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Katholische Militärseelsorge
Webauftritt des Katholischen Militärordinariates der Republik Österreich
Aktuelles aus der Diözese
Wanderwallfahrt im Viertel Unter dem Wienerwald
Am 20. Oktober 2026 lädt die katholische Militärseelsorge gemeinsam mit dem Militärkommando Niederösterreich zur 8. Niederösterreichischen Blaulichtwallfahrt ein. In diesem Jahr führt die Wanderwallfahrt durch das Viertel Unter dem Wienerwald – von Hochegg nach Kirchberg am Wechsel.
Eingeladen zur Blaulichtwallfahrt sind Einsatzkräfte, die im Alltag mit dem „Blaulicht“ unterwegs sind: Bundesheer, Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Wasserrettung und Bergrettung. Ebenso willkommen sind Angehörige, Interessierte und all jene, die diesen Organisationen verbunden sind.
Gemeinsam unterwegs
Treffpunkt ist um 0900 Uhr beim ehemaligen Gasthof „Zur schönen Aussicht“ in Feistritz/Hochegg. Nach dem Pilgersegen startet die erste, rund fünf Kilometer lange Etappe. Gegen 1030 Uhr ist beim Gasthof „Zum Fally“ in Warth eine Statio mit Labung vorgesehen. Danach geht es weitere sieben Kilometer bis nach Kirchberg am Wechsel.
Den Abschluss bildet um 1330 Uhr der Wallfahrtsgottesdienst in der Pfarrkirche Kirchberg am Wechsel. Anschließend geselliger Ausklang der Wallfahrt am Kirchenplatz.
Genauer Ablauf
Bis 0900 Uhr
Ankommen beim ehemaligen Gasthof „Zur schönen Aussicht“
2873 Feistritz am Wechsel 138
Die Auffahrt erfolgt über 2840 Grimmenstein-Hochegg
0915 Uhr
Pilgersegen und Abmarsch.
Der erste Teil der Marschstrecke beträgt 5 km.
1030 Uhr
Statio und Labung beim Landgasthof „Zum Fally“
2880 Warth, Ödenkirchenstraße 7
Danach: Der zweite und letzte Teil der Marschstecke. Dieser beträgt 7 km.
1330 Uhr
Wallfahrtsgottesdienst in der Pfarrkirche Kirchberg am Wechsel
Im Anschluss: gemütlicher Ausklang am Kirchenplatz
2880 Kirchberg am Wechsel, Florian-Kuntner-Platz 4
Seit 2017 gemeinsam auf dem Weg
Die Niederösterreichische Blaulichtwallfahrt wurde 2017 vom Militärkommando Niederösterreich initiiert. Am 8. September 2017 machten sich erstmals Einsatzkräfte aus Bundesheer und Blaulichtorganisationen gemeinsam auf den Weg. Mit dabei war von Anfang an die Militärpfarre 1 beim Militärkommando Niederösterreich.
Seither führt die Wanderwallfahrt jeden Herbst in ein anderes Viertel Niederösterreichs. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Unterwegssein, die Begegnung und der Austausch zwischen den Einsatzorganisationen.
Die 8. Niederösterreichische Blaulichtwallfahrt führt von Hochegg nach Kirchberg am Wechsel – und setzt damit die gemeinsame Tradition des Unterwegsseins fort.
Anmeldung: bis 13. Oktober 2026 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Nähere Informationen: Tel. 050 201 30 40108
Manchmal wird aus einem Namen eine persönliche Geschichte. Aus einem Patron, den man verehrt, ein Mensch, dessen Leben man besser verstehen möchte. Und aus Geschichte werden plötzlich Orte, Gesichter und Begegnungen, die berühren und einen mitnehmen.
Für die österreichischen Peacekeeper wurde die Reise nach Florenz und zu den Wirkungsstätten des heiligen Philipp Benizi eine solche besondere Begegnung. Gemeinsam mit ihrem Wallfahrtsseelsorger Pater Philipp M. Karasch CO machten sie sich auf den Weg, um denjenigen, der sie seit fünf Jahren als Patron begleitet, näher kennenzulernen – dort, wo sein Leben seinen Anfang nahm, wo der Servitenorden seine Wurzeln hat und wo bis heute die Erinnerung an ihn lebendig gehalten wird.
