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Diözese

Aktuelles aus der Diözese

Wiener Theologe und Religionssoziologe: Erste Daten der noch bis Ende März laufenden Befragung zeigen, "dass wir mitten in Wandel von Priesterkirche zu Taufberufungskirche stehen"

Der Wiener Theologe und Religionssoziologe Paul Zulehner vertritt im Blick auf eine aktuelle Online-Umfrage die These, "dass wir mitten in einem Wandel von einer Priesterkirche zu einer Taufberufungskirche stehen". Erste Daten der noch bis Ende März laufenden Befragung zum Strukturwandel in den Kirchen würden zeigen, dass der Anteil jener entschiedenen Gläubigen steigt, die ihre Taufe "entschlossen annehmen" und daraus ein "Engagement für die von Jesus ausgelöste Reich-Gottes-Bewegung" ableiten. Und: Sie besitzen laut Zulehner auch das, was ein Erkennungsmerkmal einer angenommenen Berufung sei: Kirchenresilienz. Diese äußere sich in hoher Zustimmung zur Aussage: "Auch wenn mich manches in meiner Kirche(ngemeinde) irritiert, lasse ich mich von meinem Engagement nicht abbringen."

Der emeritierte Wiener Pastoraltheologe zog auf seinem Blog (https://zulehner.wordpress.com) eine erste Zwischenbilanz einer Online-Umfrage, mit der er aktuell beschäftigt ist. Die Beteiligung daran sei "hervorragend": Rund 6.000 Personen hätten sich bereits zu Wort gemeldet - u.a. zu zwei offenen Fragen, wo man von den eigenen Erfahrungen in und mit der Kirche erzählen könne (https://survey.zulehner.org/index.php/398648?lang=de).

Bei seiner Sichtung der Daten sieht Zulehner die Hoffnung begründet, dass in immer mehr Kirchengemeinden Gläubige dazu bereit sind, ihre Berufung zur Christin bzw. zum Christen mit einem "Adsum" (dt.: "ich bin bereit") zu verbinden. 71 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden sagten über sich: "Gott braucht mich in seiner Kirche, damit der Lebensraum unserer Pfarre Reich-Gottes-förmiger wird: also gerechter, friedlicher, dankbarer, liebevoller." Nur 10 Prozent stimmten dem nicht zu. 73 Prozent wissen sich für ihr "Engagement von Gott berufen und der Gemeinschaft des Evangeliums 'hinzugefügt'."

Kirchenresilienz inmitten von Irritationen

Diese Gruppe besitzt nach den Worten Zulehners auch das, "was ein Erkennungsmerkmal einer angenommenen Berufung ist: Kirchenresilienz". Viele Kommentare zeigten, dass eine solche Standfestigkeit heute höchst dringlich sei. Denn es gebe "gar viele Irritationen im kirchlichen Eigenbau", so Zulehner. Mit Enttäuschung, manchmal auch "Christenwut" werde auf geistlichen und sexuellen Missbrauch reagiert, auf gefühlte Diskriminierungen von Frauen, aber auch Menschen mit "diverser" sexueller Orientierung, auf "unzeitgemäße, aber auch unehrliche Lebensform von Priestern".

Gegen Missstände in der Kirche resilient zu sein, "lähmt keinesfalls die Bereitschaft, Reformen zu fordern und zu betreiben", wies der Theologe hin. "Kirchenresiliente treten auf, nicht aus." Zulehner verglich diese Haltung mit jener von Erwachsenen, die auch dann nicht mit den eigenen Eltern unsolidarisch werden und sich ihrer schämen, wenn diese schwere Fehler begehen. Zulehner wörtlich: "Gerade weil die taumelnde Welt und auch die gefährdete Demokratie eine Religion der Hoffnung braucht, die für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsteht, sollten wir als Gottesboten auch bei innerem wie äußerem kirchlichem Gegenwind für Gott und seine Verheißungen öffentlich unverdrossen einstehen."

Quelle: kathpress.at

Ordensmann der Salesianer war von 2003 bis 2013 Erzbischof von Salzburg und zuvor zwischen 1997 und 2002 Innsbrucker Bischof - Nun ist er im 87. Lebensjahr gestorben

Die Katholische Kirche in Österreich trauert um Erzbischof Alois Kothgasser. Der frühere Erzbischof von Salzburg (2003 bis 2013) und Bischof der Diözese Innsbruck (1997 bis 2002) ist am Donnerstagabend (22. Jänner) in Salzburg gestorben, wie die Erzdiözese Salzburg bekanntgegeben hat. Er stand im 87. Lebensjahr. Vor zwei Wochen konnte Kothgasser noch das 60-Jahr-Jubiläum seiner Priesterweihe mit einer Messe in der Kapelle im Priesterseminar in Salzburg begehen, wo er zuletzt gelebt hatte.

Alois Kothgasser wurde am 29. Mai 1937 im südoststeirischen Lichtenegg in der Marktgemeinde St. Stefan im Rosental (Bezirk Feldbach) in eine Bauernfamilie geboren. Mit 18 Jahren trat er bei den Salesianern Don Boscos ein. Die Matura legte er zwei Jahre später am Aufbaugymnasium des Ordens in Unterwaltersdorf (Niederösterreich) ab und arbeitete zunächst in den Schülerheimen Unterwaltersdorf und Klagenfurt als Erzieher. Es folgte das philosophisch-theologische Studium an der Päpstlichen Hochschule der Salesianer in Turin, wo Kothgasser 1964 auch zum Priester geweiht wurde.

