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Katholische Militärseelsorge
Webauftritt des Katholischen Militärordinariates der Republik Österreich
Aktuelles aus der Diözese
Hunderttausende auf dem Petersplatz – Der erste US-amerikanische Papst setzt Zeichen der Demut, Geschwisterlichkeit und Weltoffenheit
Vatikanstadt, 18. Mai 2025 – Unter strahlendem Himmel und dem Jubel Hunderttausender Gläubiger hat Papst Leo XIV. am Sonntag offiziell sein Pontifikat angetreten. In einer bewegenden Zeremonie auf dem Petersplatz nahm der 69-Jährige die päpstlichen Insignien entgegen: das Pallium und den Fischerring. Mit seiner Predigt zeichnete Leo XIV. ein Bild einer Kirche, die sich durch Liebe, Gemeinschaft und Offenheit definiert – eine Kirche, die zum "Sauerteig der Eintracht für die Menschheit" werden soll.
Ein Papst der Nähe: Zeichen der Demut und Hoffnung
"Ich wurde ohne jeglichen Verdienst ausgewählt", begann Leo XIV. seine Ansprache, "und komme mit Furcht und Zittern zu euch als ein Bruder, der euer Diener sein will." Damit schlug er einen zutiefst demütigen Ton an – ein Geist, der die gesamte Liturgie und Predigt durchzog. Es gehe nicht um Macht oder Einfluss, sondern darum, „so zu lieben, wie Jesus es getan hat“, betonte der neue Pontifex.
Leo XIV., der erste Augustinermönch auf dem Stuhl Petri, warnte vor der Versuchung des kirchlichen Machtanspruchs. Der Papst sei kein Alleingänger, sondern ein Pilger unter Pilgern: „Ein Hirte, der mit dem Volk Gottes unterwegs ist.“ Die Kirche, so Leo weiter, müsse ihre Mission erneuern – gegründet auf Geschwisterlichkeit, Offenheit und Gerechtigkeit.
Kraftvolle Worte in Zeiten globaler Spannungen
In seiner Predigt sparte Leo XIV. nicht mit deutlichen Worten angesichts der Weltlage. Er sprach von „zu viel Zwietracht, zu viele Wunden“, die durch Hass, Gewalt und soziale Ungleichheit entstanden seien. Eine Kirche, so der Papst, müsse sich diesen Herausforderungen stellen – als „Zeichen der Einheit“ und als Botschafterin einer versöhnten Welt.
Sein Appell richtete sich nicht nur an Katholiken, sondern an alle Menschen guten Willens, unabhängig von Religion oder Weltanschauung: „Brüder und Schwestern, dies ist die Stunde der Liebe!“ Leo rief dazu auf, sich gemeinsam auf den Weg zu machen – hin zu einer friedlicheren, geschwisterlichen Zukunft.
Feierliche Liturgie und weltkirchliche Symbolik
Bereits vor Beginn der Messe war Leo XIV. gemeinsam mit den Oberhäuptern der katholischen Ostkirchen zum Petrusgrab hinabgestiegen. Dort wurden das Pallium, der Fischerring und das Evangeliar in einer feierlichen Prozession zum Altar getragen. Kardinäle aus Afrika, Asien und Europa legten dem Papst die Insignien an – ein bewusstes Zeichen für die universale Dimension seines Amtes.
Zwölf Gläubige aus allen Lebensständen – darunter Jugendliche, Ordensleute, Laien und Bischöfe – legten dem neuen Kirchenoberhaupt ein Treueversprechen ab. Die Liturgie war durchzogen von weltkirchlicher Vielfalt: Die Lesungen erklangen auf Spanisch und Englisch, das Evangelium auf Latein und Griechisch, die Fürbitten auf sechs Sprachen.
Ökumenische und interreligiöse Präsenz
Ein besonderes Zeichen setzte die beeindruckende Präsenz christlicher Kirchenführer aus aller Welt. Unter den mehr als 80 Vertretern befanden sich unter anderem der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios, der anglikanische Erzbischof von York, Stephen Cottrell, und Vertreter orthodoxer, orientalischer und evangelischer Kirchen. Auch Repräsentanten des Judentums, des Islams und anderer Religionen wohnten der Feier bei – Ausdruck einer neuen Ära des interreligiösen Dialogs.