Fünf Tage wandelte die Pilgergruppe auf den Spuren ihres Patron. Ihr Weg führte zu Kirchen und Klöstern, nach Monte Senario und Todi und vor allem zu Menschen, die die bis heute ihre ganz eigene Verbindung zu Philipp Benizi leben.
Ein Reise- und Erlebnisbericht von HR Prof. Mag. Dietmar Hübsch, ObstdIntD
Auf den Spuren unseres Patrons
Vom 21. bis 25. September 2026 machten wir uns – zehn Mitglieder der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper gemeinsam mit unserem Wallfahrtsseelsorger, Militärkaplan Pater Philipp M. Karasch CO – auf den Weg nach Florenz und zu den Wirkungsstätten des heiligen Philipp Benizi.
Für uns war diese Reise mehr als eine gemeinsame Fahrt nach Italien. Wir wollten jenen Menschen näher kennenlernen, den wir seit fünf Jahren als Patron der österreichischen Peacekeeper verehren. Philipp Benizi lebte im 13. Jahrhundert, war Mitglied des Servitenordens und dessen fünfter Generalprior. In einer von politischen und gesellschaftlichen Spannungen geprägten Zeit setzte er sich für Frieden und Versöhnung ein. Gerade deshalb fühlen wir uns als Menschen, die sich für Frieden und Menschenrechte engagieren, mit ihm in besonderer Weise verbunden.
Im Jahr 2023 bestätigte Seine Exzellenz der Militärbischof Dr. Werner Freistetter den Beginn des kirchlichen Bestätigungsprozesses für das Patronat des heiligen Philipp Benizi für die österreichischen Peacekeeper. Unsere Wallfahrt sollte uns nun zu den Orten führen, an denen sein Leben und das Wirken seines Ordens bis heute lebendig sind.
Ankommen in Florenz
Am Montag, dem 21. September, begann unsere gemeinsame Reise. Nach der Ankunft in Florenz und dem Bezug unserer Unterkunft trafen wir uns zu einem ersten gemeinsamen Mittagessen. Für viele von uns war dies die Gelegenheit, einander besser kennenzulernen und uns auf die kommenden Tage einzustimmen.
Schon am Nachmittag wurde deutlich, dass diese Reise einen besonderen Charakter haben würde. Um 17 Uhr feierten wir mit Pater Philipp M. Karasch die heilige Messe in der Kirche zu den Heiligen Sieben Gründungsvätern. Der Gottesdienst führte uns unmittelbar in die Geschichte des Servitenordens hinein und war zugleich unser geistlicher Auftakt.
Beim anschließenden Abendessen wurden die ersten Eindrücke des Tages ausgetauscht. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war spürbar – schließlich wollten wir nun Schritt für Schritt in die Geschichte unseres Patrons eintauchen.
Florenz – auf den Spuren von Philipp Benizi
Am nächsten Morgen führte unser Weg zur Santissima Annunziata. Das Kloster und die Kirche wurden im 13. Jahrhundert gegründet, insbes. in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zur heutigen Gestalt umgebaut und sind die wichtigsten Orte der Servitengeschichte in Florenz. Schon beim Betreten des Komplexes war die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte und lebendiger Ordensgemeinschaft spürbar.
Wir begegneten Mitgliedern des Konvents und konnten mit ihnen über den Orden und seine Geschichte sprechen. Besonders eindrucksvoll war für uns das Verkündigungsfresko und Tabernakel, aber auch das Gebet am Altar des heiligen Philipp Benizi. Dort beteten wir das Friedensgebet des Heiligen. Für uns war dies kein bloßes historisches Ritual. Wir konnten unsere eigenen Erfahrungen und Anliegen als Peacekeeper in dieses Gebet mitnehmen.
Danach tauchten wir in das historische Florenz ein. Der Dom zu Florenz mit dem Glockenturm Campanile di Giotto und der Taufkapelle Battistero di San Giovanni, der Palazzo Vecchio, die engen Gassen und Plätze der Altstadt und schließlich die Ponte Vecchio vermittelten uns einen Eindruck von jener Stadt, in der Philipp Benizi gelebt und gewirkt hatte. Ein besonderer Moment erwartete uns in der Via de’ Guicciardini 15, auf dem anderen Ufer des Arno. Dort befindet sich der historische Palazzo Guicciardini, das ehemalige Herrenhaus der Familie Benizi, in dem Philipp Benizi im Jahr 1233 geboren wurde, eine Steintafel auf der Fassade verweist darauf. Vor dem Gebäude zu stehen und sich bewusst zu machen, dass hier vor fast 800 Jahren das Leben unseres späteren Patrons seinen Anfang nahm, war für uns ein eindrucksvolles Erlebnis.
