Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.
Katholische Militärseelsorge
Webauftritt des Katholischen Militärordinariates der Republik Österreich
Im feierlichen Rahmen kam die katholische Militärseelsorge in der St. Georgs-Kathedrale zu einem besonderen Gottesdienst zusammen. Im Zuge eines Hochamtes beging die Militärdiözese ein seltenes, vierfaches Jubiläum.
Im Mittelpunkt des liturgischen Gedenkens standen der Weltfriedenstag, das 70-jährige Bestehen der katholischen Militärseelsorge, das 40-jährige Jubiläum der Apostolischen Konstitution Spirituali militum curae sowie der 11. Weihetag des amtierenden Militärbischofs Dr. Werner Freistetter.
Die St. Georgs-Kathedrale, als Bischofssitz des Militärbischofs und Herzstück der Theresianischen Militärakademie, bot den würdigen Rahmen für die Feier mit geladenen Repräsentanten aus Kirche, Politik und dem Österreichischen Bundesheer sowie langjährigen Wegbegleitern.
An seinem 11. Weihetag verband der Militärbischof in seiner Predigt den Dank für sieben Jahrzehnte institutionalisierte Seelsorge mit einem eindringlichen Blick auf die Zukunft. Im Zentrum stand dabei die Warnung vor einer Entmenschlichung durch Künstliche Intelligenz (KI) im Militär – insbesondere vor autonomen Entscheidungen über Leben und Tod. Angesichts der volatilen weltpolitischen Lage sicherte er den Soldaten auch künftig die verlässliche Begleitung der Seelsorge zu.
Vier Jubiläen im Fokus
11. Weihetag des Militärbischofs: Die Diözese feierte das persönliche Jubiläum ihres Oberhirten, der vor elf Jahren seine Weihe im Dom zu Wiener Neustadt empfing. Militärgeneralvikar Mag. Peter Papst ging in seiner Ansprache besonders auf den bischöflichen Wahlspruch „Religio et Pax“ ein: „Dieser Wahlspruch ist für dich tiefstes Lebensprogramm. Besonders das zweite Wort – der Frieden – ist dir in all den Jahren als Militärbischof zu einem überragenden, persönlichen Herzensanliegen geworden… Wo Religion und der Einsatz für den Frieden zusammenfinden, da entsteht echter Schutz für den Menschen!“
Der Weltfriedenstag: 1967 von Papst Paul VI. eingeführt, rückt dieser Tag die weltweite Friedensarbeit in den Fokus. Papst Leo XIV. griff in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2026 den Christusgruß „Der Friede sei mit euch“ auf – jene Worte, mit denen er sich bereits am Abend seiner Papstwahl an die Welt gewandt hatte. Die jährliche päpstliche Botschaft dient den Gläubigen weltweit als Leitfaden und Inspiration für den aktiven Friedenseinsatz. Nachzulesen unter: Papstbotschaft zum Weltfriedenstag 2026
70 Jahre katholische Militärseelsorge: Am 4. Oktober 1956 beschloss der Ministerrat die Einrichtung der Militärseelsorge in der Zweiten Republik. Seither ist sie ein unverzichtbarer Anker im Dienstalltag sowie bei Auslandseinsätzen. Das römisch-katholische Militärordinariat betreut heute rund 100.000 Katholikinnen und Katholiken im Umfeld des Österreichischen Bundesheeres. Historisch betrachtet ist sie die älteste kategoriale Seelsorgesparte der Welt; ihre Wurzeln reichen in Österreich bis in das 16. Jahrhundert zurück.
40 Jahre Spirituali militum curae: Vor genau vier Jahrzehnten ordnete Papst Johannes Paul II. mit dieser Apostolischen Konstitution die Militärseelsorge weltweit neu und erhob die Militärordinariate in den Rang von Diözesen. Dieses kirchenrechtliche Fundament sichert bis heute die pastorale Eigenständigkeit und Struktur der Militärdiözese.
Unter dem Motto „Wächter des Friedens“ reisten 300 österreichische Pilger unter der Leitung von Militärbischof Werner Freistetter zur 66. Internationalen Soldatenwallfahrt vom 22. bis 25. Mai 2026 nach Lourdes. Jedes Jahr versammeln sich tausende Soldaten aus aller Welt bei der Soldatenwallfahrt PMI - Pélerinage Militaire International. Auch heuer waren es 17.000 Pilger aus 40 Nationen, die bei der größten Friedenskundgebung der Welt teilnahmen.
Jahr für Jahr strömen Millionen Gläubige zur Grotte von Massabielle, wo 1858 die Gottesmutter Maria einem jungen Mädchen namens Bernadette erschienen ist.
Seit 1958 kommen jährlich tausende Soldaten aus der ganzen Welt an den berühmten südfranzösischen Marienwallfahrtsort, um ein lebendiges Zeugnis für den Frieden abzulegen und gemeinsam zu beten.
Die Soldatenwallfahrt hat ihren Ursprung in einer gemeinsamen Friedensinitiative französischer und deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg im Willen, gegenseitige Ressentiments zu überwinden. Die österreichische Delegation nimmt seit Beginn daran teil.
Soldaten aus aller Welt kommen mit ihren Anliegen zur Grotte und beten für ihre Anliegen und um den Frieden. Auch zu nächtlicher Stunde sieht man junge Menschen knieend und betend an der Grotte. Die ganze Stadt wird durch die Soldaten belebt und am Abend werden internationale Freundschaften geknüpft und sich ausgetauscht.
Das abwechslungsreiche Programm setzt sich zusammen aus nationalen und internationalen Feiern und Gottesdiensten, Konzerten der Militärmusikkapellen der teilnehmenden Nationen und offiziellen Terminen für die jeweiligen Kommandanten und Repräsentanten aus aller Welt. Die österreichische Delegation wurde von einem Fahnentrupp der Theresianischen Militärakademie begleitet. Die musikalische Gestaltung dieser vier Tage übernahm heuer die Militärmusik Tirol und beeindruckte die internationalen Teilnehmer durch ihr abwechslungsreiches musikalisches Repertoire.
Die Wallfahrt fördert internationale Begegnungen und trägt so wesentlich zum Weltfrieden bei.
Alle Bilder finden Sie auf unserem Flickr: https://flic.kr/s/aHBqjCUbQr
Die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes 2026 steht unter dem Motto „Wächter des Friedens“. Wächter zu sein bedeutet wach zu bleiben, wenn andere schlafen. Wie schwierig das ist, zeigt das Beispiel der Jünger im Garten Getsemani: Als Jesus vor seiner Verhaftung allein in Todesangst zu Gott betet, sind alle seine Begleiter schon eingeschlafen. Sie haben den Ernst der Situation nicht erkannt oder versuchen ihn im Schlaf zu verdrängen.
Auch an vielen anderen Stellen fordert Jesus seine Jünger, die ersten Christen und mit ihnen uns selbst auf, wachsam zu sein oder wach zu bleiben, um die Zeit nicht zu verpassen, in der der Menschensohn am Ende wiederkommt und die Welt sich erneuert.
