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Er teilte seinen warmen Soldatenmantel mit einem Bettler. Er entsagte seinem sicheren Offiziersleben und legte sich als Sozialbischof mit Staat und Kirche an. Sankt Martin - ein beliebter Heiliger, für unsere Tage erklärt.

Wofür steht der heilige Martin?

In Europa bräuchte es heute mehr von seinem Schlag: Die Not der anderen ging dem römischen Soldaten Martin (316/17-397) über seine eigene Karriere. Buchstäblich grenzüberschreitend war er und hatte den klaren Blick für den Nächsten. Ein Christ, der im entscheidenden Moment seines Lebens barmherzig war und "an die Ränder" ging. Der heilige Martin steht für Frieden und Solidarität, für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Randgruppen. Er ist Patron der Bettler, der Geächteten und der Kriegsdienstverweigerer.

Warum wird der Martinstag am 11. November gefeiert?

Normalerweise ist der Todestag eines Heiligen automatisch auch sein Namenstag im Jahreskalender. Tatsächlich aber starb der heilige Martin am 8. November während eines Pfarrbesuchs im Örtchen Candes am Loire-Ufer. Damals drängten die Bürger von Tours auf die Herausgabe ihres Bischofs - doch in Candes wollte man ihn behalten. Am Ende entführten die Tourains ihn bei Nacht und treidelten ihn den Fluss hinunter. Und überall am Ufer sprossen laut Überlieferung plötzlich weiße Blüten: der "Sommer des heiligen Martin" mitten im November! Drei Tage später, am 11., fand in Tours die Beisetzung statt.

Wofür steht der Martinstag (11. November) im Jahreskalender?

Der Martinstag war traditioneller Pacht- und Zahltag; es wurde geschlachtet und viel in Naturalien gezahlt. Gänse und frische Wurst waren im Umlauf - ein Grund, warum Landarbeiter und Kinder am Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres um die Häuser zogen, sangen, Segen wünschten und mit Naturalien belohnt wurden. Nach dem Martinstag begann die 40-tägige Fastenzeit vor Weihnachten ("Martinsquadragese"). Also wurde noch mal ordentlich hingelangt - wie noch heute an den Tagen vor Aschermittwoch. Und das, obwohl Martin selbst, der mönchische Einsiedler und Bischof, ein ausgemachter Asket war. In Frankreich gibt es sogar die Bezeichnung "Martinsschmerzen" ("mal de Saint-Martin") für Bauchweh und Kater nach einem Gelage.

Und wie wird das Schlachten der Martinsgans in der Legende erklärt?

Es wird berichtet, die Bürger von Tours wollten den Einsiedler Martin als ihren Bischof haben. Unwillig, sein zurückgezogenes Leben aufzugeben, habe sich Martin im Gänsestall versteckt - wurde jedoch von den schnatternden Gänsen verraten. Diesen Verrat müssen sie bis heute teuer bezahlen.

Was ist aus dem halben Mantel geworden?

Als Martin seinen Mantel mit dem Bettler teilte und damit Militäreigentum beschädigte, beging er eine Straftat, auch wenn damals nominell die Hälfte dem römischen Staat und die andere dem Soldaten selbst gehörte. Heute gilt der halbe Mantel als ein Zeichen christlicher Barmherzigkeit. Im Mittelalter wurde er von den Frankenkönigen als Glücksbringer mit in die Schlacht geführt. Später verlieren sich seine Spuren.

Im spätantiken Latein hieß der mantelartige Umhang "cappa". Die angebliche Cappa des heiligen Martin war eine der bedeutendsten Reliquien des Reiches. Zu seiner Bewachung wurden eigens Geistliche abgestellt, sogenannte Kapellane. Sie betreuten auch die "Kapelle", also jene Gotteshäuser, in denen die Cappa aufbewahrt wurde. Bis heute ist ein "Kaplan" ein Geistlicher für besondere Aufgaben und die "Kapelle" ein Gotteshaus ohne unmittelbare Zuweisung für die Pfarrseelsorge. Oder aber eine Gruppe von Musikanten, die ursprünglich wohl für die liturgische Gestaltung von Gottesdiensten an der "Cappa" zuständig waren.

Warum gab es in jüngster Zeit immer wieder Debatten um den Martinstag?

Zuletzt entstanden teils heftige Diskussionen, wenn Kindergärten, Schulen oder Stadtverwaltungen Martinsumzüge und Martinsfeste in "Lichterfest", "Laternenumzug" oder "Sonne-Mond-und-Sterne-Feiern" umbenennen wollten. Als Grund wurde oft eine Rücksichtnahme auf Nichtchristen genannt, insbesondere auf Muslime. Kritiker sprachen von unnötiger Verweltlichung

Quelle: kathpress (08 11 2021)


Bischof Werner Freistetter unterstützt die Forderung nach einer vorübergehenden Patent-Aufhebung bei der Corona-Impfung. "Während bei uns die zu geringe Durchimpfungsrate ein großes Problem darstellt, fehlt es in vielen armen Ländern einfach an Impfstoff", begründete dies der Vorsitzende der Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für Internationale Entwicklung und Mission (KOO) am Montag in einer Aussendung. Der Bischof hatte zuvor einen offenen Brief mit dieser "TRIPS Waiver" genannten Forderung nach Aussetzung der geistigen Eigentumsrechte auf Covid-19-Technologien für den Zeitraum der Pandemie unterzeichnet. Dieser richtet sich an die Bundesregierung, die sich dieses Anliegen zu eigen machen möge.

