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Katholische Militärseelsorge
Webauftritt des Katholischen Militärordinariates der Republik Österreich
Der in italienischer und deutscher Sprache abgehaltene ökumenische Gottesdienst wurde vom katholischen Militärpfarrer Hans-Peter Schiestl, dem evangelischen Pfarrer Rainer Dahnelt und Pater Reinalt Romana aus Südtirol zelebriert.
Das Militärkommando Tirol und das Schwarze Kreuz/Landesstelle Tirol luden am Samstag, den 13. Oktober 2018, in Innsbruck am Soldatenfriedhof Amras zu einer internationalen Gedenkfeier für die Kriegstoten und Gewaltopfer aller Völker. Bei diesem Festakt waren Repräsentanten aus Deutschland, Italien, der Ukraine und Russland eingebunden. Länder, deren Gefallene in Amras bestattet sind.
Nachdem der Landesgeschäftsführer des Tiroler Schwarzen Kreuzes, Herman Hotter die zahlreich erschienenen Ehrengäste begrüßt hatte, bedankte er sich beim Militärkommando Tirol: "In einer einzigartigen Weise führen wir gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer auch heuer wieder dieses internationale Totengedenken durch. Wir freuen uns ganz besonders, dass seine Exzellenz Bischof Hermann Glettler dieser internationalen Gedenkfeier beiwohnt und unsere Gedenkansprache halten wird."
Bischof Hermann Glettler bedankt sich für die Einladung zu dieser Feier und betont: "Gedenken heißt, dass wir uns verpflichten zu einem weiten Blick des Herzens. Unser offizielles Gedenken hat heute einen dreifachen Sinn: Der bewusste Blick zurück auf die Ursprungskatastrophe des 20. Jahrhunderts. Die wertschätzende Nachfrage nach den Opfern und der aufmerksame Blick auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit."
Feierlich umrahmt wurde dieser Festakt durch Ehrenzüge des Stabsbataillons 6, der deutschen Gebirgsjäger und der italienischen Alpini aus Sterzing sowie der Tiroler Kaiserjäger und der Schützenkompanie Pradl.
Die Militärmusik Tirol umrahmte musikalisch dieses besinnliche Totengedenken, das von einem sehr feierlich gestalteten Ablauf geprägt wurde.
via: Bundesheer
Am Donnerstag, 4. Oktober, fand am Truppenübungsplatz Bruckneudorf im Burgenland eine tierische Wallfahrt statt. Bereits zum neunten Mal wurde heuer - genau am Welttierschutztag und dem Gedenktag des Hl. Franz von Assisi - zur "Wallfahrt der Kreaturen" geladen. Der Wallfahrtsweg führte vom Kriegerdenkmal in Bruckneudorf hinauf zur Spittelwaldkapelle. Militärhunde, Suchhunde des Roten Kreuzes und zivile Vierbeiner machten sich gemeinsam mit ihren Zweibeinern auf den Weg. Ein Ensemble der Militärmusik Burgenland begleitete diese stimmungsvolle Wallfahrt, welche ihren Abschluss in der gemeinsamen Feier der Hl. Messe und einer Agape fand. Die reichlichen Futterspenden und auch ein schöner dreistelliger Betrag konnten wieder an das Tierheim Parndorf übergeben werden.
Tagung des Militärpfarrgemeinderates OÖ an einem eher unbekannten, aber sehr interessanten und hochexplosiven Ort.
Vergangenen Donnerstag kamen die Mitglieder des Militärpfarrgemeinderates der Militärpfarre Oberösterreich – angereist aus den Garnisonen Hörsching, Wels, Stadl-Paura und Ried - in der Heeresmunitionsanstalt Stadl - Paura zusammen. Erstmalig wurde hier eine Militärpfarrgemeinderatssitzung abgehalten und für die meisten der Mitglieder war es auch das erste Mal, dass sie diesen doch sehr gut abgeschirmten Ort betraten.
Zur Andacht, die den Beginn der Sitzung darstellte, wurde ein besonderer Ort ausgewählt: Nämlich die Barbara-Kapelle am Gelände der Heeresmunitionsanstalt. Da diese im militärischen Sperrgebiet liegt, ist sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und wird üblicherweise nur vom Kaderpersonal der Munitionsanstalt zur jährlichen Barbarafeier am 4. Dezember und zu gelegentlichen Maiandachten genutzt. Literarisch verewigt hat diese Kapelle Nikolaus Lenau im Jahre 1828 mit seinem Gedicht „Die Waldkapelle.“
In der danach abgehaltenen Pfarrgemeinderatssitzung wurde mit viel Engagement die Jahresplanung für das Arbeitsjahr 2018/2019 erstellt. Ein besonderes Dankschön wurde gegen Ende der Sitzung Vizeleutnant Josef Agrill gegenüber ausgesprochen, da er heuer sein 25. Jahr im Dienst der Militärseelsorge Oberösterreich bestreitet.