Das Doktoratsstudium absolvierte er an der Päpstlichen Salesianer-Universität in Rom, wo er die letzten Tage des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) miterlebte. Er lehrte an derselben Hochschule von 1969 bis 1982, war zwischenzeitlich auch Gastprofessor für Dogmatik in Benediktbeuern in Bayern und zwei Semester an der damaligen Salesianer-Hochschule in Bethlehem. Ab 1982 wirkte er an der ordenseigenen Philosophisch-Theologischen Hochschule in Benediktbeuern, zunächst als Professor sowie von 1994 bis 1997 als Rektor. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit engagierte sich Kothgasser dabei besonders in der spirituellen Begleitung junger Ordensleute und als Leiter von Kursen zur pastoralen und theologischen Fortbildung.

Förderer des Dialogs

Am 10. Oktober 1997 ernannte Papst Johannes Paul II. (1978-2005) Kothgasser zum Diözesanbischof von Innsbruck. Am 23. November 1997 wurde er von seinem Vorgänger Reinhold Stecher im Innsbrucker Dom zum Bischof geweiht. Genau fünf Jahre später wählte ihn das Dom- und Metropolitankapitel zu Salzburg aus dem von Rom vorgelegten Dreiervorschlag zum neuen Erzbischof. Die Bestätigung des Papstes erfolgte am 27. November, die Amtsübernahme am 10. Jänner 2003 und die feierliche Amtseinführung am 19. Jänner. Kothgassers Wahlspruch lautete: "Veritatem facientes in Caritate" (Die Wahrheit in Liebe tun). In seiner 2019 bei Tyrolia veröffentlichten Autobiografie ("Mein Leben in Stationen") bezeichnete er den Wechsel von Innsbruck nach Salzburg als seine "schwierigste Zeit", sei ihm die Aufgabe dort doch anfangs "eine Schuhnummer zu groß" erschienen.

Kothgassers Amtszeit war laut Angaben der Erzdiözese Salzburg "von großer Verbundenheit mit Gott und den Gläubigen geprägt", habe sich der Erzbischof doch viel Zeit für die Sorgen und Nöte der Menschen genommen. So initiierte er etwa die Begegnungswochen "Offener Himmel", in denen er jährlich in einer anderen Region mit Tausenden Menschen zusammenkam. Der Erzbischof suchte zudem die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und den Dialog mit anderen Religionen. Auf seine Initiative startete auch die "Woche für das Leben", bei der über 100 Salzburger Pfarren die Bedeutung des Lebensschutzes von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod bewusst machen. Kothgassers Konflikt mit der damaligen Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, die in den Landeskliniken Abtreibungsambulanzen errichten wollte, was er strikt ablehnte, sorgte für viel Aufsehen.

In der Österreichischen Bischofskonferenz galt Kothgasser als Mann des Miteinanders und der Versöhnung. Während seiner Jahre als Diözesanbischof war er u.a. zuständig für die Bereiche Caritas, Weltreligionen, Liturgie, Priesterseminare, Theologische Fakultäten und Hochschulen sowie für die Laientheologen, gehörte der Glaubens- und Finanzkommission an und vertrat die österreichische Kirche in der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie bei den Theologengesprächen in Mainz. Im Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) war Kothgasser Referatsbischof für Berufungspastoral, zudem gehörte er auch der Gottesdienstbehörde an der Römischen Kurie an. Er war weiters bis 2016 Generalpräsident der Catholica Unio Internationalis und bis 2017 Großprior der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Österreich.

In Gedenken an Kardinal Franz König rief Kothgasser als Salzburger Erzbischof den Kardinal-König-Kunstpreis ins Leben, der seit 2005 alle zwei Jahre verliehen wird. Ein anderer Preis trägt seinen Namen: Der vom diözesanen Amt für Schule vergebene "Dr.-Alois-Kothgasser-Preis" ehrt herausragende vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die im Unterrichtsfach Religion maturiert haben.

Seelsorger bis zuletzt

Vor Vollendung seines 75. Lebensjahres im Mai 2012 reichte Alois Kothgasser aufgrund der erreichten Altersgrenze bei Papst Benedikt XVI. (2005-2013) seinen Rücktritt ein, der erst am 4. November 2013 - mittlerweile von Papst Franziskus - angenommen wurde. Am 10. November 2013 wählte das Salzburger Domkapitel aus einem Dreiervorschlag den damaligen Grazer Weihbischof Franz Lackner zu Kothgassers Nachfolger, der am 12. Jänner 2014 offiziell in das Amt eingeführt wurde.

Kothgasser war nach seiner Emeritierung als Erzbischof auch weiterhin sowohl in der Erzdiözese Salzburg als auch in der Diözese Innsbruck als Seelsorger tätig. Er lebte zunächst mehrere Jahre im Geistlichen Zentrum der Don-Bosco-Schwestern in Baumkirchen (Tirol). 2022 zog er nach Salzburg ins Priesterseminar um. Zu seinem 85er hatte er erklärt, er empfinde "Neugierde auf das, was kommen wird nach der Vollendung dieses Erdendaseins".