Nach diesem Besuch führte unser Weg zur Officina Profumo-Farmaceutica di Santa Maria Novella. Die historische Apotheke geht auf eine jahrhundertealte Tradition in Florenz zurück und ist bis heute für ihre Düfte, Kräuterpräparate und Pflegeprodukte bekannt. Auch dieser Besuch gab uns einen weiteren Einblick in die besondere Geschichte und Atmosphäre der Stadt.
Am Abend kehrten wir in das Servitenkloster zurück. Dort erwartete uns ein gemeinsames Abendessen mit dem Konvent. Die Gastfreundschaft und die persönlichen Gespräche machten diesen Abend zu einem der schönsten Erlebnisse unserer Reise. Wir fühlten uns willkommen und durften erleben, dass die Verbindung zwischen Österreich und den italienischen Serviten nicht nur auf Geschichte und Tradition beruht, sondern durch persönliche Begegnungen lebendig wird.
Monte Senario – die Wurzeln des Servitenordens
Der dritte Tag führte uns hinaus aus Florenz. Unser Ziel war der Monte Senario, etwa 40 Autominuten nördlich der Stadt. Schon die Fahrt hinauf in die Berge vermittelte uns das Gefühl, einen besonderen Ort aufzusuchen. Hier befindet sich das erste Kloster des Servitenordens, das in den Jahren 1245/47 entstand. Für uns war es bewegend, an einem Ort zu stehen, an dem die Geschichte des Ordens vor fast 800 Jahren ihren Anfang nahm.
Im Kloster werden die Reliquien der sieben heiligen Gründungsväter aufbewahrt und verehrt. Besonders eindrucksvoll war die sogenannte Erscheinungskapelle. Unter der Altarplatte sind noch Mauerreste der ältesten Kapelle aus der Mitte des 13. Jahrhunderts zu sehen. Diese wurde von den sieben Gründungsvätern selbst errichtet.
Wir feierten gemeinsam mit Pater Philipp die heilige Messe in der Kapelle zu den Sieben Heiligen Gründungsvätern. In dieser Umgebung wurde die Geschichte des Servitenordens für uns greifbar und bekam eine ganz persönliche Dimension.
Anschließend nahm sich Pater Prior Maurizio OSM Zeit, uns durch das Kloster zu führen. Mit viel Wissen und spürbarer Verbundenheit zu seinem Orden erklärte er uns die Geschichte und die Besonderheiten des Klosters und erzählte aus dem heutigen Leben der Serviten. Für uns war diese persönliche Führung eine wertvolle Begegnung, abgerundet durch einen Spaziergang zu der Grotte und Quelle unseres Heiligen.
Nach der Rückkehr nach Florenz wechselten wir vom geistlichen und historischen Programm zur Kunst und Kultur. Wir besuchten die Galleria dell’Accademia und die Uffizien. Zwischen Kunstwerken von Weltrang konnten wir einen weiteren Teil jener Stadt kennenlernen, deren Geschichte untrennbar mit der europäischen Kultur verbunden ist.
Todi – am Grab unseres Patrons
Ein Höhepunkt unserer Wallfahrt war zweifellos der vierte Tag. Wir machten uns auf den Weg nach Todi, eine mittelalterliche Stadt auf einem Berggipfel über dem mittleren Tibertal. Unser Ziel war die Kirche San Filippo Benizi, in der sich das Grab unseres Patrons befindet.
Hier feierten wir gemeinsam mit unserem Militärkaplan und Pater Gerardo OSM die heilige Messe. Anschließend standen wir am Grab des heiligen Philipp Benizi. Dieser Moment war für viele von uns besonders bewegend. Nach den Tagen, an denen wir seine Lebensgeschichte und die Geschichte seines Ordens kennengelernt hatten, standen wir nun unmittelbar an seiner letzten Ruhestätte.