Dramatische Unterschiede bei der Durchimpfunugsrate in verschiedenen Ländern Europas und Afrikas

Der österreichisch Referatsbischof für Weltkirche verwies auf die aktuellen Zahlen zur weltweiten Ungleichverteilung von Impfstoff gegen Covid19. Freistetter äußerte die Überzeugung, dass eine erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie ohne eine möglichst weltweite Grundimmunisierung nicht möglich sei. Die Unterschiede bei der Durchimpfungsrate in verschiedenen Ländern Europas und Afrikas nannte der Bischof "dramatisch": Während die Quote in Österreich derzeit bei knapp 63 Prozent liegt, seien mit Stand Oktober 2021 etwa nur 1,6 Prozent der Bevölkerung in Kenia, 1,3 Prozent im Sudan, 0,9 Prozent in Uganda und nur 0,6 Prozent in Tansania vollständig geimpft.

"Angesichts der Dringlichkeit und der enormen Zahl an Toten weltweit, sehe ich uns in der Verpflichtung, für eine Zeit auf die Patente und andere geistige Eigentumsrechte zugunsten des Menschenrechts auf Gesundheit zu verzichten", argumentierte Freistetter. Daher habe er den offenen Brief "gerne unterzeichnet". Auch Papst Franziskus habe in seiner Enzyklika "Fratelli tutti" die Gesellschaften aufgefordert, im Rahmen der Pandemiebekämpfung global geschwisterlich zu handeln.

Berufung auf Papst Franziskus

In seinem vor einem Jahr erschienenen Lehrschreiben hatte der Papst von Politik und Wirtschaft eine Orientierung am Gemeinwohl und Solidarität eingemahnt. Diese solle sich nicht auf "sporadische Gesten der Großzügigkeit" beschränken, vielmehr gelte es die strukturellen Ursachen der Armut zu bekämpfen: Franziskus nannte hier besonders Ungleichheit, das Fehlen von Arbeit, Boden und Wohnung, die Verweigerung von sozialen und Arbeitsrechten. Dies bedeutet nach den Worten des Papstes, "dass man gegen die zerstörerischen Auswirkungen der Herrschaft des Geldes kämpft".

Auch Anja Appel, Leiterin der KOO, forderte am Montag, "dass sich Österreich innerhalb der EU und innerhalb der Welthandelsorganisation (WTO) endlich für einen TRIPS Waiver einsetzt". Die COVAX-Initiative (Covid-19 Vaccines Global Access) habe ihr Ziel verfehlt, eine breite Verteilung von Impfstoffen in ausreichenden Mengen zu bewirken. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie für viele Menschen liegen laut Appel auf der Hand. "Je länger die Pandemie weltweit wütet, desto schwerwiegender werden wir als Weltgesellschaft darunter zu leiden haben", warnte sie. Denn hohe Infektions- und Todesraten würden Länder sozial, gesundheitlich und wirtschaftlich weiterhin schwächen.

Breite Allianz gegen Pharma-Monopol

Den sogenannten TRIPS Waiver fordern neben Bischof Freistetter und der bischöflichen EZA-Fachstelle weitere rund 30 Fachleute aus Gesundheit, Politik und Interessensvertretungen in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und die Bundesregierung. Österreich solle damit dem Beispiel von mittlerweile mehr als 100 Regierungen folgen, meinen etwa auch die ehemaligen Gesundheitsminister Maria Rauch-Kallat, Alois Stöger und Rudolf Anschober. Nur so sei zu verhindern, dass eine Handvoll großer Pharmakonzerne ein Monopol schafft und dadurch der globale Süden unter Druck gerät.

Quelle: kathpress (08 11 2021)

Unter dem Titel „Singing Warriors. A Chaplains Anthology of Poetry on War and Peace“ erschien 1956 eine Auswahl von Gedichten zu Krieg und Frieden großteils US-amerikanischer Autoren. Grundlage bildete eine umfangreiche Sammlung von Lyrik, die der Militärseelsorger Ellwood C. Nance (1900-1965) während des Zweiten Weltkriegs zusammengetragen hatte und aus denen er dann während des Koreakriegs mit Hilfe einer Gruppe von Lyrikern und Englischprofessoren die vorliegende Auswahl erstellte.

Militärbischof Werner Freistetter zelebrierte in seiner St.Georgs Kathedrale ein Requiem zu Allerseelen. Nach dem Segen gedachte man mit einer Kranzniederlegung an den Gründer der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS), Generalmajor Dipl. Ing. Dr. Friedrich Janata.

Musikalische Begleitung
Bei der "Missa pro defunctis" (Requiem) betonte Militärbischof Werner Freistetter die Hoffnung der Christen mit den wunderschönen Renaissanceklängen des franko-flämischen Komponisten Pierre de la Rue, interpretiert vom Ensemble für alte Musik unter der Leitung von Vera Otasek.

Zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS)
Nach ersten Anfängen – Soldaten aller Dienstgrade bemühten sich, die Militärseelsorger bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen - stellte Generalmajor Dipl. Ing. Dr. Friedrich Janata im Jahre 1962 einen Antrag um Aufnahme der im Werden begriffenen Arbeitsgemeinschaft in die Katholische Aktion Österreichs. Die konstituierende Sitzung der AKS fand am 28. Februar 1969 in Wien statt. Bei der ersten Konferenz auf Bundesebene am 10. Oktober 1970 im Stift Melk beschloss die AKS ihre zukünftige Arbeitsweise. Erster Präsident der AKS war kein Geringerer als der damalige Armeekommandant General Emil Spannocchi(1973 – 1977).