Quelle: kathpress.at

Am Mittwoch, dem 21. Februar 2024, fand das traditionelle Requiem anlässlich des Todestages von Militärbischof Alfred Kostelecky in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt statt. Militärdekan Stefan Gugerel gedachte dem ersten österreichischen Militärbischof und feierte das Requiem mit der Gottesdienstgemeinde. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Sängerinnen der "Schola Resupina" unter der Leitung von Isabell Köstler. Traditionell wurde auch eine Abordnung des Privilegierten uniformierten Bürgerkorps der Stadt Wiener Neustadt gestellt. Nach dem Requiem ging der Zelebrant mit der Gottesdienstgemeinde in die Krypta, wo das Grab von Bischof Kostelecky gesegnet wurde.

 

Militärbischof Alfred Kostelecky

 Am 12. November 1986 ernannte Papst Johannes Paul II. den Sekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Prälat Alfred Kostelecky, zum Militärbischof für Österreich. Mit der feierlichen Weihe am 14. Dezember 1986 im Dom zu St. Stephan in Wien durch Erzbischof Dr. Hans Hermann Kardinal Groer zum Bischof begann ein neues Kapitel in der Geschichte der österreichischen Militärseelsorge.

Papst Johannes Paul II. hatte schon vor der Ernennung Kosteleckys in seiner Apostolischen Konstitution „Spirituali militum curae“ 1986 hervorgehoben: „Die Soldaten stellen nämlich eine eigene Gesellschaftsklasse dar und bedürfen wegen ihrer besonderen Lebensbedingungen“ (2. Vatikanisches Konzil, Christus Dominus, Nr. 43) einer konkreten und besonderen Form der Seelsorge. Für diese Aufgabe brachte Kostelecky nach seiner Kriegsdienstleistung mit seinen Erfahrungen sowohl als Soldat und Seelsorger wie auch als Kirchenjurist die besten Voraussetzungen mit.

Kostelecky war neben seinem Engagement in kirchenrechtlichen Fragen auch der Kirchengeschichte und der Tradition verbunden, wie seine zahlreichen Funktionen deutlich machten. Ihm war es immer wieder ein Anliegen, historische Bezüge aufzuzeigen und die Verbindung zur Gegenwart herzustellen. So wirkte er maßgeblich daran mit, dass das seinerzeitige Bistum Wiener Neustadt, das 1785 aufgehoben worden war, zum Titularbistum wurde. Am 22. Februar des Jahres 1994 starb Militärbischof Kostelecky und wurde gemäß seiner Verfügung in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt beigesetzt.

Kardinal Schönborn lädt am Samstag zu Ökumene-Gottesdienst in den Stephansdom - Wiener Erzbischof: Kirchen und Gläubige in der Pflicht, sich als Friedensstifter zu bewähren - Salzburger Erzbischof Lackner: "Wir dürfen uns an das furchtbare Leid, die Zerstörung und den Tod nicht gewöhnen"

Im Wiener Stephansdom und im Dom in Salzburg finden am Samstag, dem zweiten Jahrestag der Invasion Russlands in der Ukraine, ökumenische Friedensgebete statt. Als "wichtiges Zeichen für unsere gemeinsamen Werte wie Frieden, Solidarität und Einheit", bezeichnete Kardinal Christoph Schönborn den Gottesdienst im Stephansdom am 24. Februar um 17 Uhr, bei dem Vertreterinnen und Vertreter verschiedener christlicher Konfessionen Gebete sprechen und Kerzen entzünden werden. Das Friedensgebet im Salzburger Dom, das einen vom Ukrainischen Zentrum Salzburg organisierten Aktionstag abschließt, beginnt am Samstag um 18 Uhr.

Für die Feier im Wiener Stephansdom haben neben Kardinal Schönborn auch der päpstliche Gesandte in Österreich, Nuntius Erzbischof Pedro Lopez, der evangelische Bischof Michael Chalupka, der armenisch-apostolische Bischof und der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Tiran Petrosyan, der griechisch-orthodoxe Metropolit und Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich, Arsenios (Kardamakis), sowie Chorepiskopus Emanuel Aydin von der Syrisch-Orthodoxen Kirche ihre Teilnahme angekündigt.

Auch Vertreter aus Politik und Diplomatie werden erwartet, unter ihnen etwa der ukrainische Botschafter in Österreich, Vasyl Khymynets, wie der Wiener Ostkirchen-Generalvikar, der ukrainisch-katholische Geistliche Yurij Kolasa, der Nachrichtenagentur Kathpress (Mittwoch) auf Anfrage mitteilte. Musikalisch mitgestaltet wird der Gottesdienst vom Jugendchor der ukrainischen griechisch-katholischen Zentralpfarre St. Barbara in Wien, von der zahlreiche Gläubige bei dem Gottesdienst teilnehmen werden.