Wir konnten dort auch kleine Statuen des heiligen Philipp Benizi, die wir aus Wien mitgebracht hatten, segnen lassen. Damit entstand für uns eine sichtbare Verbindung zwischen dem historischen Wirkungsort in Italien und unserer heutigen Verehrung des Heiligen in Österreich.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Jacopone konnten wir die Eindrücke dieses Vormittags noch einmal miteinander teilen. Interessant war auch die Information, dass Jacopone der erste Patron der Stadt Todi ist und Philipp Benizi als zweiter Patron verehrt wird.
Auf der Rückfahrt nach Florenz wurde vielen von uns bewusst, wie dicht die vergangenen Tage an Eindrücken gewesen waren. Wir hatten nicht nur Kirchen, Klöster und historische Stätten besucht, sondern waren den Menschen und Orten nähergekommen, die mit dem Leben unseres Patrons verbunden sind.
Abschied von Florenz
Am Freitag, dem 25. September, hieß es Abschied nehmen. Nach fünf gemeinsamen Tagen traten wir die Rückreise nach Wien an.
Im Gepäck hatten wir viele Erinnerungen: an Florenz und seine beeindruckenden Kunstschätze, an die stillen Stunden des Gebets, an die Begegnungen mit den Serviten, an den Monte Senario und seine jahrhundertealte Geschichte und natürlich an den besonderen Moment am Grab des heiligen Philipp Benizi in Todi.
Vor allem aber nehmen wir die Erkenntnis mit, dass eine Wallfahrt nicht nur darin besteht, bestimmte Orte zu besuchen. Sie gibt Gelegenheit innezuhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen.
Für uns als österreichische Peacekeeper hat die Reise eine besondere Bedeutung bekommen. Philipp Benizi lebte in einer anderen Zeit und unter völlig anderen Umständen. Dennoch verbindet uns mit ihm das Bemühen um Frieden und Versöhnung. Sein Beispiel erinnert uns daran, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern Menschen braucht, die bereit sind, Brücken zu bauen und aufeinander zuzugehen.
So war diese Wallfahrt für uns zugleich Reise, Begegnung, Gebet und gemeinsames Erlebnis. Wir sind dankbar für die vielen Eindrücke und Begegnungen und hoffen, dass uns der heilige Philipp Benizi auf unserem weiteren Weg als österreichische Peacekeeper begleiten und Fürsprache für alle jene halten wird, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzen.
Thomas Renner folgt auf Franz Xaver Brandmayr – Festgottesdienst mit Erzbischof Josef Grünwidl anlässlich der Amtseinführung
Bereits seit 1. September 2026 ist Thomas Renner neuer Dompropst von Wiener Neustadt. Am Sonntag, dem 27. September, wurde der 55-Jährige von Erzbischof Josef Grünwidl im Rahmen eines Festgottesdienstes offiziell in sein neues Amt eingeführt.
Renner folgt damit auf Franz Xaver Brandmayr, der seit wenigen Wochen neuer Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem ist.
Für Thomas Renner, der gebürtiger Wiener ist, bedeutet die neue Aufgabe zugleich einen Wechsel vom klösterlichen Umfeld in eine traditionsreiche Propsteipfarre der Erzdiözese Wien.
Vom Altenburger Abt zum Dompropst
Renner trat 1993 in das Benediktinerstift Altenburg ein und wurde 1999 zum Priester geweiht. Nach Tätigkeiten als Religionslehrer, Seelsorger und Pfarrer wurde er 2011 Prior und 2014 zum Abt des Stiftes Altenburg gewählt. Dieses Amt übte er bis 2026 aus.
„Die Menschen in den Blick nehmen“
Seinen neuen Dienst will Renner nach eigenen Worten nahe bei den Menschen ausüben. „Die Menschen in den Blick nehmen“ – genau darin sieht er eine wesentliche Aufgabe seines Wirkens. Wo Veränderungen notwendig seien, wolle er diese in Einheit mit der Kirche und ihrer Lehre auch umsetzen, erklärte Renner im Vorfeld seiner Amtseinführung.
Ein Amt mit langer Geschichte
Renner übernimmt mit dem Wiener Neustädter Dom einen Ort mit besonderer kirchengeschichtlicher Bedeutung, da die Stadt einst Sitz eines eigenen Bistums war. Selbst nach dessen Aufhebung blieb die Propsteikirche ein wichtiger kirchlicher Mittelpunkt dieser Region.