Wach zu bleiben bedeutet aber nicht, wie der Wachhund, der jeden beliebigen Passanten anbellt, in jeder bedenklichen Entwicklung gleich die Apokalypse am Werk zu sehen und das baldige Ende der Welt zu erwarten. Viel wichtiger ist es, den zahlreichen, hauptsächlich von Menschen verursachten Bedrohungen, die tatsächlich das Wohl der Menschheitsfamilie gefährden – die Zerstörung unserer Lebensgrundlage, der Klimawandel, die ungerechte Verteilung der Ressourcen, inner- und zwischenstaatliche bewaffnete Konflikte, neue Technologien in der Kriegführung wie im zivilen Leben –, mutig, entschieden und mit Vernunft zu begegnen.
Am ehesten können wir von den biblischen Texten über die Endzeit lernen, dass Christus nicht als übermächtiger Politiker, als unwiderstehlicher militärischer Kommandant erscheinen wird, sondern dass die Eskalation der endzeitlichen Kämpfe, von denen an manchen Stellen die Rede ist, auf widergöttliche Mächte zurückzuführen ist. Von daher sollten wir auch in unserer Zeit, in der wir eine Zunahme autoritärer Tendenzen in vielen Ländern sehen, sehr vorsichtig sein, wenn einem Volk, einem politischen Programm oder ein einem einzelnen politischer Führer messianische Züge zugesprochen werden.
Wach zu sein in der Nachfolge Jesu bedeutet also nicht, jene Hoffnung auf Zukunft aufzugeben, ohne die unser Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden in dieser Welt nicht langfristig aufrechterhalten werden kann. Heute wach zu bleiben hat auch nichts zu tun mit dem nicht zur Ruhe kommen Können, der ständigen Aufmerksamkeit, die die sich immer stärker beschleunigenden Bilder des Lebens in diesen unruhigen Zeiten von uns fordern und die uns von unserem christlichen Auftrag ablenken mögen.
Wächter sein bedeutet konzentriert und achtsam für andere da zu sein, für ihr Wohl und ihre Sicherheit, für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in unserer unruhigen Welt.
Kommen Sie mit uns nach Lourdes, um für ein Ende der Feindseligkeiten im Nahen Osten, in der Ukraine, im Sudan und in allen anderen Konfliktgebieten zu wachen und zu beten, als Soldatinnen und Soldaten aus so vielen Ländern unsere Freundschaft zu feiern und Zeichen zu sein für die Verbundenheit aller Menschen zu einer Familie!
Ihr Militärbischof
+ Werner Freistetter
Im Camp Film City fand ein außergewöhnliches Firmung statt. Oberst des Generalstabsdienstes Kahler, der Kontingentskommandant, sowie zahlreiche Soldatinnen und Soldaten des österreichischen KFOR-Kontingents nahmen an der Feier mitten im Einsatzraum teil.
Das Sakrament der Firmung wurde von Militärsuperior Gmachl-Aher gespendet.
Die Firmung ist ein wichtiges Sakrament, bei dem junge Menschen durch die Gabe des Heiligen Geistes in ihrem Glauben gestärkt werden. Mit diesem feierlichen Schritt bestätigen die Firmlinge ihr Taufversprechen und sagen ganz bewusst aus eigener Entscheidung „Ja“ zu ihrem christlichen Lebensweg.
Eine der Kernaktivitäten der katholischen Militärseelsorge ist die Vorbereitung und die Spendung der Firmung. Insbesondere nach Ostern und Pfingsten, finden in den verschiedenen Militärpfarren viele Firmungen statt. Auch Militärbischof Werner Freistätter reist in dieser Zeit zu vielen Soldatenfirmungen in alle Bundesländer.
Mit dem Aschermittwoch begann die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Seit dem 2. Jahrhundert begehen Christinnen und Christen diese Wochen als Zeit der Umkehr und inneren Sammlung – in Erwartung des höchsten Festes des Kirchenjahres: der Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi.
Vierzig Tage mit biblischer Tiefe
Die Fastenzeit reicht vom Aschermittwoch bis zum Beginn der Abendmahlmesse am Gründonnerstag. Die Sonntage bleiben ausgenommen; sie gelten traditionell als Tage der Auferstehung und damit als „fastenfrei“.
Die Zahl 40 ist in der Heiligen Schrift vielfach belegt: 40 Tage der Sintflut, 40 Jahre Wüstenwanderung Israels, 40 Tage des Fastens Jesu in der Wüste. Sie steht für Prüfung, Reifung und Neubeginn.
Liturgie im Zeichen der Sammlung
Auch das kirchliche Erscheinungsbild verändert sich. Gloria und Halleluja verstummen, der Blumenschmuck wird zurückgenommen, Violett prägt als liturgische Farbe den Kirchenraum – Ausdruck von Besinnung und Umkehr.
Eine bewusste Unterbrechung setzt der vierte Fastensonntag, der Laetare-Sonntag: Rosa – bei dieser Farbe wird dem Violett Weiß (als Zeichen von Freude, Frieden, Licht, Vollkommenheit sowie für Christus und die Auferstehung) zugefügt – verweist bereits auf die immer näherkommende Osterfreude. Mit dem fünften Fastensonntag werden die Kreuze verhüllt – ein ausdrucksstarkes Zeichen, das bis zur Karfreitagsliturgie bestehen bleibt.
Verzicht und Verantwortung
Aschermittwoch und Karfreitag sind verpflichtende Abstinenztage, die traditionell fleischlos begangen werden. Darüber hinaus gestalten viele Gläubige diese Zeit bewusst: durch Verzicht auf Genussmittel, durch Einschränkung liebgewonnener Gewohnheiten oder durch eine intensivere Pflege des geistlichen Lebens. Auch neue Formen des Fastens kamen in den letzten Jahren hinzu, etwa das Autofasten oder der Verzicht auf „soziale“ Medien.
Zugleich hat die Fastenzeit heute eine soziale Dimension erhalten – als Zeit der Solidarität, des bewussteren Umgangs mit Ressourcen und der Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt.
Zwischen Strenge und Auslegung
Im Mittelalter waren die Fastengebote streng geregelt, und ihre Missachtung wurde empfindlich geahndet. Zugleich zeugt die Geschichte von kreativen Auslegungen kirchlicher Vorgaben. So erklärte das Konzil von Konstanz alles, was im Wasser lebt, zum „Fisch“ – mit entsprechenden Folgen für den Speiseplan. Damit galten auch Biber oder Otter als „Fastenspeisen“.
Die Fastenzeit ist bis heute eine Zeit der Vorbereitung und der Entscheidung, eine Zeit zwischen Gewohnheit und Neubeginn, Verzicht und innerer Freiheit – stets mit dem Blick auf das Osterfest.
Die Militärpfarren laden ein …
Die katholischen Militärpfarren Österreichs laden in diesen Wochen zu verschiedenen Veranstaltungen ein: Einkehrtagen, vorösterlichen Gottesdiensten, Soldatenkreuzwegen … Nutzen auch Sie diese Möglichkeit und nehmen Sie die Angebote in der Fastenzeit an, um sich auf das höchste Fest im Kirchenjahr einzustimmen und vorzubereiten.