Auftrag & Aufgabe der AKS
Die AKS versteht sich als eine Bewegung der Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres und deren Familien, die das Laienapostolat im täglichen Dienstbetrieb verwirklichen wollen. Als eine Gemeinschaft von Christen versuchen ihre Angehörigen, durch Erhaltung und Entfaltung christlichen Lebens im Bundesheer, durch Unterstützung der Militärseelsorger, durch gemeinsame Eucharistiefeier und religiöse Fortbildung dazu beizutragen. Dazu gehört vor allem ein ständiges Bemühen um Gewissensbildung und Schärfung des Bewusstseins.

Aus der Überzeugung, dass Friedensgesinnung und Dienst in Streitkräften einander nicht ausschließen, bemühen sich die Angehörigen der AKS mitzuhelfen, den Frieden,den wir haben, zu erhalten und zu sichern, mitzuhelfen, durch Verwirklichung von Gerechtigkeit und Nächstenliebe den Frieden zu fördern, für den Frieden, den wir durch unser eigenes Bemühen allein nicht schaffen und erhalten können, zu beten.

Im Sinne von "Gaudium et Spes" (Nr. 79) dienen damit auch die katholischen Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres dem Frieden und der Sicherheit unserer Nachbarn und aller Völker.

Dieses Bemühen wurde nicht zuletzt auch durch die Teilnahme österreichischer Soldaten an den friedenserhaltenden und friedenssichernden Operationen der Vereinten Nationen sichtbar - es wurde durch die Verleihung des Friedens-Nobelpreises im Jahr 1988 gewürdigt.

Als Katholische Aktion des Militärordinariates bemüht sich die AKS besonders um die ethische Erziehung und Entwicklung des Kaderpersonals und der Soldaten, die ihren Wehrdienst ableisten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Feier des Weltfriedenstages in den Garnisonen des Bundesheeres zu Jahresbeginn.

Internationale Verbindungen & Zusammenarbeit
Die AKS bemüht sich aber auch über den nationalen Rahmen hinaus, insbesondere mit den Soldaten der Deutschen Bundeswehr, der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS), sowie im Apostolat Militaire International (AMI) um die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Frieden weit über unsere Grenzen hinweg.

Artikel von Hans Machowetz, Oberst i.R.

Am 1. November feiert die katholische Kirche das Fest Allerheiligen. An diesem Festtag wird der Heiligen und Seligen der Kirche gedacht. Auf diese Weise sollen auch jene Heiligen in den Mittelpunkt gerückt werden, derer nicht durch eigene Feiertage gedacht wird und welche nicht im alltäglichen Bewusstsein präsent sind.

Theologisch steht das Fest in engem Bezug zu Ostern und der Auferstehung der Toten, da die Heiligen laut christlicher Überzeugung bereits in Gemeinschaft mit Gott stehen und die "Kirche des Himmels" bilden. Den Gläubigen soll das Gedenken Motivation sein, das eigene Leben intensiver im Sinne des Evangeliums zu leben und so einen Weg der "Heiligkeit" zu gehen.

Am Vorabend des Allerheiligenfestes, dem 31. Oktober, wird in den Vereinigten Staaten und vielen Ländern Europas "Halloween" (von "All Hallows Eve") gefeiert. In der heutigen, aus Nordamerika zurückgekommenen Form hat es eine stark kommerzialisierte und säkularisierte Form angenommen, was kirchlicherseits auch immer wieder kritisiert wurde.

Österreichweit findet seit 2005 am Tag vor Allerheiligen aber auch die "Nacht der 1.000 Lichter" statt, bei der kirchliche Orte in Kerzenlicht getaucht werden. Die besinnliche Einstimmung auf die Feiertage wurde von der Katholischen Jugend in Tirol entwickelt.

Am Allerseelen-Tag, dem 2. November, wird aller Verstorbenen gedacht. Die Wurzeln dieses Festes gehen zurück auf das Jahr 998, in dem der Abt des französischen Benediktinerklosters Cluny, Odilo von Cluny, den Tag als Gedenktag für alle verstorbenen Gläubigen festgesetzt hat. Christliche Feste zum Totengedenken gibt es bereits seit dem 2. Jahrhundert.

Allerheiligen ist in weiten Teilen Europas ein gesetzlicher Feiertag: Neben Österreich ist Allerheiligen u.a. in den katholisch geprägten Kantonen der Schweiz, in Teilen Deutschlands, in katholisch dominierten Mittelmeerländern einschließlich Frankreich, in katholisch geprägten ex-kommunistischen Staaten wie Polen, Kroatien und Litauen und auf den südostasiatischen Philippinen ein gesetzlicher Feiertag. In Österreich ist Allerseelen zwar kein gesetzlicher Feiertag, es findet jedoch an den öffentlichen Schulen kein Unterricht statt und an einigen Universitäten ist der Tag vorlesungsfrei.

Quelle: via Kathpress (21.10.2021)

Der österreichische Nationalfeiertag am 26. Oktober ist Anlass für einige festliche Gottesdienste. So wird im Wiener Stephansdom am Montag zum "Gebet für Österreich" geladen, in der Basilika Mariazell der schon traditionelle Festgottesdienst zum Nationalfeiertag gefeiert und auch in der Militärseelsorge wird dieser Tag feierlich begangen: Mit einem "Gottesdienst am Nationalfeiertag" in der Wiener Michaelerkirche um 0730 Uhr, dem Militärbischof Werner Freistetter vorsteht.