Für die katholische Militärseelsorge besitzt Wiener Neustadt darüber hinaus eine besondere Bedeutung. Nur wenige hundert Meter vom Dom entfernt liegt in der Burg die St. Georgs-Kathedrale, die Bischofskirche des Militärbischofs für Österreich.
In Wiener Neustadt begegnen sich somit zwei Kirchen mit einer besonderen bischöflichen Geschichte – Kirchen, deren gute Zusammenarbeit und deren Zusammenwirken bis heute andauern.
Gemeinsam unterwegs – zwei- und vierbeinige Wallfahrer
Am 8. Oktober 2026 lädt die Militärpfarre beim Militärkommando Burgenland zur bereits 17. Wallfahrt der Kreaturen ein.
Treffpunkt ist um 10.00 Uhr beim Kriegerdenkmal in Bruckneudorf. Von dort geht es zur Spittelwaldkapelle am Truppenübungsplatz Bruckneudorf. Hier wird um 11.00 Uhr die Heilige Messe gefeiert.
Im Mittelpunkt dieser Wallfahrt steht das Miteinander von Mensch und Tier und die Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe.
Herzliche Einladung zu dieser ganz besonderen Wallfahrt, bei der auch all Ihre tierischen Begleiter willkommen sind und mitgehen dürfen!
Mehr Informationen dazu gibt es auf Facebook unter „Freunde der kath. Militärpfarre Burgenland“ sowie bei der Militärpfarre beim Militärkommando Burgenland unter +43 50201 1540108.
Die „Wallfahrt der Kreaturen“ ist eine der jüngsten und außergewöhnlichsten Wallfahrten im Burgenland. Diese Wallfahrt wurde 2010 erstmals initiiert und durchgeführt. Seitdem findet sie jährlich um den 4. Oktober, dem Gedenktag des Hl. Franziskus von Assisi und dem Welttierschutztag, statt. Den Abschluss bildet immer eine gemeinsame Agape für Mensch und Tier, bei der Futterspenden für ein Tierheim erbeten werden.
Viele Begegnungen, bewegende Gottesdienste, internationale Gemeinschaft und unzählige Eindrücke prägten die 66. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes.
Für alle, die heuer dabei waren, bietet unser Video die Möglichkeit, noch einmal auf diese besonderen Tage zurückzublicken. Und für jene, die mit dem Gedanken spielen, im kommenden Jahr selbst mitzufahren, vermittelt es einen kleinen Eindruck von der einzigartigen Atmosphäre dieser Wallfahrt.
Hier geht es zum Video der 66. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes: Wächter des Friedens - Soldatenwallfahrt Lourdes 2026
Die Militärpfarre beim Militärkommando Wien lädt zur Teilnahme am Programm im Rahmen der langen Nacht der Kirche ein.
MUTeinander - unter diesem Motto steht die lange Nacht der Kirche am 29. Mai heuer. Papst Franzsikus sagte passend dazu: „Hab den Mut, wirklich glücklich zu sein.“
Auch die Militärpfarre lädt zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Ein Highlight wird die Podiumsdiskussion über Jugend und Werte heute sein, mit Vertretern der Politik und der Militärseelsorge mehrerer Konfessionen.
Kommen Sie vorbei und bekommen Sie spannende Einblicke in die Welt der Militärseelsorge.
Programm in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien:
18:00 – 19:00: Eröffnungsgottesdienst
mit Militärerzdekan Dr. Harald Tripp. Dabei werden Gebete gesprochen, Lieder gesungen, um das Ereignis mit Gottes Segen zu beginnen. Zum Gottesdienst wird die Missa Sancti Nicolai in G-Dur (Hob. XXII:6) von Joseph Haydn aufgeführt. Chor und Orchester stehen unter der Leitung von Musikpräfekt Matthias Lee.
19:00 – 19:30: Führung durch die Militärpfarre
Kulturvermittlerin Gabriela Kleesadl stellt die Jugendstilkirche, den Ehrensaal und das Jakob Kern-Haus vor.