Quellen:
Fastenzeit - Ursprung und Bedeutung | Vivat! Magazin
Fastenstrafen, Farbe und Fische – Fakten zur Fastenzeit – kath.ch
Christentum: 40-tägige österliche Bußzeit: Fastenzeit beginnt - religion.ORF.at
Liturgische Farben im Gottesdienst | Vivat! Magazin
Der Aschermittwoch stellt den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit im Christentum dar, die sich bis Ostern erstreckt. Seit dem 6. Jahrhundert wird der Mittwoch als Aschermittwoch bezeichnet, der vor dem sechsten Sonntag vor Ostern liegt.
Brauchtum und Tradition am Aschermittwoch
In der frühen Kirche begann am Aschermittwoch die öffentliche Buße. An diesem Tag legten die Büßer ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut. Ab dem 10. Jahrhundert ging man von dieser Form der öffentlichen Buße ab und das Ascheritual wurde auf alle Gläubigen ausgeweitet.
Der bis heute gültige Brauch, dass Gläubige durch den Priester auf Stirn oder Scheitel mit Asche als Zeichen für die beginnende Buß- und Fastenzeit bestreut werden, geht auf Papst Urban II. zurück, der diese Form am Ende des 11. Jahrhunderts offiziell einführte.
Heute spricht der Priester beim Auflegen des Aschenkreuzes einen der folgenden Sätze:
»Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst« (vgl. Gen 3,19). Oder: »Kehre um und glaube an das Evangelium«.
Die Asche, die dabei zur Verwendung kommt, wird aus den am Palmsonntag des Vorjahres übrig gebliebenen Palm- oder Ölzweigen gewonnen. Der Termin des Aschermittwochs ist kein fester Tag, sondern ein variabler Termin, der vom Osterfest her berechnet wird.
Die Militärpfarren laden ein …
Die katholischen Militärpfarren Österreichs laden an diesem Tag zum Empfang des Aschenkreuzes ein. Nutzen auch Sie diese Möglichkeit und setzen Sie ein bewusstes Zeichen zu Beginn der Fastenzeit.
Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
Am Samstag, dem 24. Jänner 2026, hat Josef Grünwidl offiziell das Amt des Erzbischofs von Wien übernommen. Die feierliche Bischofsweihe und die anschließende Amtseinführung fanden im Wiener Stephansdom statt.
An der Weihe nahmen rund 3.000 Gläubige und Gäste teil, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Mitglieder der Bundes- und Landesregierung sowie Vertreter anderer christlicher Konfessionen und Religionsgemeinschaften.
33. Bischof von Wien
Zu Beginn der Feier wurde im Stephansdom das Ernennungsschreiben von Papst Leo XIV. verlesen. Papst Leo XIV. hatte Josef Grünwidl am 17. Oktober 2025 offiziell zum Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn ernannt. Die Diözese Wien zählt damit ihren 33. Bischof beziehungsweise – seit der Erhebung zur Erzdiözese im Jahr 1723 – ihren 17. Erzbischof.
Die Weihe nahm Kardinal Schönborn gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof und Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Franz Lackner, sowie dem Leitmeritzer Bischof Stanislav Pribyl vor. Die Handauflegung erfolgte durch alle amtierenden heimischen Bischöfe und Weihbischöfe sowie durch den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro López Quintana.
Traditionell wurde zu diesem Anlass die Pummerin geläutet – Österreichs größte Glocke, die nur bei besonderen Ereignissen erklingt.
Die Wünsche von Kardinal Schönborn
In seiner Predigt wünschte Kardinal Schönborn dem neuen Erzbischof ein „hörendes Herz“ sowie die „Gabe der Weisheit und der Unterscheidung“. Die Bischofsweihe, so Schönborn, verleihe keine weltliche Macht oder Regierungsgewalt, wohl aber den Auftrag, die Gemeinschaft der Gläubigen der Erzdiözese Wien zu leiten.
Schlichte Insignien
Nach der Salbung mit Chrisam empfing Grünwidl die bischöflichen Insignien – Mitra, Ring und Bischofsstab – und wurde anschließend zur Kathedra geführt. Mit dem Platznehmen auf dem Bischofssitz übernahm er sichtbar die Leitung der Erzdiözese Wien. Die Mitfeiernden dankten es mit lang anhaltendem Applaus.
Bewusst entschied sich Grünwidl für schlichte Insignien. Als Hirtenstab wählte er den einfachen Holzstab des verstorbenen Weihbischofs Helmut Krätzl, ergänzt um eine versilberte Krümme. Auch der Bischofsring ist versilbert. Das Brustkreuz ist eine Kopie des Kreuzes von Papst Franziskus. Neu angefertigt wurde lediglich die Mitra.
Dankesworte von Grünwidl
In seinen Dankesworten griff Grünwidl ein Zitat des heiligen Augustinus auf. Er dankte für den Segen der Weihe, den Mitarbeitenden der Erzdiözese sowie allen Anwesenden:
„Wenn das, was ich für euch bin, mich erschreckt, gibt mir das, was ich mit euch bin, Zuversicht: Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ.“
Josef Grünwidl hatte die Erzdiözese Wien bereits seit dem 22. Jänner 2025 interimistisch geleitet, nachdem Papst Franziskus (2013–2025) das altersbedingte Rücktrittsgesuch Kardinal Schönborns zu dessen 80. Geburtstag angenommen hatte. Mit der Bischofsweihe ist diese Übergangsphase nun formell abgeschlossen.
Wien, im Dezember 2025
Liebe Schwestern und Brüder!
In dem 1931 erschienenen Buch „Die Religion im Weltkrieg“ findet sich eine
bemerkenswerte Notiz über Probleme religiöser Soldaten mit ihrem persönlichen
Gottesglauben im Ersten Weltkrieg:
„Von großer Bedeutung für die Stellung der Religion in der Seele des Soldaten waren ferner
die durch den Krieg ausgelösten Glaubenszweifel. Die ewigen, peinlichen, mit der Dauer des
Krieges immer häufiger werdenden Fragen nach der Gerechtigkeit Gottes, nach Gottes
Barmherzigkeit, Gottes Liebe. Ob Gott das mit ansehen kann? Ob das überhaupt Gottes Wille
und Zulassung sein kann? Ob Gott nicht das Härteste ist, was es geben kann?“ (126)
Der Autor Erhard Schlund war selbst während der gesamten Dauer des Ersten Weltkriegs als
Feldgeistlicher tätig. Soldaten in dieser größten Seelennot zu helfen, „wenn eine religiös
veranlagte und gottgläubige Seele nicht mehr an Gottes Güte glauben kann“ (127), schien
ihm besonders schwer. Zwar konnte nicht selten einem an Gott verzweifelnden Soldaten
geholfen werden, aber dann kam „irgend ein Ereignis [..], irgend eine Granate, irgend ein
unverständlicher Befehl von oben“ (126) und machte alles noch schlimmer. Da wurde auch