"Der Angriffskrieg Russlands gegen die freie und souveräne Ukraine ist ein fundamentaler Bruch des Völkerrechts", betonte Kardinal Schönborn in einem Einladungsschreiben an die Vertreterinnen und Vertreter der christlichen Kirchen. Seit dem Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 steige die Zahl der Toten und Verwundeten in die Hunderttausende, Millionen Menschen seien vertrieben worden oder geflüchtet. Krieg sei immer ein Ernstfall für den persönlichen Glauben: "Die Kirchen und die Gläubigen stehen in der Pflicht, sich als Friedensstifter zu bewähren. Dazu zählt auch das beharrliche gemeinsame Gebet", so der Wiener Erzbischof.

"An das Leid nicht gewöhnen"

"Wir dürfen uns an das furchtbare Leid, die Zerstörung und den Tod nicht gewöhnen", betonte der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, in der Einladung zu dem ökumenischen Friedensgebet im Salzburger Dom am Samstag (18 Uhr). Von dem "grausamen und verbrecherischen Überfall Russlands auf die Ukraine" bleibe niemand verschont, besonders nicht die Kleinsten, Ärmsten und Schwächsten, so der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. "Helfen wir, wo wir können, beten wir gemeinsam für den Frieden, den dieses uns so nahe Land so sehnsüchtig erwartet", rief Lackner auf.

Das Friedensgebet ist Teil eines vom Ukrainischen Zentrum Salzburg veranstalteten Aktionstags, den der Pfarrer der ukrainischen Griechisch-Katholischen Gemeinde St. Markus in Salzburg, Vitaliy Mykytyn, mitorganisiert. Bereits ab 15 Uhr gibt es einen Umzug für den Frieden in der Ukraine vom Mirabellplatz zum Alten Markt, wo um 15.45 Uhr eine Kundgebung stattfinden wird. Um 18 Uhr werden dann Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen in Salzburg gemeinsam mit Generalvikar Roland Rasser, der Erzbischof Lackner vertritt, im Dom für den Frieden beten.

Lichtermeer am Stephansplatz

Bereits am Donnerstag (22. Februar, 17 Uhr) lädt die Caritas in Wien zu einem Lichtermeer für die Millionen von Kindern, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind, ein. Mehr als 5.000 Kerzen sollen laut der Hilfsorganisation auf dem Stephansplatz entzündet werden, verbunden mit dem Appell, die Unterstützung für die Menschen in der Ukraine aufrechtzuerhalten. Die Caritas-Hilfe in der Ukraine habe seit Ausbruch des Kriegs mehr als vier Millionen Menschen erreicht, hieß es in einer Aussendung. "Diese Hilfe wärmt, sie macht satt und gibt Kindern ein Dach über dem Kopf", rief die kirchliche Hilfsorganisation zu weiterer Solidarität der Österreicherinnen und Österreicher auf.

Zum Lichtermeer kündigte die Caritas kurze Reden an, u.a. vom ukrainischen Botschafter Khymynets, Caritas-Europa-Präsident Michael Landau, sowie vom Zentralpfarrer der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Pfarre St. Barbara, Taras Chagala. Ebenfalls zu Wort melden werden sich die beiden Wiener Caritasdirektoren Klaus Schwertner und Alexander Bodmann sowie Eva Czermak und Olga Chertilina, die bei Caritas Österreich internationale Hilfsprogramme verantworten.

Quelle: kathpress.at

Österreichische Initiative lädt zum 20. Mal zur autofreien Fastenzeit - Aktion heuer erstmals interreligiös - Forderung nach Ausbau umweltfreundlicher Mobilitätsformen - Klimaschutzministerin Gewessler gratulierte zu 20 Jahren Autofasten

Zum 20. Mal laden religiöse Vertreterinnen und Vertreter dazu ein, in der Fastenzeit umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen zum Autofahren zu nutzen. "Bus, Bahn, Fahrrad, Fahrgemeinschaften und die eigenen Füße sind dem Auto vorzuziehen", sagte der Umweltreferent der Erzdiözese Wien, Michael Gaßmann, im Gespräch mit Kathpress. Vom 14. Februar bis 30. März will die Aktion unter dem Motto "Gesund für Dich - Gesund für die Natur" Menschen dazu bewegen, "klimafreundlichere Möglichkeiten zu entdecken, um von A nach B zu kommen", erklärte Gaßmann. Das heuer interreligiös durchgeführte Projekt motiviert in diesem Jahr neben ökologischen und ökonomischen Argumenten auch mit Gewinnspielen zum "Abenteuer Autofasten".

Erstmalig ist das bisher ökumenische Projekt interreligiös aufgestellt. 2024 zählen neben der katholischen wie evangelischen Kirche auch die israelitische Kultusgemeinde, die Bahai Religion, die Buddhistische und die Alevitische Glaubensgemeinschaft zu den Veranstaltern. Zum 20. Jubiläum plant die Aktion voraussichtlich im Juni 2024 eine österreichweite Fachkonferenz mit verschiedensten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler gratulierte zu 20 Jahren Autofasten: Die Aktion lade ein, "Routinen zu ändern und die vielen Vorteile des Radfahrens, Gehens oder der Öffi-Nutzung auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Schule wortwörtlich selbst zu erfahren." Weniger Autoverkehr bedeute mehr saubere Luft, weniger Lärm und "tut unserer Umwelt gut", so Gewessler in einer Aussendung. Positiv strich die Ministerin das breite Bündnis an religiösen Gemeinschaften der Aktion Autofasten heraus. Ähnlich auch Umweltbischof Alois Schwarz, der sich dankbar zeigte, dass das Projekt "Autofasten" auf eine interreligiöse Ebene gehoben worden ist.