19:30 – 20:30: „Glaube trifft Realität – Jugend und Werte heute“
Podiumsdiskussion Vertretern politischer Parteien sowie Militärseelsorgern der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche: Wie und wo können Kirche und Politik die großen Themen der Jugend mitgestalten?
21:00 – 21:45: Vernissage der Ausstellung der Wiener Künstlerin Lisa Est
ALL-EIN: alles ist Beziehung, alles ist Momentaufnahme. EIN-ANDER: den einzelnen Menschen, das ICH immer in Beziehung zum DU. Einblicke in Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken, Animations- und Experimentalfilme
22:00 – 22:30: Gespräch über das Seinkönnen (De possest)
Moderne Bühnenfassung nach Nikolaus von Kues, verfasst von Harald Tripp und aufgeführt durch die Jugend- und Ministrantengruppe der Militärpfarre Wien.
23:00 – 23:30: Spiritueller Ausklang mit Eucharistischer Anbetung und Nachtsegen
Nähere Infos unter https://www.langenachtderkirchen.at/
Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen.
Mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit geben wir bekannt, dass Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. unseren geschätzten Generalvikar, Mag. Peter Papst, mit dem päpstlichen Ehrentitel Monsignore (Kaplan Seiner Heiligkeit) ausgezeichnet hat.
Diese ehrenvolle Ernennung durch den Heiligen Vater ist eine besondere Würdigung seines unermüdlichen Einsatzes und seiner treuen Dienste für die Militärdiözese. In seiner verantwortungsvollen Funktion als Generalvikar hat er stets mit großer Weisheit, pastoralem Weitblick und einem offenen Herzen für die Anliegen der Gläubigen sowie der Geistlichkeit gewirkt.
Der Titel des Monsignore (Päpstlicher Ehrenkaplan) ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung aus Rom. Er wird Priestern verliehen, die sich durch herausragende administrative und seelsorgerische Verdienste um die Kirche in besonderer Weise hervorgetan haben. Papst Leo XIV. ehrt mit dieser Auszeichnung ein priesterliches Wirken, das stets vom Geist der Nächstenliebe und der treuen Nachfolge Christi geprägt war und ist.
Militärbischof Werner Freistetter überreichte Militärgeneralvikar Papst die päpstliche Ernennungsurkunde am 18. Mai 2026 im Rahmen einer Feierstunde.
Viele Stationen in der Militärseelsorge
Peter Papst wurde am 8. September 1961 in Villach geboren und war lange Zeit als Militärdekan an der Militärpfarre an der Landesverteidigungs- und Theresianischen Militärakademie tätig. Papst ist seit 1991 im Bereich des Militärordinariats engagiert.
Er studierte Fachtheologie an der Universität Wien sowie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz und graduierte zum Magister theologiae. Militärbischof Alfred Kostelecky weihte Peter Papst am 11. Oktober 1992 in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt zum Priester, mit 1. Dezember 1993 erfolgte die Ernennung zum Militärkaplan.
Militärgeneralvikar Papst blickt auf vielfältige Tätigkeiten im Bereich der Militärseelsorge zurück. So war er u.a. an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns, in der Dekanatspfarre bei der Zentralstelle des Bundesministeriums für Landesverteidigung in Wien, als Rektor der Spitalskapelle im Heeresspital in Wien, als Pfarradministrator der Militärpfarre 4 beim Militärkommando Niederösterreich, als Rektor der Stiftskirche sowie als Militärpfarrer an der Landesverteidigungs- und Theresianischen Militärakademie tätig.
Peter Papst war zudem als Militärpfarrer in einer Reihe von Auslandseinsätzen, u.a. auf den Golan-Höhen und in Bosnien-Herzegowina, eingesetzt.
Das römisch-katholische Militärordinariat der Republik Österreich (Militärdiözese) betreut rund 100.000 Katholiken in und im Umfeld des österreichischen Bundesheers. Die Militärseelsorge ist unter den kategorialen Seelsorgesparten die älteste der Welt. Ihre Geschichte geht in Österreich bis ins 16. Jahrhundert zurück. Neu geregelt wurde die katholische Militärseelsorge durch die Apostolische Konstitution Spitrituali militum curae vom 21. April 1986. Daraus erfolgte die rechtliche Angleichung der Militärseelsorge an die Diözesen unter Beachtung des Konkordates zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich.