der Seelsorger, der ja diese Erfahrungen mit den Soldaten teilte, immer wieder ganz
persönlich in die Fragen nach dem Sinn des Glaubens, nach der Gerechtigkeit und Güte
Gottes hineingezogen: „Wie oft leckte die Flamme solcher brennender Wunden in der Seele
des religiösen Soldaten auch an die Seele des Priesters heran!“ (126)
Auch für uns ist es unausweichlich, diese Fragen zulassen, um überhaupt die religiösen und
menschlichen Krisen der Soldatinnen und Soldaten sowie unsere eigenen wahrnehmen zu
können. Denn jeder, der seinen Glauben wirklich ernst nimmt, wird mit diesen Fragen
irgendwann in Berührung kommen. Sie stellen sich nicht nur in bewaffneten Konflikten mit
all ihren Folgen, sondern auch bei Naturkatastrophen, bei massiven
Menschenrechtsverletzungen, in Beziehungskrisen, besonders aber, wenn ein geliebter
Mensch stirbt oder schwer erkrankt, wenn wir unsere eigene körperliche, psychische,
moralische Begrenztheit und Verletzlichkeit erfahren.
Die Frage nach Gott war es auch, die den Franziskaner Schlund sehr früh in seiner
Auseinandersetzung mit der Ideologie der aufkommenden Bewegung des
Nationalsozialismus erkennen ließ, dass zu keiner Annäherung oder gar Übereinstimmung
kommen könne. Auch wenn der Einsatz des Einzelnen für Vaterland und Volksgemeinschaft
im Ersten Weltkrieg von ihm durchaus positiv gesehen wird: Dass das Volk, und zwar ein
bestimmtes Volk in der Entgegensetzung zu anderen mehr oder weniger vergöttlicht wird,
ist mit dem christlichen Gottesbild nicht zu vereinbaren.
Auch heute besteht die Gefahr einer Ideologisierung oder politischen Vereinnahmung von
Religion und persönlichem Glauben, nicht nur in autoritär regierten Staaten oder während
bewaffneter Konflikte wie jene im Nahen Osten und in der Ukraine. Aber vielleicht ist unser
Glaube gegenwärtig noch viel stärker durch die neuen technischen Entwicklungen
gefährdet, durch die unser Leben und Arbeiten zunehmend beschleunigt wird. Sie eröffnen
uns ungeahnte Möglichkeiten, liefern uns scheinbar mit Leichtigkeit ein ganzes Universum
an Informationen und können uns mit vielen Menschen oberflächlich in Kontakt bringen.
Dennoch nehmen Vereinsamung und Ausgrenzung in der digitalen Welt zu. Der Einfluss der
sogenannten künstlichen Intelligenz auf den Menschen und seine Gesellschaft wird weiter
zunehmen. Wie wird sie sich auf die Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten auswirken,
die dem christlichen Glauben Nahrung und Halt geben: die Dankbarkeit und Freude über das
Geschenk des Lebens, die Sehnsucht nach Erkenntnis der Welt, nach tiefer
zwischenmenschlicher Begegnung, nach dem ganz Anderen, in dem unser eigenes
unergründliches Wesen geborgen ist und der uns Heimat verheißt über alle Begrenztheit in
dieser Welt hinaus?
In den adventlichen und weihnachtlichen Texten der Liturgie ist viel von der Sehnsucht die
Rede: der gemeinsamen Sehnsucht eines ganzen Volkes nach Freiheit und Frieden, der
Sehnsucht Simeons, der dem Tod schon ganz nahe ist, nach dem zukünftigen Heil, die
Vorfreude Marias auf die von einem Engel Gottes verkündete Geburt eines Sohnes.
Dieser Sohn Gottes, in dem sich für uns Christen die messianischen Verheißungen erfüllt
haben, der den Menschen den Beginn der Herrschaft Gottes zusagt und durch den wir am
meisten erfahren können, wer Gott für uns ist, dieser Jesus war zugleich ein Mensch mit
allem, was unser Leben als Mensch ausmacht: Er wird als hilfloser Säugling geboren, braucht
Zeit, um zu wachsen und „an Alter und Weisheit“ zuzunehmen. Dabei entwickelt sich Jesus
nicht zu einer Art Übermensch mit Superkräften, sondern er bleibt ein Mensch wie wir, fühlt,
leidet, ist manchmal ungeduldig oder zornig über Missstände, trauert um einen
verstorbenen Freund und kennt das Gefühl äußerster Verlassenheit angesichts des Todes.
Und am Ende ereignet sich die Erlösung aus der Verstrickung der Menschen in Schuld und
Gewalt nicht durch die göttliche Vernichtung oder Bestrafung der Widersacher und Sünder,
sondern durch das stellvertretende Erleiden ungerechter Gewalt bis zur Hingabe des
eigenen Lebens.
Warum wir Menschen uns hingegen immer noch kaum aus dieser Verstrickung lösen können
oder wollen, war nicht nur für viele Soldaten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs
so schwer verständlich. Sie liegt im Geheimnis unserer Freiheit begründet und damit letztlich
immer auch im Geheimnis des ganz Anderen, der uns als sein Abbild erschaffen und die
Freiheit zum Guten eröffnet hat, der aber auch ein Scheitern in Freiheit zulässt.
In diesen Tagen denke ich besonders an unsere Soldaten im Einsatz, die in verschiedenen
Konfliktregionen auch an den Weihnachtsfeiertagen an der Eindämmung dieser Option der
Gewalt mitarbeiten – als Diener jenes „Friedens auf Erden“, den die Engel in der großen
Vision des lukanischen Weihnachtsevangeliums den einfachen Hirten auf dem Feld
verheißen haben.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!
+ Werner Freistetter
Dr. Werner Freistetter
Militärbischof für Österreich
Am 11. Dezember 2025 wurde die umfassende Verwaltungsstrukturreform der Katholischen Militärseelsorge Österreich feierlich unterzeichnet. Militärbischof Dr. Werner Freistetter, Militärgeneralvikar Mag. Peter Papst und Militärerzdekan Dr. Harald Tripp bestätigten jene Dekrete und Ordnungen, die in den vergangenen zwölf Monaten unter Leitung von Dipl. Theol. David Gomolla von einem interdisziplinären Expertenteam erarbeitet wurden. Die Reform tritt für zwei Jahre ad experimentum in Kraft.
Die Neuordnung betrifft ausschließlich die kirchenrechtliche Struktur der Militärdiözese und stellt einen Meilenstein dar, da klare Zuständigkeiten, Transparenz und moderne Verwaltungsstrukturen geschaffen werden. Zentrales Element ist die organisatorische Trennung der Militärdiözese vom nunmehr so benannten „Bischöflichen Versorgungsfonds“.
In den kommenden Monaten folgen weitere organisatorische Schritte, um die Zusammenarbeit effizient zu gestalten und die Reform gemeinsam mit den Militärseelsorgern und Mitarbeitenden umzusetzen.
Am 8. Dezember begeht die katholische Kirche eines ihrer bedeutendsten Hochfeste: Mariä Empfängnis. Dieses Datum liegt bewusst neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens am 8. September und erinnert an den Glauben, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an frei von der Erbsünde war.