Brennendes Problem

"Abgase, Staub, Lärm, Verkehrstote und Verletzte, finanzielle Belastung und Bewegungsmangel sind alles unerwünschte Nebenwirkungen des Autoverkehrs", betonten die kirchlichen Umweltbeauftragten in einer Aussendung der Diözese Eisenstadt. Trotz der Herausforderung, sich in einem "von Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen geprägten Alltag" einzuschränken, lohne sich die Teilnahme am Autofasten für alle.

Die Aktion biete Teilnehmenden die Chance auf mehr Lebensqualität und Bewegung; als Nebeneffekt würden Kosten rund um das Auto eingespart werden und man helfe bei der Reduktion der Schadstoffbelastung mit, so die Umweltbeauftragten. Die Aktion beinhaltet aber auch eine politische Forderung. So mahnten die Umweltbeauftragten den Ausbau von sauberer, nachhaltiger und klimafreundlicher Mobilitätsformen ein.

Als ein "brennendes Problem" bezeichnet der Wiener Umweltreferent Gaßmann die aktuell debattierte steigende Zahl an Pkw-Neuzulassungen. Viele würden das Auto primär aus Bequemlichkeit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen. Für andere seien gerade SUVs, die einen weit höheren Energieverbrauch als herkömmliche Pkws haben, "ein Statussymbol, aber kein Nutzfahrwerk", kritisierte Gaßmann.

Hintergrund sind die jüngst vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) veröffentlichten Zahlen von SUV-Neuzulassungen im vergangenen Jahr. Fast jeder zweite Neuwagen sei ein SUV und auch bei den E-Autos sei der SUV-Anteil hoch (27 Prozent), wie die Studie ergab. Wien ging als SUV-Spitzenreiter hervor (23.887). "Ich frage mich, warum man in Wien, wo es weder holprige Wege noch Berge gibt, einen SUV braucht", merkte Gaßmann kritisch an. Und: Eine Klimaneutralität lasse sich auch nicht durch die Förderung von E-Autos erreichen.

Auch Superintendent Matthias Geist sieht im Autofasten eine klare Mission: Gerade für nachfolgende Generationen sei es wichtig, sich jetzt von der alten Gewohnheit des "Stärker-Größer-Mehr" zu trennen und sich der menschlichen Natur zuzuwenden, so Geist gegenüber Kathpress. Die Botschaft, die hinter dem Autofasten steht, ist für Geist zudem ein gemeinschaftlicher Auftrag: "Mit allen schöpfungsbewussten Menschen aus Zivilgesellschaft und unseren verschiedenen Religionsgemeinschaften aktiv zu werden".

Anreize zur Teilnahme

Zusätzlicher Ansporn, um sich gemeinsam auf das "Abenteuer Autofasten" einzulassen, sind ausgeschriebene Preise: etwa ein österreichweit gültiges Klimaticket oder ein Kurzurlaub für zwei Personen. Schulen haben die Möglichkeit, bei der Aktion "Pickerlbaum" mitzumachen. Dazu erhalten sie ein Plakat eines Mitmachbaums, den die Schülerinnen und Schüler für jeden Tag, an dem sie nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden, mit einem grünen Blattsticker bekleben können. Reichlich geschmückte Bäume können einen Gutschein im Wert von 60 Euro für einen Obstbaum im Schulgarten gewinnen. (Info: www.autofasten.at)

Quelle:kathpress.at

Ab Sonntag, 18. Februar 2024, gestaltet Militärsuperior Oliver Hartl eine Woche lang die Rubrik „Morgengedanken“ der ORF-Regionalradios. Abwechselnd gestalten Vertreterinnen und Vertreter - Geistliche und Laien - aus unterschiedlichen religiösen Tätigkeitsfeldern und verschiedener Konfessionen diese morgendlichen Impulse im ORF-Radio.

Militärsuperior Oliver Hartl wurde dazu in seiner Tätigkeit als Militärpfarrer der Militärpfarre 1 beim Militärkommando Niederösterreich  eingeladen und wird anhand von Beispielen die militärseelsorgliche Arbeit abbilden. Vor kurzem fand die Aufnahme dazu im ORF-Landesstudio Niederösterreich in St. Pölten statt.

Zu hören sind die „Morgengedanken“ mit Militärsuperior Oliver Hartl vom 18. bis 24. Februar 2024 in den ORF-Regionalradios aller Bundesländer (Radio Niederösterreich, Radio Burgenland, Radio Oberösterreich etc. - ausgenommen Radio Wien) am Sonntag um ca. 0605 Uhr und von Montag bis Samstag um ca. 0540 Uhr.

Es besteht auch die Möglichkeit zum Nachhören unter: religion.orf.at/radio/tags/morgengedanken

Der Valentinstag, der immer am 14. 02. gefeiert wird, ist in erster Linie den Verliebten vorbehalten. Dass der Priester und Märtyrer Valentin gerade zum Patron der Verliebten geworden ist, ist eine – nennen wir es - etwas komplexere Geschichte.