Österreichische Delegation mit prominenter Präsenz
Auch die Republik Österreich war hochrangig vertreten: Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) führte die Delegation an, begleitet von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) sowie dem Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Die Österreichische Bischofskonferenz wurde vertreten durch Erzbischof Franz Lackner und Bischof Wilhelm Krautwaschl. Symbolisch begleiteten in Österreich das Läuten der Pummerin am Stephansdom und Kirchenglocken im ganzen Land die Amtseinführung – ein stilles, aber eindrucksvolles Zeichen der Verbundenheit.
Ein neuer Ton im Vatikan
Beim anschließenden Mittagsgebet richtete Leo XIV. seinen Blick erneut auf die Leiden der Welt. Mit bewegenden Worten erinnerte er an die Opfer in Gaza, Myanmar und der Ukraine und forderte konkrete Friedensbemühungen. Gleichzeitig dankte er den Gläubigen für ihre weltweite Anteilnahme – und erinnerte an seinen Vorgänger: "Während der Messe spürte ich stark die geistige Gegenwart von Papst Franziskus, der uns vom Himmel aus begleitet."
Der Amtsantritt von Papst Leo XIV. markiert nicht nur einen historischen Moment – es ist auch der Auftakt zu einem Pontifikat, das bereits zu Beginn durch klare Botschaften, weltweite Resonanz und einen neuen Geist geprägt ist. Es scheint, als wolle dieser Papst keine Macht entfalten – sondern vielmehr Nähe. Keine Grenzen ziehen – sondern Brücken bauen. Ein Petrusdienst im Zeichen der Liebe.
Quelle: kathpress, redigiert durch ÖA
Jahr für Jahr strömen Millionen Gläubige zur Grotte von Masabielle, wo 1858 der Legende nach die Jungfrau Maria einem jungen Mädchen namens Bernadette erschienen ist.
Seit 1958 kommen jährlich auch tausende Soldatinnen und Soldaten aus der ganzen Welt an den berühmten südfranzösischen Marienwallfahrtsort, um ein lebendiges Zeugnis für den Frieden abzulegen und gemeinsam zu beten.
Die Soldatenwallfahrt PMI - Pélerinage Militaire International - hat ihren Ursprung in einer gemeinsamen Friedensinitiative französischer und deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in dem Willen, gegenseitige Ressentiments zu überwinden. Die österreichische Delegation nimmt seit Beginn daran teil.
Zur 65. Internationalen Soldatenwallfahrt vom 15. bis 19. Mai 2025 reisten 410 österreichische Pilgerinnen und Pilger unter der Leitung von Militärbischof Werner Freistetter an. Insgesamt waren fast 17 000 Pilger aus 40 Nationen vertreten an dieser größten Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten auf der Welt.
Lourdes ist ein Ort für Begegnungen zwischen Gesunden und Kranken, Jungen und Alten. Hier wird Kameradschaft gelebt und gemeinsam gefeiert. In den stilleren Abendstunden und während der Gottesdienste bietet sich die Gelegenheit, ruhig zu werden und innezuhalten. Nicht selten sieht man zu nächtlicher Stunde junge Menschen knieend und betend an der Grotte oder während des Kreuzweges.
Das abwechslungsreiche Programm setzte sich zusammen aus nationalen und internationalen Feiern, Konzerten der Militärmusikkapellen der teilnehmenden Nationen und offiziellen Terminen für die jeweiligen Kommandanten und Repräsentanten aus aller Welt. Die österreichische Delegation wurde von zwei Fahnentrupps der Theresianischen Militärakademie begleitet. Die musikalische Gestaltung dieser vier Tage übernahm heuer die Militärmusik Tirol und beeindruckte die internationalen Teilnehmer durch ihr abwechslungsreiches musikalisches Repertoire.