Oft wird dieser Festtag missverstanden: Er bezieht sich nicht auf die jungfräuliche Empfängnis Jesu, sondern auf die Überzeugung, dass Maria selbst bereits im Mutterleib ein einzigartiges Gnadengeschenk Gottes erhielt.
Die theologische Bedeutung
Das Lukasevangelium spricht Maria als „Begnadete“ an – ein Titel, der sich über die Jahrhunderte hinweg theologisch immer weiter entfaltet hat. Die Kirche sieht in Maria eine Frau, deren Beziehung zu Gott von Anfang an ungetrübt war – eine Erwählung, die sie zur Mutter Jesu vorbereitet.
Das Dogma von 1854
Papst Pius IX. erklärte die Lehre der unbefleckten Empfängnis 1854 feierlich zum Dogma. Die Kirche bekennt seitdem offiziell, dass Maria durch ein einzigartiges Gnadengeschenk Gottes im Hinblick auf die Erlösungstat Jesu Christi vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde.Dieses Dogma ist klar von der jungfräulichen Empfängnis Jesu zu unterscheiden, die auch andere christliche Konfessionen anerkennen.
Historische Entwicklung des Festes
Die Wurzeln des Festtages reichen weit zurück:
8.–9. Jahrhundert: erste Feiern der Empfängnis Mariens
1477: Papst Sixtus IV. etabliert das Hochfest am 8. Dezember
1708: das Fest wird für die gesamte Kirche verbindlich
Johannes Duns Scotus prägte die bis heute gültige theologische Begründung, dass Maria „im Hinblick auf die Verdienste Christi“ vor der Erbschuld bewahrt wurde.
Ein Fest mit weltweiter Bedeutung
Mariä Empfängnis ist in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag, darunter Österreich, Liechtenstein, Italien, Spanien, Portugal, Malta, Chile und Argentinien. In den orthodoxen Kirchen wird der Festtag am 9. Dezember begangen.
Mariä Empfängnis in Österreich: Ein historisch tief verwurzelter Feiertag
In Österreich reicht die Tradition des 8. Dezember bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Nachdem Wien von der Fremdherrschaft verschont geblieben war, erklärte Kaiser Ferdinand III. Maria im Jahr 1647 zur Schutzpatronin Österreichs und legte Mariä Empfängnis als Feiertag fest.
Während der NS-Zeit abgeschafft, wurde der Tag nach einem breit getragenen Volksbegehren 1955 wieder als gesetzlicher Feiertag eingeführt – auch als Ausdruck des Dankes für die wiedererlangte Freiheit Österreichs.
Öffnung der Geschäfte seit 1995
Bis 1995 blieben Geschäfte am 8. Dezember geschlossen. Da jedoch viele Menschen an diesem Tag zum Einkaufen ins Ausland auswichen, wurde eine Gesetzesänderung vorgenommen. Seitdem dürfen Geschäfte an Mariä Empfängnis öffnen – und der 8. Dezember entwickelte sich zu einem der umsatzstärksten Tage der Adventzeit.
Feier des Hochfestes in der St. Georgs-Kathedrale
Auch die St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt begeht dieses Hochfest in besonderer Weise. Die feierliche Messe zu Mariä Empfängnis findet dort am 8. Dezember um 10:00 Uhr statt und bildet jährlich einen bedeutenden liturgischen Höhepunkt, der viele Gläubige zusammenführt.
Quellen: kathpress.at, https://www.katholisch.at/mariaeempfaengnis
Am kommenden Freitag ist es wieder so weit: Die Kirchen unseres Landes öffnen ihre Türen zur Langen Nacht der Kirchen. Das...
WeiterlesenDer Blasiussegen gehört zu den bekanntesten Segnungen der katholischen Kirche. Jahr für Jahr wird er rund um den 3. Februar...
WeiterlesenMit der Amtseinführung eines Bischofs treten Symbole in den Mittelpunkt, die weit mehr sind als liturgischer Schmuck. Die sogenannten Insignien...
WeiterlesenDer Advent ist eine besondere Zeit im christlichen Kalender und eröffnet zugleich das neue Kirchenjahr. Er verbindet jahrhundertealte Bräuche mit...
WeiterlesenDer Oktober gilt traditionell als Rosenkranzmonat. Für viele mag diese Gebetsform heute altmodisch wirken, doch sie birgt eine erstaunliche Aktualität. Papst Franziskus brachte es auf den Punkt: „Der Rosenkranz ist…
Informationen aus der KircheHeute, am 10. September, findet weltweit der Welttag der Suizidprävention statt. Seit 2003 erinnern die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Gesellschaft für Suizidprävention (IASP) jährlich an diesem Datum daran, wie…
Informationen aus der KircheChristophorus – Schutzpatron der Reisenden (Gedenktag: 24. Juli) Der heilige Christophorus zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen – vor allem im Straßenverkehr. Als Schutzpatron der Reisenden ziert sein Bild zahlreiche…
Informationen aus der KircheAm 10. Juli feiert die katholische Kirche erstmals den offiziellen Gedenktag des heiligen Engelbert Kolland. Der Tiroler Franziskaner wurde 2024 von Papst Franziskus heiliggesprochen – als erster Österreicher seit über…
Informationen aus der KircheAm 29. Juni feiert die katholische Kirche das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus – zwei prägende Gestalten des frühen Christentums. Der Gedenktag erinnert nicht an ihre Todestage, sondern an…
Informationen aus der KircheAm 24. Juni feiert die Kirche eines der wenigen Hochfeste, das nicht an den Tod, sondern an die Geburt eines Heiligen erinnert: Johannes den Täufer. Er gilt als der letzte…
Informationen aus der KircheFronleichnam, auch bekannt als »Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi« oder international als »Corpus Christi«, ist einer der höchsten Feiertage im katholischen Kirchenjahr. Gefeiert wird er am zweiten Donnerstag…
Informationen aus der KircheWas feiern Christen zu Pfingsten? Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche. Es erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger – ein Ereignis, das infoge die weltweite Verkündigung des…
Informationen aus der KircheZwischen Himmel und Erde, zwischen Abschied und Nähe – Christi Himmelfahrt lädt ein, neu hinzusehen. Was steckt hinter diesem oft übersehenen Feiertag? Eine kurze spirituelle Spurensuche in sieben Fragen. Ist Christi…
Informationen aus der Kirche
Viele Begegnungen, bewegende Gottesdienste, internationale Gemeinschaft und unzählige Eindrücke prägten die 66. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Für alle, die heuer dabei waren, bietet unser Video die Möglichkeit, noch einmal auf diese... Weiterlesen