Graz rückt mittels eines ökumenischen Gottesdienstes das Gedenken an das Kriegsende vor 70 Jahren und den seit damals in Österreich herrschenden Frieden in den Mittelpunkt .
Die Grazer Pfarre-St. Andrä lädt zum "Inter-Nationalfeiertag". Hier soll auch für die von Terror und Krieg bedrohten Menschen im Nahen und Mittleren Osten gebetet werden.

Wien: Den Festgottesdienst und das "Gebet für Österreich" um 1700 Uhr im Stephansdom leitet heuer der Stadtpfarrer von Purbach am Neusiedlersee, Kanonikus Roman Schwarz. Zentrale Themen dabei: der Dank für Frieden und Freiheit, der "Blick für das viele, das in Österreich an Gutem geschieht", das Gebet für die Zukunft des Landes. Ferner soll in dieser Feier der verstorbenen Verantwortungsträger im Staat gedacht werden. Eröffnet wird die Liturgie mit der "Mariazeller Litanei" und einer Lichterprozession durch den Dom. Zum Abschluss erklingen das "Te Deum" und das Geläut der "Pummerin".

Mariazell: Um 1000 Uhr feiert der emeritierte burgenländische Bischof Paul Iby mit den Gläubigen den Festgottesdienst zum Nationalfeiertag. In der Mariazeller Basilika wird die unter dem Namen "Magna Mater Austriae" ("Große Mutter Österreichs") bekannte Gnadenstatue verehrt.

Das Ökumenische Forum Steiermark feiert am 26. Oktober "70 Jahre Frieden". So findet um 1830 Uhr findet in der Grazer Stadtpfarrkirche ein ökumenischer Gottesdienst mit Superintendent Hermann Miklas, Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz und Vertretern anderer christlicher Konfessionen statt.

Ein deutliches Zeichen des Dankes für den Frieden und ein Signal für gelebte Gastfreundschaft, auch mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation, will die Grazer Pfarre St. Andrä am Nationalfeiertag setzen: Die Gemeinde lädt ab 10.15 Uhr zur Feier des "Inter-Nationalfeiertags" ein. Im Zentrum steht ein international gestalteter Gottesdienst u.a. mit Rhythmen aus Afrika und lateinamerikanischen Gesängen sowie Liturgie und Gebeten in verschiedenen Sprachen. "Gerade jetzt, wo unzählige Menschen ihre Heimat verlassen müssen, braucht es dieses Zeichen", heißt es in der Einladung.

Auch in der Militärseelsorge wird dieser Feiertag begangen: Militärbischof Werner Freistetter lädt zu einem Festgottesdienst am 26. Oktober um 0730 Uhr in die Wiener Michaelerkirche ein. (bei dieser Veranstaltung wird auf die Erbringung eines 3G Nachweises sowie auf die Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Covid 19-Schutzmaßnahmen hingewiesen!)

Als "Hoffnungszeichen" in einer von Auseinandersetzungen geprägten und fragmentierten Gesellschaft hat Militärbischof Werner Freistetter den bevorstehenden Nationalfeiertag bezeichnet. "Dass wir uns an einem Tag auf etwas Gemeinsames besinnen und uns darüber freuen können", habe für ihn schon immer das Wesen des Nationalfeiertags ausgemacht. Im gesellschaftlichen und politischen Diskurs wünsche er sich, dass wieder mehr Wertschätzung und Respekt Platz greife.

Österreichs Militärbischof äußerte sich im "Kathpress"-Interview zu aktuellen Themen, wie den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft, die Vorbildfunktion der Politik, den Klimawandel und den synodalen Prozess, den die Kirche Mitte Oktober begonnen hat.

Die Corona-Lockdowns der vergangenen eineinhalb Jahre hätten zwar äußerlich für Ruhe gesorgt, "es war aber innerlich sehr turbulent". Deswegen werde die Gesellschaft "an den Folgen der Pandemie-Erfahrung noch lange arbeiten müssen", zeigte sich Freistetter überzeugt. Denn: "Die Zeit hat uns schwer getroffen."

Er habe manchmal den Eindruck einer "zerklüfteten bzw. fragmentierten Gesellschaft, wo Meinungsunterschiede nicht mehr überbrückbar zu sein scheinen". Gleichzeitig habe er während der Pandemie aber auch viel Solidarität gesehen und "viele Menschen, die eben nicht nur auf sich, sondern auch auf das Gemeinwohl geschaut haben".

Um der Polarisierung entgegenzuwirken, brauche es eine gute Streitkultur, denn in einer Demokratie sei die sachbezogene Auseinandersetzung ein "Lebenselement", so der Militärbischof: "Das geht nicht anders und das ist auch gut so." Es sei immerhin ein großer zivilisatorischer Fortschritt, dass Streit nicht mehr automatisch mit Gewalt gelöst werde, sondern dass man eben in einer Gesellschaft lebe, in der Minderheiten Rechte haben und in der vieles artikuliert werden kann.

Misstrauen überwinden

Grundsätzliche Wertschätzung und der Respekt vor anderen müsse wieder deutlich mehr Platz greifen, als das im Moment der Fall ist, forderte Freistetter. "Ich habe den Eindruck, es gibt eine Verbitterung von allen Seiten und damit verbunden auch ein Misstrauen gegenüber dem demokratischen Leben." Ein offener Meinungsaustausch sei essenziell. "Auch wenn mein Gegenüber eine Meinung vertritt, die ich 'von Herzen ablehne', muss ich denjenigen doch als Menschen sehen." Wenn das gelingt, sei eine Demokratie lebensfähig.