Militärbischof Dr. Werner Freistetter fasst das Erlebnis Lourdes zusammen: „Unsere diesjährige Soldatenwallfahrt steht unter einem ganz besonderen Stern. Es gibt so viele Konflikte in dieser Welt, sie scheinen so unlösbar zu sein. Hier in Lourdes treffen sich 17.000 Soldatinnen und Soldaten aus zahlreichen Nationen und lernen einander kennen. Die Wallfahrt ist aus einer Versöhnungsinitiative der damals verfeindeten Nationen Deutschland und Frankreich entstanden. Jetzt setzen diese pilgernden Soldaten ein Zeichen, dass Friede, Versöhnung und gemeinsames Bemühen um den Frieden möglich ist. Wir sind allen sehr dankbar, die hierhergekommen sind. Die Wallfahrt ist ein ganz besonderes Erlebnis.“
Fotos zur Soldatenwallfahrt finden Sie unter Int. Soldatenwalfahrt Lourdes 2025 | Flickr
Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes als Mahnung und Hoffnungsträger
Ein Ort des Gebets, der Begegnung – und der leisen, aber kraftvollen Botschaft, dass Frieden möglich ist. Die 65. Internationale Soldatenwallfahrt im südfranzösischen Lourdes zog rund 17.000 Soldatinnen und Soldaten aus rund 40 Nationen an. Auch heuer wurde das traditionsreiche Treffen von Militärbischof Werner Freistetter begleitet, der ein nachdenkliches, aber positives Resümee zieht: „Diese pilgernden Soldaten setzen ein Zeichen, dass Friede, Versöhnung und gemeinsames Bemühen um den Frieden möglich ist.“
Pilger der Hoffnung
Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“, angelehnt an das Motto des bevorstehenden Heiligen Jahres 2025 der katholischen Kirche, wurde Lourdes in diesen Maitagen zu einem Ort gelebter Völkerverständigung. Soldaten verschiedenster Herkunft begegneten einander nicht in Uniform und Formation, sondern in Gebet und Gemeinschaft. Bischof Freistetter, der die österreichische Delegation mit 410 Teilnehmerinnen und Teilnehmern anführte, betonte: „Es gibt so viele Konflikte in dieser Welt, sie scheinen so unlösbar zu sein.“ Umso bedeutender sei das gemeinsame Zeichen, das hier gesetzt werde.
Feierlicher Rahmen mit spiritueller Tiefe
Das Programm begann für die österreichischen Pilger bereits am Donnerstag, dem 15. Mai, mit einer feierlichen Andacht. Es folgten der deutschsprachige Eröffnungsgottesdienst an der Erscheinungsgrotte sowie die internationale Eröffnungsfeier in der Basilika Pius X. – einem der spirituellen Herzen des Wallfahrtsortes.
Am Samstag zelebrierte die österreichische Delegation gemeinsam mit der Schweiz einen Feldgottesdienst im Internationalen Zeltlager – ein Symbol für die Freundschaft unter benachbarten Nationen. Der Abend wurde durch die stimmungsvolle Lichterprozession durch den Heiligen Bezirk zur Esplanade gekrönt – ein traditioneller Höhepunkt der Wallfahrt, der viele Pilger zutiefst berührt. Der abschließende Sonntag stand im Zeichen der internationalen Messfeier in der unterirdischen Basilika Pius X. und eines festlichen Ausklangs.
Begleitet wurde die österreichische Delegation musikalisch von der Militärmusik Tirol und zwei Fahnentrupps der Theresianischen Militärakademie, die den offiziellen Charakter der Reise unterstrichen. Neben religiösen Zeremonien standen auch Konzerte der Militärmusiken verschiedener Länder sowie diplomatische Begegnungen der Kommandanten auf dem Programm.
Von Feinden zu Pilgern – Die Ursprünge der Wallfahrt
Was heute als gelebte Friedensbotschaft gilt, hat seine Wurzeln in der Geschichte der Versöhnung: Entstanden ist die Soldatenwallfahrt aus einer Initiative deutscher und französischer Militärseelsorger nach dem Zweiten Weltkrieg. Bereits im Jahr 1944 machten sich erstmals französische Soldaten auf den Pilgerweg nach Lourdes. Daraus entwickelte sich in der Nachkriegszeit eine Bewegung mit weitreichender Symbolkraft.
Seit 1958 nehmen auch österreichische Soldatinnen und Soldaten regelmäßig an der Wallfahrt teil. Ein Bekenntnis zur europäischen Friedensidee – und zum gemeinsamen Erinnern an das, was Krieg bedeutet.
Ein Ort, der verbindet
Lourdes selbst ist ein Ort voller Geschichte und Hoffnung. Die Marienerscheinungen der Bernadette Soubirous im Jahr 1858 wurden 1862 offiziell von der Kirche anerkannt. Die Müllerstochter wurde später Ordensfrau, 1933 heiliggesprochen. Millionen Menschen aus aller Welt pilgern seither jährlich zu diesem Ort, an dem sich Spiritualität, Trost und Glaube auf einzigartige Weise verdichten.
„Wir sind allen sehr dankbar, die hierhergekommen sind“, schließt Bischof Freistetter. Sein Appell: Versöhnung ist keine abstrakte Idee – sie beginnt mit der Begegnung. Lourdes hat dies eindrucksvoll gezeigt.