Im feierlichen Rahmen kam die katholische Militärseelsorge in der St. Georgs-Kathedrale zu einem besonderen Gottesdienst zusammen. Im Zuge eines Hochamtes beging die Militärdiözese ein seltenes, vierfaches Jubiläum. Im Mittelpunkt des liturgischen... Weiterlesen

Fronleichnam, auch bekannt als „Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“ oder international als „Corpus Christi“, zählt zu den höchsten Festen im katholischen Kirchenjahr. Gefeiert wird es am zweiten Donnerstag... Weiterlesen

"Wächter des Friedens"... ist das Thema zur heurigen Soldatenwallfahrt. Aktuelle Fotogalerie zur 66. Soldatenwallfahrt Lourdes. Bitte hier klicken! Mit einem Klick zum Pilgerbuch LOURDES ist nicht nur ein Ort der Begegnung, es ist für viele... Weiterlesen

Am 2. Feber feiert die katholische Kirche das Fest der „Darstellung des Herrn“, das im Volksmund als „Mariä Lichtmess“ bekannt ist. Doch was steckt hinter diesem Hochfest, das Licht, Weihnachten... Weiterlesen

Am 4. Dezember begeht die Kirche den Gedenktag der hl. Barbara. Barbara von Nikomedia gehört bis heute zu den bekanntesten Heiligen der Kirche. Seit dem 7. Jahrhundert wird sie verehrt... Weiterlesen