Bezüglich dieses allgemeinen Respekts hätten besonders die politischen Verantwortungsträger "eine Vorbildfunktion", betonte der Bischof auch mit Verweis auf die derzeitige politische Kultur in Österreich. "Es gibt viele Menschen, mit denen ich spreche, die ihr Vertrauen in Politik und Institutionen verloren haben." In einem autoritären Staat könne die Fassade lange aufrechterhalten werden, "obwohl man weiß, dass es dahinter ganz anders ausschaut". Das sei in einer offenen Demokratie nicht möglich, "da werden Dinge über kurz oder lang aufgedeckt und es gibt Enttäuschungen".

Es werde oft vergessen, "dass wir in einer offenen, rechtsstaatlichen und von Diskussionen getragenen Gesellschaft nur dann wirklich leben können, wenn wir uns tatsächlich auf manche Haltungen besinnen, die man traditionell eben Tugenden nennt". Auch Institutionen müssten von Menschen mit Werten gefüllt und mitgetragen werden, "sonst funktioniert es nicht", warnte der Bischof.

Synodaler Prozess ist "mutig"

Als "außerordentlich mutig" und zugleich "ganz typisch für Franziskus" bezeichnete Freistetter den synodalen Prozess, den die katholische Kirche mit Anfang Oktober weltweit begann. "Der Papst hat ein unglaubliches Vertrauen in die Menschen und ihren Glaubenssinn, in ihre Bemühungen, Gutes zu tun und zu wollen und in der Kirche den Glauben zu leben." Deswegen habe es seiner Ansicht nach gerade so jemanden wie Papst Franziskus gebraucht, um so etwas zu initiieren, so der Bischof.

Es gehe nicht darum, viel Papier zu produzieren, sondern um einen geistlichen Prozess. Das sei "eine Einübung", die als Grundmodell kirchlichen Lebens bleiben werde, zeigte sich Freistetter überzeugt. "Miteinander Wege zu finden, die Gott von uns will. Nicht sofort jemanden überzeugen zu wollen, sondern einfach mal aufeinander zu hören" - das seien die Anliegen. Die Ergebnisse könne man schwer absehen, er sei aber neugierig, welche geistigen, ethischen und moralischen Akzentsetzungen zu erwarten sind.

Klimawandel braucht gemeinsame Lösungen

Als einen sehr "mühsamen Weg" für die ganze Weltgemeinschaft bezeichnete Freistetter, der in der Bischofskonferenz auch für den Bereich Mission und Entwicklung zuständig ist, den rasant fortschreitenden Klimawandel. "Das alles verunsichert Menschen", und diese Unsicherheiten verursachten wiederum Angst und schürten Ressentiments. Die Aufgabe sei aber nur gemeinschaftlich lösbar. Freistetter sieht in dieser Hinsicht die Weisungen von Papst Franziskus aus dessen Enzyklika "Laudato si" als "noch lange nicht ausgeschöpft".

Es sei wichtig, sich über die Tagespolitik hinaus Gedanken zu machen, welche Perspektive man den kommenden Generationen hinterlassen wolle. "Wir haben aber als Christen im Glauben eine Sicherheit, dass unsere Geschichte eben nicht nur von uns gemacht wird, sondern dass auch Gottes Geist wirkt, der nicht das von uns nimmt, was wir selber tun sollen, der aber doch ein Grundvertrauen gibt", erklärte der Bischof abschließend.

Quelle: Kathpress (25 10 2021)

Nach zwei Jahren endlich wieder live. 

Nach einer zweijährigen Corona-Pause trafen einander Soldaten und Zivilbedientete Damen und Herren Militärpfarrgemeinderäte (MPGR) sowie der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) des Österreichischen Bundesheeres zu ihrer Herbstbesprechung im Prämonstratenser Chorherren-Stift Geras.

Unter der Leitung des Präsidenten der AKS & Militärkommandant von NÖ, Bridadier Mag. Martin Jawurek und des Generalsekretärs Oberst i.R. Mag. Bernhard Meurers gab es für die 40 Teilnehmer eine ausgiebige Vortrags-, Diskussions- und Arbeitsgruppen-Tagesordnung. Ebenfalls anwesend war auch der Militärbischof Werner Freistetter Militärgeneralvikar Peter Papst..

Ein reichhaltiges und vielseitiges Programm wurde in Geras geboten. 
Eine Sonderausstellung zu 900 Jahre Prämonstratenser Chorherren-Stift Geras, eine Führung in der St. Peterskirche Kirche und des Friedhofes in dem vor dem 2. Weltkrieg zwangsausgesiedelten Ort Döllersheim am Truppenübungsplatz Allentsteig, sowie den Jakob Kern Gedenk-Festgottesdienst mit Abt Daniel von Stranov und Prior Prälat Konrad in der Stiftskirche Geras, sowie das Mitfeiern einer Vesper mit den Chorherren zählte zusätzlich zu den Vortrags- und Diskussionsthemen für die Teilnehmer aus allen Teilen Österreichs wohl zu den besonderen Höhepunkten dieser AKS-Herbstbesprechung.

Ordensverleihung durch Militärbischof Werner Freistetter
Im Rahmen dieser AKS-Herbstbesprechung bedankte sich der Militärbischof bei 10 Teilnehmern für deren besondere Verdienste um die Militärseelsorge Österreichs und verlieh ihnen vom Orden des Heiligen Georg Verdienst- und Ehrenkreuze.

Zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS)
Nach ersten Anfängen – Soldaten aller Dienstgrade bemühten sich die Militärseelsorger bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen - stellte Generalmajor Friedrich Janata im Jahre 1962 einen Antrag um Aufnahme der im Werden begriffenen Arbeitsgemeinschaft in die Katholische Aktion Österreichs. Die konstituierende Sitzung der AKS fand am 28. Februar 1969 in Wien statt. Bei der ersten Konferenz auf Bundesebene am 10. Oktober 1970 im Stift Melk beschloss die AKS ihre zukünftige Arbeitsweise. Erster Präsident der AKS war kein Geringerer als der damalige Armeekommandant General Emil Spannocchi (1973 – 1977).

Auftrag & Aufgabe der AKS
Die AKS versteht sich als eine Bewegung der Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres und deren Familien, die das Laienapostolat im täglichen Dienstbetrieb verwirklichen wollen. Als eine Gemeinschaft von Christen versuchen ihre Angehörigen, durch Erhaltung und Entfaltung christlichen Lebens im Bundesheer, durch Unterstützung der Militärseelsorger, durch gemeinsame Eucharistiefeiern und religiöse Fortbildung dazu beizutragen. Wesentliches Element dabei ist das ständige Bemühen um Gewissensbildung.

Aus der Überzeugung, dass Friedensgesinnung und Dienst in Streitkräften einander nicht ausschließen, bemühen sich die Angehörigen der AKS mitzuhelfen, den Frieden, den wir haben, zu erhalten und zu sichern, mitzuhelfen, durch Verwirklichung von Gerechtigkeit und Nächstenliebe den Frieden zu fördern und für den Frieden, den wir durch unser eigenes Bemühen allein nicht schaffen und erhalten können, zu beten.
Im Sinne von "Gaudium et Spes" (Nr. 79) dienen damit auch die katholischen Soldaten und zivilen Angehörigen des Bundesheeres dem Frieden und der Sicherheit unserer Nachbarn und aller Völker.

Dieses Bemühen wurde nicht zuletzt auch durch die Teilnahme österreichischer Soldaten an den friedenserhaltenden und friedenssichernden Operationen der Vereinten Nationen sichtbar - es wurde durch die Verleihung des Friedens-Nobelpreises im Jahr 1988 gewürdigt.

Als Katholische Aktion des Militärordinariates bemüht sich die AKS besonders um die ethische Erziehung und Entwicklung des Kaderpersonals und der Soldaten, die ihren Wehrdienst ableisten. Dazu gehört zum Beispiel auch die jährliche Feier des Weltfriedenstages in den Garnisonen des Bundesheeres zu Jahresbeginn.

Internationale Verbindungen & Zusammenarbeit wird großgeschrieben
Die AKS bemüht sich aber auch über den nationalen Rahmen hinaus, insbesondere mit den Soldaten der Deutschen Bundeswehr, der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS), sowie im Apostolat Militaire International (AMI), um die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Frieden weit über unsere Grenzen hinweg.

Wichtig ist eine enge Verbindung zum Militärpfarrgemeinderat. Damit kann eine sinnvolle Aufgabenverteilung und ein erfolgversprechendes Miteinander in der Militärpfarre erfolgen. Die AKS der Militärpfarre stehtim regen Austausch und im engen Kontakt mit ihrem Militärbischof Werner Freistetter.

...machen wir uns gemeinsam auf den Weg.

Österreichs Bischöfe haben in einer gemeinsamen Erklärung dazu aufgerufen, sich am weltkirchlichen synodalen Prozess zu beteiligen. "Lassen wir uns weder lähmen noch hetzen, sondern machen wir uns gemeinsam auf den Weg", schreiben die Bischöfe in einem am Montag veröffentlichten "Einladenden Wort". Das Ziel sei eine Kirche, "die innerhalb einer verunsicherten, vielfach verwundeten Zeit und Gesellschaft besser als bisher Gemeinschaft aufbauen kann, Teilhabe ermöglicht und ihre Sendung im Sinne der Frohbotschaft Jesu mit neuer Freude lebt".

Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung

"Papst Franziskus hat uns wieder überrascht", halten die Bischöfe fest. Im Jahr 2023 wird in Rom eine Bischofssynode zum Thema "Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung" stattfinden. Der Papst möchte, dass sich das gesamte Volk Gottes an der Synode beteiligt. Daher schicke er die ganze katholische Kirche auf einen zweijährigen Weg, der nun in den Diözesen beginnt.

Synode bedeutet, gemeinsam gehen

Das Wesentliche des Prozesses sei bereits in dem Wort "Synode" enthalten. Es komme aus dem Griechischen und heiße "gemeinsam gehen". Kirche-sein bedeute nichts anderes "als das gemeinsame Unterwegssein aller Getauften unter der Führung des Heiligen Geistes". Die Bischöfe sprechen auch von einer "Weg-Gemeinschaft in zweifacher Verbundenheit"; mit Jesus und "mit allen Menschen, die Gott uns inmitten einer pluralen Gesellschaft mit auf den Weg schickt, ob gläubig oder nicht".

Die drei großen Fragen, denen es gilt, nachzugehen

In den nächsten beiden Jahren wolle man intensiver auf diese Weg-Gemeinschaft achten, sie erlebbar machen und gleichzeitig über sie ernsthaft nachdenken: "Sind wir tatsächlich als Gemeinschaft von Jung und Alt, von Frauen und Männern, von Klerikern und Laien im Sinne des Evangeliums gemeinsam unterwegs?" Bei der Beschäftigung mit dieser Frage seien drei Leitworte hilfreich, die dem Titel der Synode beigestellt sind: "Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung". Sie würden drei Themenbereiche benennen und zu folgenden Fragen führen: "Wie gelingt es uns, Gemeinschaft in Unterschiedlichkeit zu leben und Menschen Beheimatung zu bieten? Wie können wir Kirche leben, damit sich viele Menschen beteiligen können? Und: Wie können wir die Hoffnungsbotschaft Jesu Christi heute leben, dass sie als Licht für unsere Welt wahrgenommen wird?"