Bilder von der 65. Internationale Soldatenwallfahrt finden Sie unter Int. Soldatenwallfahrt Lourdes 2025 | Flickr
Ein Video dazu unter folgendem Link: https://m.youtube.com/watch?v=WUgD7MVzcJg&fbclid=IwQ0xDSwKZAOdleHRuA2FlbQIxMQABHjQeMFqPZOQqlglci-oRBjH-s4e246G-9gCFojetsDE1VaXumJJ0vkSJcp9w_aem_CDxduWPytKGnPTaGIOf9lQ&d=w
Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich die Pilgerleitung in Lourdes gemeinsam mit dem Aufbautrupp der Melker Pioniere eine Stunde Zeit zur Einkehr nimmt, bevor die Teilnehmer zur Internationalen Soldatenwallfahrt anreisen.
Zeitgleich mit Aufbruch und Reisesegen für unsere Buspilger aus Österreich feierte Militärdekan Oliver Hartl einen Gottesdienst in der Kirche des Klarissinnenklosters. Der wunderschöne Blumenschmuck aus weißen Lilien und rosa Edelrosen stammte vom Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima und unterstrich die Besonderheit des Anlasses.
In seiner Predigt ging Militärdekan Hartl in seiner Eigenschaft als Leiter der Delegation auf die Bedeutung der österlichen Zeit ein und machte die Botschaft der Tageslesung deutlich: jeder ist eingeladen, als Pilger seine Anliegen vor Gott hinzulegen und die Eindrücke und Erfahrungen aus Lourdes mit nach Hause zu nehmen.
In bewegenden Worten hat sich Papst Leo XIV. an die Medienschaffenden der Welt gewandt. Bei seiner ersten offiziellen Audienz als neues Oberhaupt der katholischen Kirche sprach er nicht nur über die Verantwortung der Presse, sondern auch über deren bedrohte Freiheit – und mahnte zur Rückkehr zu einer Sprache des Friedens.
Ein Papst mit Humor – und klarer Haltung
„Buongiorno! Good morning!“ – mit einem herzlichen Gruß auf Italienisch und Englisch begann Papst Leo XIV. seine Rede vor Tausenden von Journalistinnen und Journalisten in der vatikanischen Audienzhalle. Die Stimmung: feierlich, erwartungsvoll, bewegt. Und doch eröffnete der neue Pontifex, der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri, mit einem Scherz: „Man sagt, wenn die Leute am Anfang applaudieren, bedeutet das nicht viel. Entscheidend ist, ob sie am Ende noch wach sind.“
Doch seine Botschaft war alles andere als oberflächlich. Mit deutlichen Worten würdigte Leo XIV. die Arbeit von Medienschaffenden weltweit – besonders jenen, die unter Gefahr für Leib und Leben berichten, oder gar inhaftiert wurden, weil sie der Wahrheit verpflichtet bleiben.
Solidarität mit der Wahrheit – und jenen, die sie berichten
„Danke, liebe Freunde, für Ihren Einsatz für die Wahrheit“, sagte der Papst. Der Einsatz der Presse für Gerechtigkeit, Würde und das Recht der Menschen auf verlässliche Informationen sei unverzichtbar. „Denn nur informierte Menschen können freie Entscheidungen treffen.“
Mit Nachdruck forderte Leo XIV. die Freilassung aller inhaftierten Journalistinnen und Journalisten, die ihrer Aufgabe nachgingen, „weil sie die Wahrheit suchen und berichten“. Das Leid dieser Menschen fordere das Gewissen der Weltgemeinschaft heraus. Der Papst rief dazu auf, „das kostbare Geschenk der Meinungs- und Pressefreiheit zu schützen“ – ein Appell, der mit lautem Applaus beantwortet wurde.
Der Frieden beginnt in der Sprache
Besondere Aufmerksamkeit widmete Leo XIV. der Rolle der Kommunikation in einer polarisierten Welt. Es gehe um mehr als nur sachliche Berichterstattung: „Um Frieden zu ermöglichen, ist eine andere Art der Kommunikation erforderlich“, sagte er. Eine, die sich nicht von Aggression, Sensationslust oder Konkurrenzdenken leiten lasse.
„Wir müssen 'Nein' sagen zum Krieg der Worte und Bilder, wir müssen das Paradigma des Krieges ablehnen.“ Kommunikation müsse sich an Wahrheit und Liebe orientieren – zwei Begriffe, die für den Papst untrennbar verbunden sind. Frieden beginne, so Leo XIV., „in der Art, wie wir andere ansehen, ihnen zuhören und über sie sprechen“.