Rosen, Herzen, Geschenke vom Herzen kommend… gehören zu diesem Tag wie der Adventkranz zur Adventzeit oder die Ostereier zur Osterzeit. Warum jedoch besagter Valentin zum Patron der Liebenden wurde, dass lässt sich in aller Klarheit heute nicht mehr genau sagen. Ein Umstand, der sicher damit zusammenhängt, dass dieser Heilige Mann im dritten Jahrhundert nach Christi lebte (einer Zeit, die nicht gerade reich an gesicherten Quellen ist) und sich um seine Person und sein Leben viel mehr Legendenhaftes rankt als gesicherte Fakten.

Wer war dieser Valentin?
Richtet man den Blick in die frühchristliche Zeit, so zeigt sich, dass es mehrere Heilige gab, die Valentinus hießen. So finden sich für den 14. Februar gleich zwei Personen: Valentin von Rom und Valentin von Terni. Dabei ist nicht auszuschließen, dass es sich um ein und denselben Heiligen handelt.
Valentin von Rom war ein in Rom lebender Priester, von dem berichtet wird, dass er 269 den Märtyrertod erlitt und auf der Via Flaminia beigesetzt wurde. Seine Reliquien wurden in der Kirche und in den Katakomben von San Valentino in Rom aufbewahrt, das ein bedeutender Wallfahrtsort während des gesamten Mittelalters blieb, bis unter Papst Nikolaus IV. die Reliquien des Heiligen in die Kirche von Santa Prassede transferiert wurden.
Valentin von Terni war Bischof von Interamna, dem jetzigen Terni. Von ihm wird bekundet, dass er während der Verfolgung unter Kaiser Aurelian im Jahr 273 den Märtyrertod erlitten haben soll. Auch er wurde auf der Via Flaminia begraben. Seine Reliquien finden sich in der Basilika in Terni.
In der Catholic Encyclopedia wird noch ein dritter Valentin angeführt, der in frühen Martyrologien ebenfalls vom 14. Februar erwähnt wurde. Mit einer Menge von Gefährten erlitt er das Martyrium in Afrika. Die Schädelreliquie von ihm wird in der Abtei von New Minster in Winchester aufbewahrt und verehrt.

Wovon kann nun ausgegangen werden?
Das ist schwierig zu sagen, aber es verdichtet sich das Bild, dass dieser Valentin ein Priester war, der im dritten Jahrhundert unter dem Christen nicht gerade freundlich und offen gesinnten Kaiser Claudius II. in Rom lebte. Gemäß der Legenden überreichte er den frisch getrauen Paaren Blumen aus seinem Garten und es zeigte sich, dass die Ehen, die in seinem Beisein geschlossen wurden, von Dauer waren und unter einem guten Stern standen.
Da Valentin auch Soldaten nach christlichem Zeremoniell traute, die laut kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten, zog er sich die Unbill des Kaisers zu. Dies dürfte auch der Anlass dafür gewesen sein, dass Valentin am 14. Februar des Jahres 269 auf Befehl von Kaiser Claudius II. in Rom enthauptet und somit zum Märyrer wurde.

Was noch hinter dem Valentinstag steckt
Der von uns heute noch begangene Valentinstag hat aber wahrscheinlich noch weitere, noch ältere Wurzeln. Diese liegen im nahenden Frühling. Mit Mitte Februar beginnt nach und nach die Natur zu erwachen und die Vögel fangen an sich zu paaren. Der 14. Feber war im römischen Reich der Göttin Juno, die die Funktion der Beschützerin von Ehe und Familie innehatte, geweiht. Der Göttin Juno wurde an diesem Tag mit Blumen gehuldigt, den Frauen schenkte man als Aufmerksamkeitsbekundung Blumen. Der 14. Feber war auch im römischen Reich der Tag, an dem junge Mädchen in den Juno-Tempel sich begaben, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl erstellen zu lassen. Ferner wurden am 14./15. Februar die römischen Luperkalien (Fest der Wölfin) begangen, bei denen die Geschlechtsreiferituale zur ersten Menstruation von Mädchen abgehalten sowie nach erlangter Reife Ehen geschlossen wurden.

Warum nun der Valentinstag zum Tag der Verliebten wurde, geht aus den Legenden nicht hervor. Am wahrscheinlichsten ist hier aber die Verknüpfung mit dem Kult der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie. Die Frauen bekamen an diesem Tag Blumen geschenkt. Und dies dürfte dann auf den Valentinstag übergangen sein.
Valentinstag – ein Tag, den man nützen sollte, um einmal das Herz sprechen zu lassen.

 

Hilfsorganisation "Jugend Eine Welt" unterstützt weltweit ehemalige Kindersoldaten auf ihrem Weg in ein Leben in Würde

250.000 Minderjährige werden weltweit als Kindersoldaten missbraucht. Darauf hat das katholische Hilfswerk "Jugend Eine Welt" am Freitag anlässlich des "Internationalen Tags gegen den Einsatz von Kindersoldaten" am 12. Februar aufmerksam gemacht. Die Organisation setzt sich weltweit für Kinderrechte ein. In verschiedenen Projekten erhalten betroffene Minderjährige Aufnahme, psychosoziale Betreuung und die Möglichkeit zu Schul- und Berufsausbildung. "Somit bekommen sie eine Chance auf ein späteres Leben in Würde", betonte Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von "Jugend Eine Welt".