Da für die meisten Pfarrgemeinderäte hier „militärisches Neuland“ betreten wurde, führte nach der Sitzung Vizeleutnant Walter Baumgartinger durch die einzelnen Abteilungen und gewährte so Einblicke in die Lagerung bis hin zur Verwertung und Vernichtung von Munition.
Ein sehr abwechslungsreicher Sitzungstag mit viel kreativer Arbeit, Zeit zur Andacht, Zeit zum Feiern und Zeit für Einblicke in sonst eher selten zugängliche militärische Gebiete und Liegenschaften.
Am Freitag, 28. September, dem Tag der Leutnante gestalteten Militärsenior Michael Lattinger und Militärsuperior Stefan Gugerel in Der St. Georgs Kathedrlae einen ökumenischen Gottesdienst für den Ausmusterungsjahrgang „Abensperg und Traun“. Mitfeiern durften auch die Offiziere des Jahrgangs „Erzherzog Karl“, die ihr 35. Ausmusterungsjubiläum feierten.
Mit einer schönen musikalischen Umrahmung mit Sängerin Marie-Luise Schottleitner, den Organisten Stefan Weinfurtner und Florian Reithner sowie der Militärmusik wirkten die Lesungen sehr berührend auf die Kirchenbesucher. Die a-capella gesungene Ostersequenz war der Höhepunkt. Senior Lattinger ging dann auf den Psalm 37 ein: Vertrau auf den Herrn und tu das Gute, bleib wohnen im Land und bewahre Treue! Freu dich innig am Herrn! Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt. Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; er wird es fügen.
„Wenn nun für Sie, Herr Leutnante, ein neuer Lebensabschnitt beginnt, werden Sie wählen müssen und dadurch manche Chancen lassen. Manche Irrwege können sich im Rückblick als gut erweisen, weil sie ein Stück eines Lebensweges sind. Gott begleitet einen auf seinem Weg und er wird es gut machen!“
Die Fürbitten wurden im Anschluss nach den Teilen des Jahrgangswappens gereiht und wirkten sehr persönlich.
Nach dem anschließenden gemeinsamen Gebet des „Vater Unsers“ und dem Segen wurde die Jahrgangsfahne „Abensperg und Traun“ auf die Galerie gebracht. „Diese Fahne hielt drei Jahre Wache in dieser Kirche, aber sie wird in Erinnerung gehalten!“, erwähnte der Kirchenrektor.
Text: Serge Claus
Das 40-jährige Ausmusterungsjubiläum des Jahrgangs Flitsch Tolmein wurde auch in der St. Georgs-Kathedrale begangen. Bei einer von Militärlektorin Gerda Haffer-Hochkrainer und Militärsuperior Stefan Gugerel gefeierten Andacht wurde die Jahrgangsfahne des Jahrganges gesegnet und auf die „Fahnengalerie“ gestellt.
„Wir können nun alle gemeinsam feiern!“ erläuterte der Rektor bei der Begrüßung des Jahrgangs, “denn Christus ist der Gastgeber!“ Die Lektorin wählte das Johannesevangelium mit der Stelle „Ich bin der gute Hirte“, um Parallele zwischen Christusbild und Offiziersbild zu stellen, durch das Vertrauen im Hirten folge die Herde, deshalb gelte als Auftrag, Acht auf die Anvertrauten zu geben!
Im Anschluss wurde die Jahrgangsfahne gesegnet, der Jahrgangsname erinnert an die zwölfte Isonzoschlacht, Abschnitt Flitsch-Tolmein, auch genannt „Schlacht bei Karfreit“ von 24. bis 27. Oktober 1917. Beim Totengedenken wurde für die kürzlich verstorbenen Kameraden eine Kerze angezündet und dabei ein sehr persönlich gehaltener Lebenslauf geschildert.
Nach dem gemeinsamen Gebet des „Vater Unsers“ wurde der Jahrgang ökumenisch gesegnet.
Bericht: Serge Claus
Seit Jahrzehnten pilgern Soldaten und Heeresbedienstete aus den steirischen Garnisonen jährlich nach Mariazell. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten (AKS) organisiert seit dem Jahr 1976 diese Soldatenwallfahrt. Auch heuer machten sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 11. September auf den Weg
zur Magna Mater Austriae.
Der Wallfahrtsleiter Vizeleutnant Thomas Astecker freute sich über die große Teilnehmerzahl und ebenfalls darüber den ehemaligen Präsidenten der AKS Österreich, Herrn General i.R. Ernst König, Fußpilger bei dieser Wallfahrt begrüßen zu dürfen. Ebenfalls unter den Teilnehmern war Bischofsvikar Alexander Wessely.
Ein herzliches Dankeschön richtete Vizeleutnant Astecker an alle Mitarbeiter der AKS Steiermark für die Unterstützung dieser Soldatenwallfahrt. Ein besonders Dankeschön ergehe an Offiziersstellvertreter Edmund Kemmer.
Dem Wallfahrtsgottesdienst stand der Militärpfarrer für die Steiermark Sascha Kaspar vor in der Basilika von Mariazell vor. Ein wahrlich würdiger Abschluss dieser stimmungsvollen Wallfahrt.
(Bericht: Vzlt Thomas Astecker)
Großer Andrang herrschte bei der 2. Niederösterreichischen Blaulichtwallfahrt. Über 350 Wallfahrtsteilnehmer - Rekruten, u.a. die neuen Militärmusiker, Kaderangehörige, Zivilbedienstete und auch einige Senioren - aus fast allen Garnisonen in NÖ sowie Kameraden aus anderen Einsatzorganisationen pilgerten am Freitag, 7. September von St. Leonhart am Walde nach Sonntagberg. Dort stand Militärbischof Werner Freistetter dem Wallfahrtsgottesdienst vor.
Die vom Militärkommandanten für Niederösterreich, Brigadier Martin Jawurek initiierte Blaulichtwallfahrt wurde von Militärkurat Oliver Hartl als territorial zuständiger Militärpfarrer mit dem Pilgersegen sowie einem geistlichen Einstiegsimpuls eröffnet. Im Zuge dessen wurde für das neue Wallfahrerkreuz der Militärpfarre NÖ 1 vom stellvertretenden Vorsitzenden des Militärpfarrgemeinderates, Vizeleutnant Andreas Ettenauer, ein Wimpel übergeben, welcher von Militärkommandant Brigadier Martin Jawurek - dem Initiator der Blaulichtwallfahrt - am Kreuz befestigt wurde.
Mit Kreuz und Wimpel voran, machte man sich in einem moderaten Marschtempo auf der "Mostviertler Höhenstraße" auf den Weg durch die hügelig-bergige Landschaft mit den vielen Obstbäumen und den charakteristischen Vierkantern bis zum Feuerwehrhaus Doppel, welches ungefähr auf der Hälfte der Gesamtstrecke von St. Leonhard zum Sonntagberg liegt.
Nach einer wohlverdienten Stärkung, vorbereitet von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Doppel, fand man sich auf einem Aussichtspunkt gegenüber des Feuerwehrhauses ein, wo Militärkurat Hartl einen weiteren Impuls über Aufgaben und die spirituelle Dimension der Tätigkeit in Einsatzorganisationen gab und Militärdekan Alfred Weinlich mit einem Probedurchgang des Taizé-Liedes "Laudate Dominum" für musikalische Inspiration sorgte.
Nach der Marschstrecke mit schönen Panorama-Aussichten in alle Himmelsrichtungen zog man, nach gut 10 km am Sonntagberg angekommen, gemeinsam vor das Portal der Basilika, wo die Blaulichtwallfahrer - wie jede Wallfahrergruppe - mit dem "Sonntagberger Dreifaltigkeitskreuz" in Empfang genommen und in den prachtvollen Innenraum der Basilika geleitet wurden.