Jenseits von Klischees: Medien und Kirche
Auch den Blick der Medien auf die Kirche nahm der Papst in den Fokus. Die Berichterstattung solle frei von Stereotypen sein: „Vielen Dank für Ihren Beitrag, um über Klischees hinauszugehen, durch die wir oft das christliche Leben und das Leben der Kirche interpretieren.“
Gleichzeitig wies er auf eine der großen Herausforderungen unserer Zeit hin – den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Deren „immenses Potenzial“ müsse „zum Wohle aller und im Dienst der Menschheit“ genutzt werden.
Quelle: kathpress, redigiert durch ÖA
Lourdes/Wien – Rund 400 österreichische Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete des Bundesheeres werden in dieser Woche an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt im südfranzösischen Lourdes teilnehmen. Die Wallfahrt beginnt am Donnerstagabend, dem 15. Mai. Die Delegation aus Österreich wird von Militärbischof Werner Freistetter angeführt. Erwartet werden heuer tausende Militärangehörige aus etwa 40 Nationen, die sich unter dem diesjährigen Leitwort „Pilger der Hoffnung“ versammeln – eine Anlehnung an das Motto des Heiligen Jahres 2025 der römisch-katholischen Kirche.
Wallfahrt als Zeichen gegen Dunkelheit und Krieg
Für Bischof Freistetter ist die Teilnahme an der Wallfahrt mehr als eine spirituelle Reise. Sie stelle einen „besonderen Höhepunkt“ im Jahreslauf der Militärdiözese dar. Angesichts der aktuellen Weltlage, „in einer Zeit, die viele Menschen als dunkel empfinden, in der die Kriege in Europa und im Nahen Osten weiter andauern und in der die Sorge um den Schutz unseres gemeinsamen Lebensraums immer drängender wird“, wolle man sich bewusst als „Pilger der Hoffnung“ auf den Weg machen, so der Militärbischof.
Die Wallfahrt sei, so Freistetter weiter, „ein Zeichen jener Freundschaft unter den Nationen, die die Welt heute so dringend braucht“. Sie biete eine einzigartige Gelegenheit, gemeinsam für den Frieden und das Miteinander zu beten. Dabei rief der Militärbischof auch zum Gebet für „Kranke, Verwundete und Vertriebene“ auf.
Programm mit liturgischen Höhepunkten
Das nationale Wallfahrtsprogramm der österreichischen Delegation beginnt am Donnerstagabend mit einer Andacht. Am Freitag, dem 16. Mai, folgen der Eröffnungsgottesdienst für die deutschsprachigen Pilgerinnen und Pilger bei der Erscheinungsgrotte sowie die Internationale Eröffnungsfeier in der Basilika Pius X.
Am Samstag, dem 17. Mai, wird ein gemeinsamer Feldgottesdienst mit der Schweizer Delegation im Internationalen Zeltlager gefeiert. Am Abend bildet die feierliche Lichterprozession durch den Heiligen Bezirk zur Esplanade einen emotionalen Höhepunkt der Wallfahrt. Den Abschluss am Sonntag, dem 18. Mai, bildet eine internationale Messe in der unterirdischen Basilika Pius X., gefolgt von einer feierlichen Schlusszeremonie.
Hochrangige Begleitung aus Österreich
Neben Bischof Freistetter nehmen auch der Generalvikar des Militärordinariats, Peter Papst, sowie Brigadier Peter Schinnerl, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten, an der Wallfahrt teil. Begleitet wird die Gruppe zudem vom Militärkommandanten von Tirol, Brigadier Ingo Gstrein. Für die musikalische Gestaltung sorgt in diesem Jahr die Militärmusik Tirol.
Ursprünge in der Versöhnung nach dem Krieg
Die Internationale Soldatenwallfahrt geht auf eine Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger zurück, die sich im Zweiten Weltkrieg aus einer Wallfahrt französischer Soldaten im Jahr 1944 entwickelte. Heute ist sie ein bedeutendes Zeichen der Versöhnung und Völkerverständigung. Österreich beteiligt sich seit 1958 regelmäßig an dieser besonderen Pilgerreise.
Lourdes – Ort des Gebets und der Heilung
Lourdes ist seit der Marienerscheinung im Jahr 1858 einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Welt. Die 14-jährige Bernadette Soubirous, Tochter eines Müllers, berichtete von mehreren Erscheinungen der Gottesmutter Maria in der Grotte von Massabielle. Bernadette wurde 1933 heiliggesprochen. Bis heute zieht der Wallfahrtsort jährlich Millionen Gläubige an.