Unter die Bezeichnung "Kindersoldat" fallen laut UNICEF - dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen - auch Minderjährige, die von Milizen oder bewaffneten Gruppen für Botengänge, als Wachleute, zum Kochen oder sonstige Hilfsarbeiten eingesetzt werden, als menschliche Schutzschilde missbraucht, zu sexuellen Diensten gezwungen oder mit Kämpfern zwangsverheiratet werden.

Die Kinder seien dadurch nicht nur extrem traumatischen Erlebnissen ausgesetzt, sie würden durch diese schweren Kinderrechtsverletzungen auch ihrer Kindheit beraubt, mahnte "Jugend Eine Welt". ("Jugend Eine Welt-Spendenkonto": AT66 3600 0000 0002 4000 | Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden)

Quelle: kathpress.at

Neue Caritas-Präsidentin in "Furche"-Interview: Bei kirchenpolitischen "heißen Eisen" wie Frauenämtern und Zölibat "gibt es wahrscheinlich keine einheitliche Lösung" - Kirche muss für die Menschen da sein und wieder für mehr einen Zugang öffnen

Die neue Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler - die erste Frau an der Spitze der katholischen Hilfsorganisation - hat sich im Interview der Wochenzeitung "Die Furche" über kirchenpolitische "heiße Eisen" geäußert. Zur Rolle der Frau verwies sie darauf, dass diese Frage beim vom Papst angestoßenen synodalen Prozess auf der Agenda steht. "Es ist wichtig, dass hier auf weltkirchlicher Ebene etwas passiert, aber auch bei uns in Österreich in den einzelnen Diözesen", sagte Tödtling-Musenbichler, die sich konkrete Schritte wünschte. "Es muss klar werden, dass Frauen für die Kirche wichtig sind - sei es in Weihämtern oder auch in anderen verantwortungsvollen Positionen."

Auf die Frage, wie es sich anfühlt, als Frau an der Spitze der Caritas Pionierin zu sein, antwortete die 41-jährige Steirerin wörtlich: "Gleichberechtigung ist dann erreicht, wenn wir Frauen diese Fragen nicht mehr beantworten müssen. Bis dahin ist der Weg noch weit." In der Caritas gebe es schon viele Frauen in wichtigen Positionen, in drei Diözesen sogar Direktorinnen.

Bei den brennenden kirchenpolitischen Fragen wie Frauenämtern und Zölibat "gibt es wahrscheinlich keine einheitliche Lösung", merkte Tödtling-Musenbichler an, die mit einem laisierten Priester verheiratet ist. Auch für die Segnung und Ehe homosexueller Paare gilt aus ihrer Sicht: "Die Kirche muss für die Menschen da sein" und sich an den Sorgen und Nöten der Zeit orientieren. Man müsse Möglichkeiten eröffnen, um wieder mehr Menschen einen Zugang zur Kirche zu öffnen. "Es tut sich jetzt Gott sei Dank vieles", zeigte sich Tödtling-Musenbichler optimistisch und nannte die Caritas als Vorbild: "Als Caritas sind wir für alle Menschen da, unabhängig von Religion, Geschlecht und Herkunft. Ich wünsche mir, dass wir in eine Kirche eingebettet sind, die das auch möglich macht."

Lösungen wichtiger als Konsens

Ihren Amtsantritt habe sie bewusst dialogorientiert angelegt. Als Caritas-Präsidentin wolle sie weiterhin das Gespräch mit allen Parteien, der Wirtschaft und anderen Stakeholdern suchen. "Nur im Gespräch können wir gemeinsam Lösungen finden und Verständnis füreinander bekommen", sagte Tödtling-Musenbichler. Auftrag der Caritas sei "aber sicher nicht, immer im Konsens unterwegs zu sein". Die Hilfsorganisation wolle auf Not hinweisen und Lösungen präsentieren - "auch wenn wir dann Kritik ausgesetzt sind. Bei Reibung entsteht Energie, und die ist wichtig, damit etwas weitergeht".

Auf die Frage, was die Caritas anders als säkulare Hilfsorganisationen macht, antwortete Tödtling-Musenbichler, es gebe in Österreich viele Hilfsorganisationen, "die gemeinsam Gutes bewirken". Sie wolle "gar nicht so sehr den Unterschied zu den säkularen Organisationen betonen", die Caritas mache jedenfalls "eine starke Wertehaltung aus", die auch deren Klientel spüren solle. Und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas würden auch aus ihrem Glauben Kraft und Motivation für die Arbeit schöpfen.

Bekenntnis auch zu "unverdienter" Hilfe

Dabei sei es nicht leicht, den Menschen gerecht zu werden. "Manchmal kann unsere Hilfe als nicht gerecht erscheinen, weil wir nicht immer alles tun können, was Menschen vielleicht brauchen - oder weil wir manches deshalb nicht tun, um sie wieder selbstständig zu machen", erklärte Tödtling-Musenbichler. Sie verwies auf Barmherzigkeit als "jene Form, die über Gerechtigkeit hinausgeht und sogar diejenigen trifft, die es vielleicht nicht 'verdient' haben. Das ist unser Zugang."