Ein Prozess des Zuhörens, Lernens und Sammelns

Im ersten Jahr gehe es auf der Ebene der Diözesen und innerhalb jedes Landes um einen breiten Prozess des Zuhörens: "Hören wir dabei nicht nur auf jene, die mit uns als Kirche ohnehin schon unterwegs sind, sondern vor allem auf jene, die uns sympathisch und kritisch beobachtend gegenüberstehen", betonen die Bischöfe wörtlich und sie fügen hinzu: "Die vielen Stimmen, Wortmeldungen, Lebens- und Glaubenserfahrungen, die wir in der ersten Wegetappe hören, werden gesammelt und in der Form eines gemeinsamen Textes in die Weltkirche eingebracht."

Das Ziel des synodalen Prozesses: Ein Mehr-Wert, den der Hl. Geist schenkt

Der synodale Prozess sei freilich anders als ein Prozess zur politischen Meinungsbildung: "Das Ziel unseres Weges besteht darin, im Hören aufeinander die Stimme Gottes wahrzunehmen. Am Ende kommt, so hoffen wir, 'nicht ein politischer Kompromiss heraus, [...] sondern ein 'Mehr-Wert', den der Heilige Geist schenkt'", zitieren die Bischöfe aus einer Ansprache Kardinal Schönborn bei der 50-Jahr-Feier der Errichtung der Bischofssynode (17. Oktober 2015).

Quelle:kathpress (11 10 2021)

Am 3. Oktober wurde in der St. Georgs-Kathedrale das Erntedankfest gefeiert. Damit tat man es den Christen der ganzen Welt gleich: Es gilt Dank zu sagen für die Früchte der Erde, die Gott den Menschen geschenkt hat. Mit diesem Fest soll auch daran erinnert werden, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.

„Die Ernte ist das große Geschenk, das Gott uns macht.“ Mit diesen Worten eröffnete Militärbischof Werner Freistetter das Erntedankfest in der St. Georgs-Kathedrale am ersten Sonntag im Oktober. Der Militärbischof beging dieses Fest mit der Gemeinde in Wiener Neustadt und sprach den Dank aus für die Feld- und Obsterträge dieses Jahres.

Vor der St. Georgs-Kathedrale war die Erntedankkrone traditionell aufgebaut und wurde vom Bischof gesegnet. Zur Schöpfung meinte Freistetter: Die Schöpfung im reinen Naturzustand hat nie existiert: Immer war sie die Schöpfung Gottes.  



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Stimmungsvolles Kärntner Adventkonzert …

Stimmungsvolles Kärntner Adventkonzert in der Burg

Nach pandemiebedingten Jahren des Nichtsingen- und des Nichtauftretendürfens war es heuer wieder möglich, adventliche Klänge und Gesänge in der St. Georgs-Kathedrale zu hören. Das Kärntner Adventkonzert am 10.12.2022 lockte zahlreiche... Weiterlesen

Adventlicher Besinnungstag im Stift St. …

Adventlicher Besinnungstag im Stift St. Florian

Am Mittwoch, 30. November 2022, machten sich ca. 100 Kaderangehörige, Zivilbedienstete und Senioren - teilweise mit Angehörigen - auf den Weg in das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian zu einem adventlichen Besinnungstag... Weiterlesen

Geschichte der Militärseelsorge: „Von…

Geschichte der Militärseelsorge: „Von Errichtung und Umänderung der Beneficien, wie auch von der Einrichtung der Civil- und Militär-Seelsorge in den Oesterreichischen Ländern“

Thomas Dolliner, ordentlicher Professor für Kirchenrecht und römisches Zivilrecht, legte 1822 eine Sammlung von drei kurzen kirchen- bzw. staatskirchenrechtlichen Abhandlungen vor, die neben den Benefizien und der Einrichtung der zivilen... Weiterlesen

Firm werden und ein bewusstes Ja spreche…

Firm werden und ein bewusstes Ja sprechen

Mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ und dem Aufzeichnen des Kreuzes mit Chrisam auf die Stirn spendete Militärerzdekan Harald Tripp sieben jungen Soldaten das... Weiterlesen

Den Menschen und der Tradition verpflich…

Den Menschen und der Tradition verpflichtet

Im Rahmen der Feldlagerwoche besuchte Militärsuperior Sascha Kaspar am 5. Oktober die Rekruten des Einrückungstermins September 2022 „im Feld“ am Truppenübungsplatz Allentsteig. Auch und gerade in der Zeit der Feldlagerwoche als... Weiterlesen

Ein doppeltes Fest, eine doppelte Freude

Ein doppeltes Fest, eine doppelte Freude

Der 15.09.2022 war für die Militärpfarre Burgenland ein ganz besonderer Tag. Es gab zwei Gründe, die diesen Tag zu einem wahren Freudentag werden ließen: Einerseits die Segnung der neurenovierten Hauskapelle... Weiterlesen

Einladung zum Pfarrfest der katholischen…

Einladung zum Pfarrfest der katholischen Militärpfarre Kärnten

Die Militärpfarre Kärnten lädt am Freitag, 16. September 2022, zu einem Festgottesdienst und anschließendem Pfarrfest herzlich in die Soldatenkirche in der Khevenhüller-Kaserne ein. Musikalisch umrahmt wird diese Veranstaltung durch die... Weiterlesen