Quellen: kathpress und mildioz.at
Wenn am zweiten Sonntag im Mai Blumensträuße überreicht, Gedichte vorgelesen und liebevolle Gesten verteilt werden, dann ist Muttertag – ein Feiertag, der weltweit gefeiert wird und dem tief verwurzelten Bedürfnis entspringt, Müttern Anerkennung und Dankbarkeit entgegenzubringen.
Die Geschichte dieses besonderen Tages reicht weit zurück: Schon im antiken Griechenland ehrte man die Göttin Rhea, Mutter der Götter, mit Festen. Auch im alten Rom widmete man der Muttergöttin Cybele den Feiertag „Hilaria“, der mit feierlichen Prozessionen und Ritualen begangen wurde.
Die moderne Form des Muttertags jedoch ist ein relativ junges Phänomen. Im frühen 20. Jahrhundert machte sich die US-Amerikanerin Anna Jarvis für einen offiziellen Feiertag zu Ehren der Mütter stark. Sie wollte ihre eigene Mutter – eine engagierte Sozialaktivistin – ehren und zugleich allen Müttern eine Bühne der Anerkennung bieten. 1908 organisierte Jarvis die erste offizielle Muttertagsfeier in Grafton, West Virginia. Nur wenige Jahre später, 1914, erklärte der US-Kongress den zweiten Sonntag im Mai zum nationalen Muttertag. Die Idee verbreitete sich rasch über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus.
Auch in Österreich fand dieser Feiertag bald Anklang: Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1924, wurde der Muttertag erstmals offiziell begangen. Eine zentrale Figur in dieser Entwicklung war Marianne Hainisch, eine bedeutende Frauenrechtlerin und Sozialreformerin. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Rechte von Frauen und Kindern erkannte sie früh den Wert eines Tages, der Müttern gewidmet ist. Inspiriert von internationalen Vorbildern trug sie maßgeblich zur Etablierung des Muttertags in Österreich bei.
Seitdem ist der zweite Sonntag im Mai auch hierzulande fest im Kalender verankert. Ob mit Blumen, kleinen Geschenken oder liebevoll gestalteten Karten – der Muttertag bietet eine Gelegenheit, innezuhalten und der Rolle der Mutter in Familie und Gesellschaft Respekt zu zollen.
Doch nicht alle sehen diesen Tag nur durch die rosarote Brille. Kritiker bemängeln seit Jahren die zunehmende Kommerzialisierung, die den eigentlichen Sinn – nämlich echte Wertschätzung – zu überlagern droht. Und dennoch bleibt der Muttertag ein Symbol der Verbundenheit, ein Moment der Würdigung jener Menschen, die oft im Stillen Großes leisten
Der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, in einer ersten Reaktion zur Papstwahl:
„Ich freue mich sehr, dass der neue Papst den Namen Leo gewählt hat. Ich durfte ihn im Februar im Rahmen eines Abendessens während der Soldatenwallfahrt anlässlich des Heiligen Jahres nach Rom kennenlernen. Wir hatten Gelegenheit, uns eine Stunde lang auszutauschen und ich nahm einen außerordentlich sympathischen Eindruck mit.
Die Kardinäle haben eine mutige und zukunftsweisende Entscheidung getroffen, indem sie einen gebürtigen Nordamerikaner gewählt haben, der zusätzlich über jahrzehntelange pastorale Erfahrungen in Südamerika verfügt. Die rasche Entscheidung zeigt den großen Rückhalt, auf den der Heilige Vater sich stützen kann.
Der Name Leo unterstreicht die Anliegen der ersten Sozialenzyklika. Dies und der Hintergrund seiner vielfältigen Erfahrungen befähigen ihn, wie es der Titel Pontifex ausdrückt, Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen Kulturen und wohl auch in Konfliktsituationen vermitteln zu können. Der Gruß „La pace sia con tutti voi“ – der Friede sei mit euch allen – weist genau in diese Richtung!“
Ein Augenblick der Geschichte: Punkt 18:08 Uhr durchbrach ein schneeweißer Rauchschleier den römischen Abendhimmel – das uralte Zeichen, das Generationen verbindet, ließ keinen Zweifel: Die katholische Kirche hat einen neuen Papst. In der Sixtinischen Kapelle, wo seit Jahrhunderten die Wahl des Nachfolgers Petri stattfindet, haben sich die Kardinäle im vierten Wahlgang geeinigt. Der Petersdom antwortete unmittelbar mit feierlichem Glockengeläut, das sich wie ein Siegeschoral über die Ewige Stadt legte.