Heute feiert die Kirche den heiligen Martin – einen der bekanntesten und beliebtesten Heiligen. Martin von Tours, einst römischer Soldat, später Bischof, steht für Werte, die auch heute zählen: Nächstenliebe... Weiterlesen

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) lädt herzlich zum traditionellen Kärntner Adventkonzert ein, das am Samstag, 13. Dezember 2025, in der prachtvollen St. Georgs-Kathedrale an der Theresianischen Militärakademie stattfindet.Das Konzert wird... Weiterlesen

Am 24. Juni feiert die Kirche eines der wenigen Hochfeste, das nicht an den Tod, sondern an die Geburt eines Heiligen erinnert: Johannes den Täufer. Er gilt als der letzte... Weiterlesen

Zwischen Himmel und Erde, zwischen Abschied und Nähe – Christi Himmelfahrt lädt ein, neu hinzusehen. Was steckt hinter diesem oft übersehenen Feiertag? Eine kurze spirituelle Spurensuche in sieben Fragen. Ist Christi... Weiterlesen

Jahr für Jahr strömen Millionen Gläubige zur Grotte von Masabielle, wo 1858 der Legende nach die Jungfrau Maria einem jungen Mädchen namens Bernadette erschienen ist. Seit 1958 kommen jährlich auch... Weiterlesen

Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes als Mahnung und Hoffnungsträger Ein Ort des Gebets, der Begegnung – und der leisen, aber kraftvollen Botschaft, dass Frieden möglich ist. Die 65. Internationale Soldatenwallfahrt im südfranzösischen... Weiterlesen

Es ist bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich die Pilgerleitung in Lourdes gemeinsam mit dem Aufbautrupp der Melker Pioniere eine Stunde Zeit zur Einkehr nimmt, bevor die Teilnehmer zur... Weiterlesen

Am kommenden Sonntag wird es auf dem Petersplatz festlich: Papst Leo XIV. wird in sein Amt eingeführt – zehn Tage nach seiner Wahl zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Was bei... Weiterlesen

Von alten Riten zur geistlichen Begleiterin im Jetzt Wenn der Mai ins Land zieht, legt sich ein sanfter Schleier aus Blüten über die Landschaft – und über die Herzen vieler Gläubiger... Weiterlesen

In bewegenden Worten hat sich Papst Leo XIV. an die Medienschaffenden der Welt gewandt. Bei seiner ersten offiziellen Audienz als neues Oberhaupt der katholischen Kirche sprach er nicht nur über... Weiterlesen

Der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, in einer ersten Reaktion zur Papstwahl: „Ich freue mich sehr, dass der neue Papst den Namen Leo gewählt hat. Ich durfte ihn im Februar... Weiterlesen

Ein Augenblick der Geschichte: Punkt 18:08 Uhr durchbrach ein schneeweißer Rauchschleier den römischen Abendhimmel – das uralte Zeichen, das Generationen verbindet, ließ keinen Zweifel: Die katholische Kirche hat einen neuen... Weiterlesen

Feierliche Weihe im Grazer Dom Am 1. Mai 2025 erlebte der Grazer Dom einen bewegenden Moment kirchlicher Erneuerung: Johannes Freitag, bisher Stadtpfarrer von Trofaiach und Seelsorgeraumleiter „An der Eisenstraße“, wurde zum... Weiterlesen

Ein besonderes Ereignis für Kirche und Gesellschaft Im vollbesetzten Grazer Dom wurde am Donnerstag, dem 1. Mai 2025, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Diözese Graz-Seckau aufgeschlagen: Der bisherige Pfarrer... Weiterlesen

Am 29. April 2025 traf sich Militärdekan Oliver Hartl, Delegationsleiter der österreichischen Teilnehmer an der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI), mit der Militärmusik Tirol in Innsbruck zu einer intensiven musikalischen Probe... Weiterlesen

Am 1. Mai erhält die steirische Landeshauptstadt hohen kirchlichen Besuch – zur Weihe des neuen Weihbischofs der Diözese Graz-Seckau, Johannes Freitag, wird eine Vielzahl an geistlichen Würdenträgern, politischen Repräsentanten und... Weiterlesen

Ein Requiem im Wiener Stephansdom vereinte Kirche, Politik und Gläubige Mit einem feierlichen Requiem im Wiener Stephansdom verabschiedete sich Österreich am Montagabend offiziell von Papst Franziskus. Unter großer Anteilnahme von Kirche... Weiterlesen

Am 28. April 2025 fand in der Birago-Kaserne Melk eine Einweisung für das Aufbaukommando der 65. Internationalen Soldatenwallfahrt (PMI) nach Lourdes statt. Das Kommando wird heuer vom Pionierbataillon 3 –... Weiterlesen

Derzeit befinden sich 164 Soldatinnen und Soldaten im Einsatzraum. Die Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Kontingents, sind unter anderem für die Logistik sowie die Brandbekämpfung im Camp NAQOURA verantwortlich. Zu den... Weiterlesen

In der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim feierte am Dienstag der Karwoche Militärbischof Dr. Werner Freistetter in Konzelebration mit dem erst kürzlich ernannten Weihbischof für die Diözese Graz-Seckau, Militäroberkurat... Weiterlesen

Die Schriftenreihe der Militärbischöflichen Bibliothek behandelt Fragen der Soldatenseelsorge und militärischen Berufsethik, der Rolle von Religion im militärischen Kontext und ihres Beitrags zum Frieden. Sie wird vom evangelischen Militärsuperintendenten und... Weiterlesen

Ein Erbe der Spiritualität und Standhaftigkeit Am 2. April 2005 schloss Papst Johannes Paul II. nach beinahe 27 Jahren im Amt für immer die Augen. Zwanzig Jahre später gedenken Gläubige auf... Weiterlesen

Am 2. April 2005 nahm die ganze Welt Anteil am Sterben von Johannes Paul II. Das Gedenken an den über 26 Jahre lang regierenden Papst wird auch in Österreich hochgehalten... Weiterlesen

Ein Mahnruf aus dem Vatikan: Der Pontifex fordert in seiner Sonntagsbotschaft verstärkte Friedensbemühungen in Krisengebieten weltweit. Papst Franziskus hat mit Nachdruck an die politischen Führer des Südsudan appelliert, Spannungen abzubauen und... Weiterlesen

Eine historische Chance bleibt ungenutzt In einem seltenen Zufall fallen 2025 die Ostertermine der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen auf denselben Tag: den 20. April. Ein willkommener Anlass, um ein seit... Weiterlesen

In der Fastenzeit bietet sich in vielen Kirchen ein besonderes Bild: Altar und bildliche Darstellungen Jesu werden hinter kunstvoll gestalteten Tüchern verborgen. Doch was steckt hinter dieser Tradition? Wo liegen... Weiterlesen