Die Militärdiözese gratuliert Monsignore Papst zu dieser päpstlichen Auszeichnung. Möge Gottes reicher Segen ihn auch weiterhin auf seinem Weg begleiten und ihm Kraft, Gesundheit und anhaltende Freude für sein wichtiges Wirken schenken.
In Innsbruck fiel am 6. Mai 2026 der Startschuss für ein besonderes Projekt: Die Militärmusik Tirol kam mit Militärdekan Oliver Hartl zusammen, um den Feinschliff für die anstehende 66. Internationale Soldatenwallfahrt (PMI) vorzunehmen. Vom 20. bis 26. Mai wird das Ensemble als musikalisches Aushängeschild der österreichischen Abordnung in Frankreich fungieren.
Damit in den Kathedralen und auf den Plätzen von Lourdes jeder Ton sitzt, überließen Militärkapellmeister Oberst Hannes Apfolterer und Dekan Hartl bei der gemeinsamen Probe nichts dem Zufall. Rhythmik, Einsätze und die Abstimmung mit den liturgischen Gesängen wurden geprobt, um den Gottesdiensten vor Ort den passenden feierlichen Rahmen zu verleihen.
Über den rein musikalischen Aspekt hinaus nutzte der Militärdekan die Zusammenkunft, um das Bewusstsein für den tieferen Sinn der Reise zu schärfen. Er vermittelte den Musikern die Hintergründe und die Tradition der Soldatenwallfahrt, die spirituelle Kraft, die von Lourdes ausgeht und gab Einblicke in die Abläufe der internationalen Großveranstaltung.
Mit diesem Mix aus handwerklicher Vorbereitung und inhaltlicher Einstimmung blickt die Delegation voller Vorfreude auf die Reise. Wenn die Klänge aus Tirol demnächst durch Lourdes hallen, sind sie ein hörbares Symbol für Hoffnung und den gemeinsamen Wunsch nach Frieden.
Die Militärpfarre beim Militärkommando Wien lädt zur Teilnahme am Programm im Rahmen der langen Nacht der Kirche ein.
MUTeinander - unter diesem Motto steht die lange Nacht der Kirche am 29. Mai heuer. Papst Franzsikus sagte passend dazu: „Hab den Mut, wirklich glücklich zu sein.“
Auch die Militärpfarre lädt zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Ein Highlight wird die Podiumsdiskussion über Jugend und Werte heute sein, mit Vertretern der Politik und der Militärseelsorge mehrerer Konfessionen.
Kommen Sie vorbei und bekommen Sie spannende Einblicke in die Welt der Militärseelsorge.
Programm in der Militärpfarre beim Militärkommando Wien:
18:00 – 19:00: Eröffnungsgottesdienst
mit Militärerzdekan Dr. Harald Tripp. Dabei werden Gebete gesprochen, Lieder gesungen, um das Ereignis mit Gottes Segen zu beginnen. Zum Gottesdienst wird die Missa Sancti Nicolai in G-Dur (Hob. XXII:6) von Joseph Haydn aufgeführt. Chor und Orchester stehen unter der Leitung von Musikpräfekt Matthias Lee.
19:00 – 19:30: Führung durch die Militärpfarre
Kulturvermittlerin Gabriela Kleesadl stellt die Jugendstilkirche, den Ehrensaal und das Jakob Kern-Haus vor.
19:30 – 20:30: „Glaube trifft Realität – Jugend und Werte heute“
Podiumsdiskussion Vertretern politischer Parteien sowie Militärseelsorgern der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche: Wie und wo können Kirche und Politik die großen Themen der Jugend mitgestalten?
21:00 – 21:45: Vernissage der Ausstellung der Wiener Künstlerin Lisa Est
ALL-EIN: alles ist Beziehung, alles ist Momentaufnahme. EIN-ANDER: den einzelnen Menschen, das ICH immer in Beziehung zum DU. Einblicke in Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken, Animations- und Experimentalfilme
22:00 – 22:30: Gespräch über das Seinkönnen (De possest)
Moderne Bühnenfassung nach Nikolaus von Kues, verfasst von Harald Tripp und aufgeführt durch die Jugend- und Ministrantengruppe der Militärpfarre Wien.