Der Petersplatz, schon seit Stunden von erwartungsvollen Pilgern, Gläubigen und Neugierigen gefüllt, wurde im Nu zum Schauplatz einer kollektiven, weltumspannenden Freude. Menschen umarmten sich, viele mit Tränen des Glücks in den Augen, als die ersten „Viva il Papa!“-Rufe die Stille durchbrachen. Kameras klickten, Reporter übertrugen live, als die Glocken der Stadt zu einem Festgeläut anschwollen, das Rom erbeben ließ.
Noch ist der Name des neuen Pontifex nicht verkündet – doch das wird sich bald ändern. Der Kardinalprotodiakon, Dominique Mamberti, wird in Kürze auf den berühmten Mittelbalkon der Basilika treten, um die Worte zu sprechen, auf die die Welt wartet: „Annuntio vobis gaudium magnum – Habemus Papam!“. Es ist ein Ruf, der weit über die Mauern des Vatikans hinaus hallt – ein Ruf der Hoffnung, des Aufbruchs und der spirituellen Erneuerung.
Zuvor jedoch hat sich der Erwählte zurückgezogen in den sogenannten „Raum der Tränen“, einen Ort des inneren Aufbruchs, wo der neue Papst allein die weißen Gewänder seines Amtes anlegt. Dort, fern von den Blicken der Öffentlichkeit, darf er der überwältigenden Last und Gnade dieses Moments freien Lauf lassen. Anschließend werden ihm die Kardinäle Gehorsam und Treue schwören – ein symbolischer Akt tiefster Einigkeit.
Das Konklave selbst begann erst am Mittwoch und zählt damit zu den kürzesten in der Kirchengeschichte. 133 wahlberechtigte Kardinäle aus aller Welt hatten sich – abgeschottet von der Welt – beraten, gebetet und gewählt. Die Sedisvakanz, die Zeit der Leere seit dem Tod von Papst Franziskus am 21. April, findet damit ihr feierliches Ende.
Franziskus, der Papst der Armen, der Reformer mit sanfter Stimme und fester Haltung, hatte tiefe Spuren hinterlassen. Sein Verzicht auf Prunk, seine Nähe zu den Menschen und seine mutigen Stellungnahmen zu globalen Themen machten ihn zum moralischen Kompass unserer Zeit. Er fand seine letzte Ruhe nicht im Petersdom, sondern in der Marienkirche Santa Maria Maggiore – seinem Herzensort.
Nun aber richtet sich der Blick auf das Fenster der Weltkirche, wo sich bald der 267. Nachfolger des Apostels Petrus zeigen wird. Er wird segnen – Urbi et Orbi, der Stadt und dem Erdkreis – und damit ein neues Kapitel im Buch des Glaubens aufschlagen.
Quelle: orf.at und kathpress, redigiert durch ÖA
Schwarzer Rauch, stille Zeichen
Es war genau 11:51 Uhr, als ein aufmerksamer Blick gen Himmel ausreichte, um den Verlauf des Vormittags im Vatikan zu deuten: Schwarzer Rauch stieg erneut aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle empor – ein unmissverständliches Zeichen, dass auch der zweite Tag der Papstwahl ohne Einigung blieb. Damit sind nun bereits drei Wahlgänge verstrichen, ohne dass sich eine Zweidrittelmehrheit unter den 133 wahlberechtigten Kardinälen gebildet hat.
Die Szenerie auf dem Petersplatz wiederholte sich – und doch lag eine eigentümliche Spannung in der Luft. Tausende Gläubige, Touristen und Römer hatten sich erneut versammelt, um der nüchternen, fast alchemistischen Choreographie des Konklaves beizuwohnen. Der Rauch aus dem antiken Schornstein wurde zum flüchtigen, aber gewichtigen Boten einer Weltkirche, die nach neuer Führung sucht.
Ein Warten mit Geschichte
Seit dem frühen Donnerstagmorgen sind die Kardinäle im Inneren der Sixtina zurückgezogen – abgeschirmt von der Welt, der Kommunikation enthoben, dem sakralen Ernst der Wahl verpflichtet. Die Nachfolge von Papst Franziskus, der am 21. April verstorben ist, gestaltet sich als komplexes Ringen. 89 Stimmen wären nötig, um einen neuen Pontifex zu bestimmen – bislang jedoch vergeblich.
Das abendliche Ritual wiederholte sich bereits am Vortag: gegen 21 Uhr stieg ebenfalls dunkler Rauch auf. Doch das Scheitern des Konsenses bedeutet nicht Stillstand – im Gegenteil. Der Prozess der Wahl ist ein Werk der Besinnung, des Gebets und der diplomatischen Feinfühligkeit innerhalb eines Gremiums, das aus über hundert Nationen zusammenkommt.