Nora Tödtling-Musenbichler, Direktorin der Caritas Steiermark, ist seit 1. Februar Nachfolgerin von Michael Landau als Präsidentin der Caritas Österreich.

Quelle: kathpress.at

Salzburger Theologe Weiß im "Sonntag"-Interview über Humor in der Religion und wo seine Grenzen liegen - Gott kann "eine Portion Humor gut vertragen", wenn er sich "mit seinen immer wieder scheiternden Geschöpfen auseinandersetzen muss"

Der Glaube ist für religiöse Menschen ein wichtiger und ernster Bestandteil ihres Lebens. Aber hört bei Gott der Spaß auf? Über diese Frage sprach der Salzburger katholische Theologe und Erwachsenenbildner Andreas G. Weiß im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag". Weiß ist u.a. Autor eines Buches mit dem Titel "Ausgelacht!?", das sich mit dem Glauben und den Grenzen des Humors auseinandersetzt.

Für Weiß ist klar, dass Lachen, Humor und Religion kein Widerspruch ist. "Das Lachen gehört zum Leben dazu, wie es im Alten Testament auch schon heißt. Es gibt eine Zeit zum Lachen, eine Zeit zum Weinen, eine Zeit zum Trauern." Man könne aber nicht einen der Bereiche verschweigen, oder ganz darauf verzichten, "denn Menschen haben diesen Affekt nun einmal". Ob der biblische Jesus gelacht hat, sei nicht bekannt. "Im Neuen Testament findet sich nichts darüber, denn die Bibel ist ein Buch, das die Geschichte Gottes mit den Menschen erzählt. Jesus zeigt aber immer wieder Gefühle wie Trauer und Freude."

Auch wenn der griechische Kirchenvater Johannes Chrysostomos zum Schluss kam, dass Jesus nie gelacht hat, glaube Weiß, dass das nicht zwingend stimmen müsse. "Wenn wir Jesus nicht das ganze Menschsein zuerkennen, dann laufen wir Gefahr, ihn in eine bestimmte Höhe zu heben." Diese komme ihm als Christus natürlich zu, "gleichzeitig war er aber auch ein ganzer Mensch".

In der Bibel würden viele Dinge nicht erwähnt, wovon wir ausgehen, dass Jesus sie gemacht hat, "etwa atmen, schwitzen oder nach einem seiner Fußmärsche eine Dusche genommen". Weiß Appell sei deshalb, "dass wir Jesus ganz Gott, aber auch ganz Mensch sein lassen". Das falle zwar schwer, "weil wir natürlich bekennen, dass er unser Erlöser ist, dass wir ihn uns fast gar nicht als einfachen Menschen vorstellen können", man brauche es aber, um ihm Emotionen zuschreiben zu können.

Im Gegensatz zu Jesus, komme das Lachen Gottes in der Bibel öfter vor, besonders im Alten Testament. Dieses werde als sehr majestätisch beschrieben: Ein Gott, der über seine Feinde lacht, der von seinen Feinden, von seinen Gegnern eigentlich nicht angetastet werden kann. "Er lacht also eigentlich über jene Menschen, die nicht an ihn glauben." Dieses Lachen Gottes im Alten Testament müsse vom Gottesbild her erklärt werden.

Auch wenn Gott derjenige bleibe, der über alles erhaben sei, befürwortet der Theologe, sich Gott als einen Lachenden vorzustellen. Auch Gott sei offensichtlich mit den Menschen, mit der menschlichen Realität des Scheiterns, auch mit den brüchigen Idealen des Menschseins konfrontiert. "Ich persönlich kann eigentlich gar nicht anders, mir Gott als einen vorzustellen, der auch mit den Menschen durch diese Abgründe immer wieder durchgeht." Insofern könne Gott "eine Portion Humor gut vertragen, wenn er sich mit seinen Menschen, mit seinen immer wieder scheiternden Geschöpfen auseinandersetzen muss".

Humor bedeutet "etwas zu hinterfragen"

Es gebe natürlich in Zusammenhang von Religion und Humor klare Grenzen, so Weiß. "Das sind oftmals die heiligsten Bereiche, die intimsten Bereiche, jene Lebensmomente, die man am höchsten schätzt", oder auch Glaubensmomente, die sich mit dem Heiligen beschäftigen, "mit dem Höchsten, wenn man so will, mit der höchsten Emotion religiöser sakraler Gefühle." So habe jede Religion einen bestimmten Umgang mit dem Humor der Menschen gefunden. Humor bedeute, auch immer "etwas zu hinterfragen, etwas neu zu deuten, etwas umzudeuten." Genau in dieser Umdeutung, sei auch Platz für Humor in der Religion, weil man mit etwas konfrontiert werde, das zeige, "die Wirklichkeit ist nicht so einfach, wie wir sie uns oftmals vorstellen". Lachen helfe dabei, diesen Zustand der Wirklichkeit zu bearbeiten.

Humor könne dazu beitragen, Stresssituationen leichter zu bewältigen. Es sei zwar ein menschliches Phänomen, dass man in Krisen allzu sehr auf die schlechten Seiten des Lebens blicke, aber, "Humor könnte hier durchaus weiterhelfen. Es muss ein Humor sein, der nicht auf die Leiden der Menschen vergisst", so Weiß abschließend. 

Quelle: kathpress.at

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