wurde. In einem weiteren Schritt werden die Ergebnisse der Mariazeller Beratung nun in jene nationale Synthese einfließen, die bis 15. August an das vatikanische Synodensekretariat ergeht und auch veröffentlicht wird.

Damit ist jedoch kein Schlusspunkt unter den synodalen Prozess gesetzt, der auf kontinentaler und dann weltkirchlicher Ebene weitergeführt wird. Synodalität ist ein Lebensprinzip von Kirche und muss zur selbstverständlichen Realität auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens in Österreich werden. Dabei geht es aber nicht nur um einen rein innerkirchlichen Vorgang: Die zunehmende Polarisierung, Fragmentierung und Gereiztheit in der Gesellschaft kann letztlich nur durch respektvolle Begegnung und wertschätzendes Gespräch entschärft und verwandelt werden.

Eine wie in diesen Tagen in Mariazell erfahrene "Kultur der Weggemeinschaft" - auch so kann Synodalität verstanden werden - ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Geschenk und Auftrag zugleich. Gerade die Methode der "Spirituellen Konversation" in Form von "Anhörkreisen", die in den letzten Monaten bei vielen Gelegenheiten bewusst angewendet wurde, hat sich dabei sehr bewährt und soll daher zu einer gängigen Praxis werden.

In allen jetzt durchgeführten synodalen Prozessen in unseren Diözesen haben sich drei Bereiche als vordringlich im kirchlichen Leben erwiesen: Fragen rund um die Stellung der Frau in der Kirche und die Geschlechtergerechtigkeit, Fragen zur Teilhabe und Beteiligung von Laienchristen an kirchlichen Ämtern und Vollzügen sowie Fragen zum Umgang mit bzw. der Inklusion von Randgruppen und Marginalisierten.

Diese Themen werden neben anderen auch in das österreichische Synthesenpapier Eingang finden und somit in den weltkirchlichen Synodalen Prozess eingebracht. Gleichzeitig ist allen Mitwirkenden an der vorsynodalen Beratung in Mariazell bewusst, dass weitere Schritte im Umgang mit den drei genannten Themenbereichen eigenverantwortlich in den Ortskirchen gesetzt werden können. Die dafür vorhandenen Spielräume gilt es auszukundschaften und zu nützen - immer jedoch im Rahmen und in Verbundenheit mit der Weltkirche.

 Als Bischöfe vertrauen wir darauf, dass ein gemeinsames Hören aufeinander und auf das, was Gott uns heute sagen will, jene Wege eröffnet, die mehr Glaube, Hoffnung und Liebe in die Welt bringen.

 

 2. Solidarität mit der Ukraine: Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Februar hat sich das Leben für unzählige Menschen dramatisch verändert. Ein sinnloser und wahnwitziger Krieg mitten in Europa hat bisher rund 9 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer innerhalb des Landes zur Flucht gezwungen, weitere rund 4 Millionen sind ins Ausland geflüchtet, rund 75.000 davon nach Österreich. Tagtäglich sterben derzeit in der Ukraine etwa 300 Menschen infolge des Krieges und weitere 1.000 werden schwer verletzt. Die fundamentalsten Rechte des Menschen auf Leben und Würde werden geschändet und noch immer ist kein Ende dieser Gräuel absehbar.

Hilfe und Solidarität mit allen unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten muss unsere Antwort darauf sein. Ihnen sei versichert: Wir Bischöfe und so viele Menschen in Österreich leiden mit euch! Wir tragen euch in unseren Herzen, beten für euch und sind an eurer Seite! Ungebrochen hoch ist die Hilfsbereitschaft, aber sie ist keine Selbstverständlichkeit und wir müssen weiterhin unsere Herzen und Häuser offenhalten für alle Opfer dieser menschenverachtenden Gewalt.

Es braucht aber auch Perspektiven der Hoffnung auf Grundlage einer Solidarität, die uns alle als Teil der einen Menschheitsfamilie verbindet. Dazu gehört die Bereitschaft, auch hier bei uns Nachteile bewusst in Kauf zu nehmen, die sich aus der Solidarität der freien Welt mit der Ukraine ergeben. Hoffnung zu stiften gilt es auf vielfältigen Ebenen. So unterstützen die österreichischen Bischöfe gemeinsam mit Bischöfen in Europa die politischen Absichten, der Ukraine einen EU-Beitrittsstatus zu eröffnen.

Hoffnung gibt auch das Miteinander der Kirchen und Religionen in der Ukraine. Sie stehen geeint zusammen angesichts des Angriffskrieges Russlands. Als bewusstes Zeichen der Solidarität wird daher der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz vom 10. bis 13. Juli die Kirchen und einige Hilfsprojekte in der Ukraine besuchen. Konkret wird Erzbischof Franz Lackner gemeinsam mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl am 11. Juli an der Synode der ukrainisch-katholischen Kirche teilnehmen, die aufgrund des Krieges diesmal in Przemysl (Polen) stattfindet. Im Anschluss werden beide Bischöfe in Lwiw (Lemberg) mit Spitzenvertretern der Politik, der beiden orthodoxen Kirchen in der Ukraine sowie mit dem Erzbischof der dortigen römisch-katholischen Kirche zusammentreffen.

In Mariazell wird die Gottesmutter Maria als Mater gentium Slavorum (Mutter der Slawischen Völker) angerufen. Ihr vertrauen wir Bischöfe die Menschen in der Ukraine an und erbitten für sie einen raschen und gerechten Frieden.

 

Quelle: www.bischofskonferenz.at

Sommerbesprechung der AKS in Salzburg vom 20.-24.06.2022
Nach zweijähriger Coronapause trafen einander die Angehörigen der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) und Vertreter des Österreichischen Bundesheeres aus allen Bundesländern zur Sommerbesprechung im Seminarzentrum Felbertal bei Mittersill, die mit einem Gottesdienst mit Militärerzdekan Harald Tripp feierlich eröffnet wurde.

Leitung & Teilnehmer der Sommerbesprechung
Unter der Leitung des Präsidenten der AKS & Militärkommandanten von Niederösterreich, Brigadier Mag. Martin Jawurek, und seines Generalsekretärs, Oberst i.R. Mag. Bernhard Meurers, nahmen 30 Teilnehmer aus den Bundesländern an den täglichen Vorträgen und Gruppenarbeiten teil. Per Videoschaltungen war man auch mit der GKS in Verbindung. Weiters nahmen aus Deutschland Oberstleutnant Ulrich Schäffer,  Bundesvorsitzender der Katholischen Soldaten der GKS, und Oberleutnant Marcel Rost,  Bereichsvorsitzender Süd, an dieser Sommerbesprechung teil.

Das Programm
Man widmete sich hier der zentralen Frage von Papst Franziskus "Quo vadis, Kirche?", machte den „Innenblick“, erhielt durch einen Vortrag von Oberstleutnant Marian Schiebilki Einblicke in die mediale Kommunikation der GKS. Die weiteren Themen: Motivation zum freiwilligen Engagement, Gerechter Krieg - gerechter Friede: Was gilt?, die päpstliche Weltsynode für eine synodale Kirche, die AMI-Londoner Erklärung 2020.

Wer sind die Angehörigen der AKS und welche Aufgaben haben diese?
Das Statut des Militärordinariates der Republik Österreich vom 21. März 1989 bezeichnet die AKS als Katholische Aktion, einschließlich der zivilen Angehörigen des Bundesheeres und deren Familien. Als eine Gemeinschaft von Christen versuchen sie, durch die Erhaltung und Entfaltung christlichen Lebens im Bundesheer, durch die Unterstützung der Militärseelsorger, mit gemeinsamen Eucharistiefeiern und religiöser Fortbildung dazu beizutragen. Dazu gehört vor allem ein ständiges Bemühen um die Gewissensbildung und Schärfung des Bewußtseins.

Im Sinne von "Gaudium et Spes" (Nr. 79) dienen die Katholischen Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres dem Frieden und der Sicherheit unserer Nachbarn und aller Völker. Dieses Bemühen wurde nicht zuletzt auch durch die Teilnahme österreichischer Soldaten an den friedenserhaltenden und friedenssichernden Operationen der Vereinten Nationen sichtbar - es wurde durch die Verleihung des Friedens-Nobelpreises im Jahr 1988 gewürdigt.

Vorsynodale Beratung mit rund 60 Personen im Rahmen der Sommervollversammlung der Bischöfe vom 20. bis 22. Juni in Mariazell

Ganz im Zeichen der Synodalität steht die heurige Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, die unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner heute, 20. Juni, in Mariazell beginnt.
„An ihrem Anfang steht eine zweitägige vorsynodale Beratung der Bischofskonferenz, an der gemeinsam mit den Bischöfen insgesamt rund 60 Personen teilnehmen", so der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka. Ein weiteres Thema der insgesamt dreitägigen Vollversammlung wird der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen sein.

Mit der vorsynodalen Beratung der Bischofskonferenz tritt der von Papst Franziskus initiierte weltweite Synodale Prozess in eine neue Phase: „Nachdem die Ergebnisse aus den Diözesen in einem Textentwurf gebündelt wurden, soll dieser in Mariazell gemeinsam beraten werden, um danach eine finale nationale Synthese auszuarbeiten", skizzierte Schipka das Ziel. Das zweitägige Programm enthält neben Arbeitseinheiten auch Phasen des Gebets und des Gottesdienstes. Eröffnet wird die Beratung mit Impulsen aus der Ökumene: So werden der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) und der evangelische Bischof Michael Chalupka über Synodalität sprechen.

Nach Abschluss der vorsynodale Beratung findet dann ab Dienstagnachmittag die Vollversammlung der Bischöfe statt, bei der u.a. eine Begegnung mit Geflüchteten aus der Ukraine geplant ist. Für Mittwoch, 22. Juni, ist außerdem ein Treffen mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro López Quintana, vorgesehen. Im Anschluss und zum Abschluss der Vollversammlung wird der Nuntius mit den österreichischen Bischöfen um 11.15 Uhr einen Festgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika Mariazell feiern, zu dem die Gläubigen eingeladen sind. Der Messe wird Diözesanbischof Josef Marketz vorstehen, der auch die Predigt hält.

Die Versammlung der Bischöfe und die vorsynodale Beratung beginnt am Montag, 20. Juni, um 15 Uhr, mit einem Gebet beim Gnadenaltar in der Mariazeller Basilika. 

Quelle: Katholische Presseagentur

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