4. August: Hl. Johannes Maria Vianney, P…

4. August: Hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars

Jean-Marie Vianney wurde am 8. Mai des Jahres 1786 nahe bei Lyon geboren. Sein Aufwachsen fiel in die Zeit der Französischen Revolution, seine Erstkommunion empfing er in seinem Elternhaus –... Weiterlesen

25. Juli: Hl. Christophorus

25. Juli: Hl. Christophorus

Am 25. Juli gedenkt die Kirche einer ihrer Großen, nämlich des Hl. Christophorus. Ein Schutzheiliger, ein Nothelfer, der sich auch heute noch aus der Schar der Heiligen hervortut, während andere... Weiterlesen

22. Juli: Gedenktag von Maria Magdalena

22. Juli: Gedenktag von Maria Magdalena

Heute gedenkt die Kirche einer der wohl am meist umstrittensten und viel diskutiertesten weiblichen Personen in der Bibel: Maria Magdalena – auch Maria von Magdala genannt. Und vieles wurde ihr... Weiterlesen

Einladung zur 4. Blaulichtwallfahrt

Einladung zur 4. Blaulichtwallfahrt

Nach der Covid-19-bedingten Absage im letzten Jahr treffen sich heuer wieder die Blaulichtorganisationen zur Blaulichtwallfahrt . Die gemeinsame Wallfahrt soll am 9. September 2022 "über die Bühne" gehen.   Diesmal ist gebietsmäßig... Weiterlesen

13. Juli: Hl. Heinrich und Hl. Kunigunde

13. Juli: Hl. Heinrich und Hl. Kunigunde

Jede Stadt hat ihre Persönlichkeiten, ihre ganz eigenen Helden und manche auch ihre ganz eigenen Heiligen. So auch in Bamberg. Diese Stadt in Bayern besitzt gleich zwei Heilige. Und das... Weiterlesen

12. Juli: Hl. Felix und Hl. Nabor

12. Juli: Hl. Felix und Hl. Nabor

Aus einer ganzen Reihe von Heiligen, deren die Kirche heute gedenkt, möchte ich Ihnen zwei dem Christentum innigst verbundene Soldaten vorstellen: Felix und Nabor. Beide stammen aus Nordafrika und erlitten in... Weiterlesen

4. Juli: Gedenktag von Hl. Elisabeth von…

4. Juli: Gedenktag von Hl. Elisabeth von Portugal

„Lieber will ich selbst vor Hunger sterben, als den Armen, die sonst verzweifeln müssten, meine Hilfe zu versagen. Gott wird mir in Zukunft schon helfen; jetzt aber will ich die... Weiterlesen

30. Juni: Gedenktag für die ersten heil…

30. Juni: Gedenktag für die ersten heiligen Märtyrer der Stadt Rom

Seit dem Jahr 1923 wird ein Fest aller Märtyrer, die durch die Verfolgung Neros ihr Leben ließen, am 30. Juni gefeiert. Der neue römische Kalender dehnte diesen Gedenktag auf die... Weiterlesen

29. Juni: Petrus und Paulus - die beiden…

29. Juni: Petrus und Paulus - die beiden großen Apostel und Kirchenfürsten des frühen Christentums.

Am heutigen Tag gedenkt die Kirche zweier Apostel, die bis heute vielen noch dem Namen nach bekannt sein dürften: Petrus und Paulus. Der 29. Juni wurde ihnen gewidmet, weil –... Weiterlesen

27. Juni: Der Festtag der Heiligen Hemma

27. Juni: Der Festtag der Heiligen Hemma

Laut Überlieferung starb die heilige Hemma von Gurk im Jahr 1045. Man weiß wenig von ihr. Wirklichkeit und Legende in der Überlieferungsgeschichte sind zu eng verwoben sind. Und doch lässt... Weiterlesen

8. Dezember: Das Hochfest Mariä Empfän…

8. Dezember: Das Hochfest Mariä Empfängnis

Die römisch-katholische Kirche begeht am 8. Dezember, neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens (8.September), das Hochfest der Empfängnis Mariens. Die vollständige Bezeichnung des Festes lautet: Hochfest der ohne... Weiterlesen

Nikolaus von Myra: Einer, der stets das …

Nikolaus von Myra: Einer, der stets das Gute wollte!

Am 6. Dezember gedenkt die Kirche einem der am meisten verehrten Heiligen: Dem Hl. Nikolaus von Myra. Wettergegerbt soll sein Gesicht gewesen sein, seine Nase war durch einen Bruch krumm zusammengewachsen... Weiterlesen

Splitterkreuzsegnung zum „Internationa…

Splitterkreuzsegnung zum „International Day of Peace“ in der St. Georgs-Kathedrale.

Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper setzte mit der Segnung eines Splitterkreuzes durch Militärbischof Werner Freisteter in der St. Georgs Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie ein besonderes Zeichen zum „International Day of... Weiterlesen

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwall…

Lourdes: 62. Internationale Soldatenwallfahrt ist abgesagt.

Die 62. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes vom 13. bis 19. Mai 2020 wird nicht stattfinden. Der Gastgeber der Wallfahrt, der französische Militärbischof, Antoine de Romanet, hat die Wallfahrt am heutigen... Weiterlesen

7 Gaben

7 Gaben

Die 7 Gaben des Hl. Geistes Immer wieder „Sieben“: Die Sieben findet sich etliche Male in der Bibel, es ist ein altes biblisches und vorbiblisches Symbol, das für Fülle und Vollkommenheit... Weiterlesen

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