Militärbischof Werner Freistetter feierte den Wallfahrtsgottesdienst in Konzelebration mit Abt Petrus Pilsinger vom Stift Seitenstetten, Propst Markus Grasl vom Stift Reichersberg, Superior P. Franz Hörmann von der Basilika Sonntagberg, Militärgeneralvikar Leszek Ryzka, Militärdekan Alfred Weinlich und Militärkurat Oliver Hartl.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Blechbläsersensemble der Militärmusik NÖ, Gefreiten der Miliz Felix Deinhofer an der Orgel sowie dem Bezirksbäuerinnenchor Amstetten unter der Leitung von Hauptmann Stefan Weber vom Jägerbataillon 12 musikalisch mitgestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand die diesjährige Blaulichtwallfahrt ihren Ausklang bei einer Bewirtung rund um ein Zelt am Parkplatz der Basilika. Ein herzliches Dankeschön wird an dieser Stelle Militärkommandant Brigadier Martin Jawurek für Initiative sowie an die Kameraden vom Jägerbataillon 12 für die hauptsächliche organisatorische Durchführung in diesem Jahr übermittelt. Ebenfalls bedanken möchte man sich bei Superior P. Franz Hörmann für die unkomplizierte Unterstützung der liturgischen Gestaltung des Gottesdienstes.
Die 3. Niederösterreichische Blaulichtwallfahrt im Jahr 2019 ist bereits in Planung!
Als äußeres Zeichen ihrer Kameradschaft und Zusammengehörigkeit tragen alle Fähnriche des Jahrganges „Hauptmann Neusser“ ihr Jahrgangswappen. Dieses Wappen wurde vom Rektorat der St. Georgs-Kathedrale als Jahrgangsfahne gestaltet und am 26. Juli 2018 auf Wunsch des Jahrganges am Truppenübungsplatz Allentsteig im Rahmen einer Feldandacht mit den gemeinsam übenden Teilen PzB14, JgB 25, gesegnet, die Jahrgangsfahne hängt nun in der St. Georgs-Kathedrale.
Ausgehend aus einer Bibelstelle aus dem Buch Numeri wies der Rektor, Militärsuperior Stefan Gugerel, auf die Wichtigkeit eines erhöhten Zeichens, dem man gemeinsam folgen kann. Der Segen für Fahne und Jahrgang solle den Soldatinnen und Soldaten Schutz und Hilfe bieten.
Text: S. Claus
Am Freitag, 22. Juni, spendete Militärbischof Werner Freistetter Rekruten der Melker Pioniere und der ABC-Abwehrschule in der Soldatenkirche des Truppenübungsplatzes Allentsteig das Sakrament der Firmung.
Der feierliche Gottesdienst wurde von einem Blechbläserensemble der Militärmusik NÖ mitgestaltet. Dies freute uns diesmal umso mehr, zumal der überwiegende Teil der Musiker in dieser Woche bei der Zusammenziehung aller österreichischen Militärmusiken in Salzburg war.
Mitfeiernde des Firmgottesdienstes waren neben den Paten und Angehörigen der Neugefirmten auch der Kommandant des Truppenübungsplatzes Allentsteig, Oberstleutnant Konstantin Lütgendorf, sowie der Kommandant Dienstbetrieb, Oberstleutnant Julius Schlapschy, bei dem wir uns ganz besonders für die Unterstützung der 'Katholischen Militärseelsorge' bedanken, für die er erst kürzlich beim Georgsfest an der Theresianischen Militärakademie mit dem Georgsorden ausgezeichnet wurde.
Wir wünschen den Neugefirmten Gottes Segen, und dass sie viele Inhalte und Eindrücke von Vorbereitung und Firmung mitnehmen, in ihr konkretes Glaubensleben übersetzen und weitergeben können.
Am Freitag, 15. Juni fand bereits zum sechzehnten mal die traditionelle Pferdewallfahrt vom Truppenübungsplatz Hochfilzen über den alten Römersattel nach St. Martin bei Lofer und weiter den steilen Anstieg nach Maria Kirchental statt.
An der Wallfahrt nahmen rund 50 Soldaten mit 11 Tragtieren vom Tragtierzentrum des Bundesheeres und vom Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen der deutschen Bundeswehr teil. Etwa 200 Pilger begleiteten die Soldaten während der Wallfahrt. Am Ziel bei der Wallfahrtskirche Maria Kirchental angekommen, gestaltete der Militärpfarrer für Salzburg, Militäroberkurat Richard Weyringer eine feierliche Messe und erteilte abschließend den Segen.
Die ankommenden Soldatinnen und Soldaten und Pilgerinnen wurden Mittags durch Weisenbläser der Militärmusik Salzburg feierlich empfangen und von zahlreichen Zuschauern begrüßt. Mit einem Standkonzert umrahmte die Militärmusik Salzburg unter Leitung von Oberst Ernst Herzog den Festakt und sorgte somit für einen schönen Abschluss der Veranstaltung.
via: www.bundesheer.at.
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