Rauch, Ritual und Rückzug
In den Gemäuern der Sixtinischen Kapelle brennen während der Wahl zwei Öfen: einer historischen Herkunft, eingeführt 1939, für die Verbrennung der Stimmzettel; ein zweiter, moderner, beigemischt mit chemischen Zusätzen, um die Rauchfarbe zu beeinflussen. Das visuelle Signal, das seit Jahrhunderten dem wartenden Volk vermittelt, ob ein neuer Hirte gefunden wurde, bleibt ein einzigartiges Merkmal dieses uralten Rituals – obwohl es nicht einmal formell vorgeschrieben ist.
Die Wahlordnung der Kirche erlaubt pro Tag vier Wahlgänge, jeweils zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag. Falls es auch am heutigen Nachmittag zu keiner Entscheidung kommt, wird sich erneut schwarzer Rauch über dem Vatikanhimmel zeigen – mutmaßlich nach 19 Uhr.
Hoffnung im Zeichen des Schweigens
Der Nachmittag bringt neue Gelegenheit für Einigung – mit Beginn der nächsten Sitzung um 16:30 Uhr. Und während sich die Türen der Kapelle ein weiteres Mal schließen, richtet sich die Aufmerksamkeit der Welt auf einen unscheinbaren Schornstein. Der nächste weiße Rauch, der aus ihm steigt, wird nicht nur das Ende einer Wahl verkünden – sondern den Anfang eines neuen Pontifikats.
Bis dahin verweilt der Petersplatz in stiller Erwartung. Die Glocken des Doms schweigen. Doch sie stehen bereit. Bereit für den Moment, in dem aus stiller Enklave wieder Stimme wird. Und Geschichte.
Quelle; kathpress, redigiert durch ÖA
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Der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, in einer ersten Reaktion zur Papstwahl: „Ich freue mich sehr, dass der neue Papst den Namen Leo gewählt hat. Ich durfte ihn im Februar... Weiterlesen

Ein Augenblick der Geschichte: Punkt 18:08 Uhr durchbrach ein schneeweißer Rauchschleier den römischen Abendhimmel – das uralte Zeichen, das Generationen verbindet, ließ keinen Zweifel: Die katholische Kirche hat einen neuen... Weiterlesen

Feierliche Weihe im Grazer Dom Am 1. Mai 2025 erlebte der Grazer Dom einen bewegenden Moment kirchlicher Erneuerung: Johannes Freitag, bisher Stadtpfarrer von Trofaiach und Seelsorgeraumleiter „An der Eisenstraße“, wurde zum... Weiterlesen

Ein besonderes Ereignis für Kirche und Gesellschaft Im vollbesetzten Grazer Dom wurde am Donnerstag, dem 1. Mai 2025, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Diözese Graz-Seckau aufgeschlagen: Der bisherige Pfarrer... Weiterlesen

Am 29. April 2025 traf sich Militärdekan Oliver Hartl, Delegationsleiter der österreichischen Teilnehmer an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI), mit der Militärmusik Tirol in Innsbruck zu einer intensiven musikalischen Probe... Weiterlesen

Am 1. Mai erhält die steirische Landeshauptstadt hohen kirchlichen Besuch – zur Weihe des neuen Weihbischofs der Diözese Graz-Seckau, Johannes Freitag, wird eine Vielzahl an geistlichen Würdenträgern, politischen Repräsentanten und... Weiterlesen

Ein Requiem im Wiener Stephansdom vereinte Kirche, Politik und Gläubige Mit einem feierlichen Requiem im Wiener Stephansdom verabschiedete sich Österreich am Montagabend offiziell von Papst Franziskus. Unter großer Anteilnahme von Kirche... Weiterlesen

Am 28. April 2025 fand in der Birago-Kaserne Melk eine Einweisung für das Aufbaukommando der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI) nach Lourdes statt. Das Kommando wird heuer vom Pionierbataillon 3 –... Weiterlesen

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen

In der Fastenzeit bietet sich in vielen Kirchen ein besonderes Bild: Altar und bildliche Darstellungen Jesu werden hinter kunstvoll gestalteten Tüchern verborgen. Doch was steckt hinter dieser Tradition? Wo liegen... Weiterlesen

Am 25. März begeht die katholische Kirche das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Der Ursprung dieses besonderen Tages liegt in einer der bewegendsten Szenen des Neuen Testaments: der Begegnung der... Weiterlesen