23:00 – 23:30: Spiritueller Ausklang mit Eucharistischer Anbetung und Nachtsegen
Nähere Infos unter www.langenachtderkirchen.at
Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen.
Die Kar- und Ostertage bilden das Herzstück des Kirchenjahres. Gemeinsam mit der Militärdiözese lädt Militärbischof Werner Freistetter herzlich ein, die heiligen Liturgien in Wiener Neustadt und Wien mitzufeiern.
In den Heiligen Drei Tagen begleiten wir in der Liturgie Jesus Christus auf seinem Weg durch das Leiden bis zur siegreichen Auferstehung. Die Liturgien der Kartage sind tief in der Tradition verwurzelt und geben uns die Kraft, die Botschaft der Hoffnung gerade in der heutigen Zeit neu zu begreifen.
Die Termine der Karwoche und Ostern 2026:
Gründonnerstag, 2. April
Wir gedenken der Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums. Ein besonderes Zeichen ist die Fußwaschung, die symbolisiert, dass der Dienst am Mitmenschen den Kern unseres christlichen Handelns bildet.
Karfreitag, 3. April
An diesem Tag des Schweigens und Betens gedenken wir des Leidens und Sterbens Christi am Kreuz. Im Zentrum steht die Kreuzverehrung, bei der wir vor dem Symbol unserer Erlösung innehalten und die Fürbitten für die ganze Welt vor Gott tragen.
Karsamstag, 4. April
Die Osternacht beginnt mit dem Entzünden des Osterfeuers und dem Einzug der brennenden Osterkerze in die dunkle Kirche, was den Sieg des Lebens über den Tod und das Licht Christi in unserer Welt verdeutlicht.
Ostersonntag, 5. April
Am Auferstehungstag feiern wir die festliche Eucharistie mit großer Freude und dem österlichen „Halleluja“.
Wir laden alle Angehörigen des Bundesheeres sowie alle Gläubigen herzlich ein, an diesen besonderen Gottesdiensten teilzunehmen!
Am kommenden Freitag ist es wieder so weit: Die Kirchen unseres Landes öffnen ihre Türen zur Langen Nacht der Kirchen. Das...
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Der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, in einer ersten Reaktion zur Papstwahl: „Ich freue mich sehr, dass der neue Papst den Namen Leo gewählt hat. Ich durfte ihn im Februar... Weiterlesen

Ein Augenblick der Geschichte: Punkt 18:08 Uhr durchbrach ein schneeweißer Rauchschleier den römischen Abendhimmel – das uralte Zeichen, das Generationen verbindet, ließ keinen Zweifel: Die katholische Kirche hat einen neuen... Weiterlesen

Feierliche Weihe im Grazer Dom Am 1. Mai 2025 erlebte der Grazer Dom einen bewegenden Moment kirchlicher Erneuerung: Johannes Freitag, bisher Stadtpfarrer von Trofaiach und Seelsorgeraumleiter „An der Eisenstraße“, wurde zum... Weiterlesen

Ein besonderes Ereignis für Kirche und Gesellschaft Im vollbesetzten Grazer Dom wurde am Donnerstag, dem 1. Mai 2025, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Diözese Graz-Seckau aufgeschlagen: Der bisherige Pfarrer... Weiterlesen

Am 29. April 2025 traf sich Militärdekan Oliver Hartl, Delegationsleiter der österreichischen Teilnehmer an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI), mit der Militärmusik Tirol in Innsbruck zu einer intensiven musikalischen Probe... Weiterlesen

Am 1. Mai erhält die steirische Landeshauptstadt hohen kirchlichen Besuch – zur Weihe des neuen Weihbischofs der Diözese Graz-Seckau, Johannes Freitag, wird eine Vielzahl an geistlichen Würdenträgern, politischen Repräsentanten und... Weiterlesen

Ein Requiem im Wiener Stephansdom vereinte Kirche, Politik und Gläubige Mit einem feierlichen Requiem im Wiener Stephansdom verabschiedete sich Österreich am Montagabend offiziell von Papst Franziskus. Unter großer Anteilnahme von Kirche... Weiterlesen

Am 28. April 2025 fand in der Birago-Kaserne Melk eine Einweisung für das Aufbaukommando der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI) nach Lourdes statt. Das Kommando wird heuer vom Pionierbataillon 3 –... Weiterlesen

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen